Wie du dir ein starkes Netzwerk aufbaust

Netzwerken ist wichtig. Die besten Chancen ergeben sich aus persönlichen Beziehungen. 9 von 10 attraktive Führungspositionen werden nicht ausgeschrieben – sondern durch Empfehlungen im Netzwerk vergeben.

Mein Problem: Netzwerken ist für mich eine Qual. Ich bin introvertiert. Das macht klassisches Networking schwer. Auf fremde Menschen zuzugehen war schon immer weit außerhalb meiner Komfortzone.

Doch es gibt eine Lösung:

Berühmt werden.

Menschen, die du nicht kennst, kennen dich. Netzwerken wird dadurch kinderleicht. Keine Gespräche mehr mit Fremden, sondern nur noch mit Menschen, die dich kennen.

Leichter gesagt, als getan. Berühmt zu werden hat nicht nur 1.000 Nachteile, sondern ist auch ziemlich schwer. Zum Glück gibt es eine bessere Alternative:

Mikro-Berühmt werden.

Mikro-Berühmtheit ist die beste Art von Berühmtheit. Es bedeutet:

  • Für wenige Menschen berühmt sein.
  • Für die richtigen Menschen berühmt sein.

Das Gute ist: Du bist bereits Mikro-Berühmt.

Jeder Mensch hat einen Inner Circle aus Familie, Freunden und engen Kollegen. Mit Sicherheit gibt es Freunde von Freunden, die dich (zumindest namentlich) kennen, die du wiederum nicht kennst.

Mikro-Berühmt zu sein bedeutet, diesen Kreis an Menschen gezielt zu vergrößern. Es erleichtert alles. Jede Woche melden sich Gleichgesinnte bei dir, die sich für die Themen interessieren, die auch dich begeistern.

Ein ausgezeichneter Weg, um sein Netzwerk zu einem wertvollen Asset zu entwickeln.

Doch, wie genau funktioniert das?

Wie du Mikro-Berühmt wirst

Kino und TV haben in den letzten 120 Jahren zahlreiche Berühmtheiten hervorgebracht. Durch das Internet gibt es heute zusätzlich zig-tausende Influencer – Politiker, Sportler und YouTuber, mit Millionen von Followern.

Früher gab es nur 0,1 % Produzenten und 99,9 % Konsumenten.
Heute kann jeder ein Produzent sein – ohne Kosten.

Die Möglichkeit, Mikro-Berühmt zu sein, hat seinen Ursprung genau in diesem Phänomen des digitalen Zeitalters. Der beste Weg Mikro-Berühmt zu werden, liegt also darin, deine Ideen online zu teilen. Modernes, effektives Networking findet heute digital statt.

Der einfachste Einstieg?

  • Option 1: LinkedIn.
  • Option 2: Interner Newsletter.

Hier sind 3 Learnings aus meinen LinkedIn- und Newsletter-Erfahrungen:

1 Schreibe nicht für jeden

Schreibe nicht für alle und jeden, schreibe für eine spezifische Person aus deinem idealen Netzwerk – dies ist deine Zielperson.

Einen Artikel für die gesamte Menschheit zu verfassen ist deutlich schwerer, als eine konkrete E-Mail an einen Arbeitskollegen. Stell dir vor, du schreibst eine kurze Notiz an dein jüngeres Ich.

2 Teile nützliches

Deine Zielperson hat hunderte Probleme und Herausforderungen. Jeder struggelt. Konzentriere dich nicht darauf, witzig, originell oder besonders kreativ zu sein – sondern ganz konkret bei einem Problem zu helfen.

„How to be successful is the wrong question. The right question is how to be useful.“ – Peter Drucker

3 Du brauchst nur einen Schritt voraus sein

Frank Abagnale gehört zu den bekanntesten Hochstaplern aller Zeiten. Er gab vor, ein Geschichtsprofessor zu sein und hielt Vorlesungen an einer Universität. Als er gefragt wurde, wie er die Vorlesungen halten konnte, obwohl er kein Experte war, sagte er:

„Ich musste nur einen Schritt voraus sein, nur genug über das nächste Kapitel des Lehrbuchs wissen, um den Kurs zu unterrichten.“

Du musst nicht allwissend sein, um anderen Mehrwert zu bieten. Es reicht, wenn du einen Schritt voraus bist.

 

Sichbar zu sein und Ideen zu teilen, ist angsteinflößend:

„Was denken meine Kollegen?“
„Was denkt mein Vorgesetzter?“
„Was ist, wenn ich etwas Falsches sage?“

Auch das Impostor-Syndrom zeigt sich oft:

„Was kann ich schon beitragen?“
„Das interessiert doch bestimmt niemanden.“

All das sind mentale Hürden des Wachstums. Nur, wenn du diese Hürden überwindest, kannst du dir ein starkes Netzwerk aufbauen.

Nur dann wird dein Netzwerk zum wertvollsten Asset.

Danke fürs Lesen. Mehr praktische Ideen erhältst du in meinem beliebten Newsletter. Jede Woche versende ich 3 Ideen an über 3.500 ambitionierte Ingenieure. Trage dich jetzt ein und schließ dich uns an.

Über den Autor

Tim Schmaddebeck entwickelt ambitionierte Ingenieure zu strategischen Leadern. Er ist Autor von No Zero Days und schreibt über Karriere, Führung und strategisches Arbeiten.

Wie du dir ein starkes Netzwerk aufbaust

Netzwerken ist wichtig. Die besten Chancen ergeben sich aus persönlichen Beziehungen. 9 von 10 attraktive Führungspositionen werden nicht ausgeschrieben – sondern durch Empfehlungen im Netzwerk vergeben.

Mein Problem: Netzwerken ist für mich eine Qual. Ich bin introvertiert. Das macht klassisches Networking schwer. Auf fremde Menschen zuzugehen war schon immer weit außerhalb meiner Komfortzone.

Doch es gibt eine Lösung:

Berühmt werden.

Menschen, die du nicht kennst, kennen dich. Netzwerken wird dadurch kinderleicht. Keine Gespräche mehr mit Fremden, sondern nur noch mit Menschen, die dich kennen.

Leichter gesagt, als getan. Berühmt zu werden hat nicht nur 1.000 Nachteile, sondern ist auch ziemlich schwer. Zum Glück gibt es eine bessere Alternative:

Mikro-Berühmt werden.

Mikro-Berühmtheit ist die beste Art von Berühmtheit. Es bedeutet:

  • Für wenige Menschen berühmt sein.
  • Für die richtigen Menschen berühmt sein.

Das Gute ist: Du bist bereits Mikro-Berühmt.

Jeder Mensch hat einen Inner Circle aus Familie, Freunden und engen Kollegen. Mit Sicherheit gibt es Freunde von Freunden, die dich (zumindest namentlich) kennen, die du wiederum nicht kennst.

Mikro-Berühmt zu sein bedeutet, diesen Kreis an Menschen gezielt zu vergrößern. Es erleichtert alles. Jede Woche melden sich Gleichgesinnte bei dir, die sich für die Themen interessieren, die auch dich begeistern.

Ein ausgezeichneter Weg, um sein Netzwerk zu einem wertvollen Asset zu entwickeln.

Doch, wie genau funktioniert das?

Wie du Mikro-Berühmt wirst

Kino und TV haben in den letzten 120 Jahren zahlreiche Berühmtheiten hervorgebracht. Durch das Internet gibt es heute zusätzlich zig-tausende Influencer – Politiker, Sportler und YouTuber, mit Millionen von Followern.

Früher gab es nur 0,1 % Produzenten und 99,9 % Konsumenten.
Heute kann jeder ein Produzent sein – ohne Kosten.

Die Möglichkeit, Mikro-Berühmt zu sein, hat seinen Ursprung genau in diesem Phänomen des digitalen Zeitalters. Der beste Weg Mikro-Berühmt zu werden, liegt also darin, deine Ideen online zu teilen. Modernes, effektives Networking findet heute digital statt.

Der einfachste Einstieg?

  • Option 1: LinkedIn.
  • Option 2: Interner Newsletter.

Hier sind 3 Learnings aus meinen LinkedIn- und Newsletter-Erfahrungen:

1 Schreibe nicht für jeden

Schreibe nicht für alle und jeden, schreibe für eine spezifische Person aus deinem idealen Netzwerk – dies ist deine Zielperson.

Einen Artikel für die gesamte Menschheit zu verfassen ist deutlich schwerer, als eine konkrete E-Mail an einen Arbeitskollegen. Stell dir vor, du schreibst eine kurze Notiz an dein jüngeres Ich.

2 Teile nützliches

Deine Zielperson hat hunderte Probleme und Herausforderungen. Jeder struggelt. Konzentriere dich nicht darauf, witzig, originell oder besonders kreativ zu sein – sondern ganz konkret bei einem Problem zu helfen.

„How to be successful is the wrong question. The right question is how to be useful.“ – Peter Drucker

3 Du brauchst nur einen Schritt voraus sein

Frank Abagnale gehört zu den bekanntesten Hochstaplern aller Zeiten. Er gab vor, ein Geschichtsprofessor zu sein und hielt Vorlesungen an einer Universität. Als er gefragt wurde, wie er die Vorlesungen halten konnte, obwohl er kein Experte war, sagte er:

„Ich musste nur einen Schritt voraus sein, nur genug über das nächste Kapitel des Lehrbuchs wissen, um den Kurs zu unterrichten.“

Du musst nicht allwissend sein, um anderen Mehrwert zu bieten. Es reicht, wenn du einen Schritt voraus bist.

 

Sichbar zu sein und Ideen zu teilen, ist angsteinflößend:

„Was denken meine Kollegen?“
„Was denkt mein Vorgesetzter?“
„Was ist, wenn ich etwas Falsches sage?“

Auch das Impostor-Syndrom zeigt sich oft:

„Was kann ich schon beitragen?“
„Das interessiert doch bestimmt niemanden.“

All das sind mentale Hürden des Wachstums. Nur, wenn du diese Hürden überwindest, kannst du dir ein starkes Netzwerk aufbauen.

Nur dann wird dein Netzwerk zum wertvollsten Asset.

Danke fürs Lesen. Mehr praktische Ideen erhältst du in meinem beliebten Newsletter. Jede Woche versende ich 3 Ideen an über 3.500 ambitionierte Ingenieure. Trage dich jetzt ein und schließ dich uns an.

Über den Autor

Tim Schmaddebeck entwickelt ambitionierte Ingenieure zu strategischen Leadern. Er ist Autor von No Zero Days und schreibt über Karriere, Führung und strategisches Arbeiten.

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