First Principles Thinking: Wie Elon Musk denkt

Die meisten von uns übernehmen Grundannahmen, ohne sie je zu prüfen: „Das war schon immer so.“ „Mit 25 wird hier niemand Führungskraft.“ „Das geht nicht.“ Wir halten diese Sätze für Fakten – und bauen unser ganzes Denken darauf auf.

Elon Musk macht das Gegenteil. Er zerlegt jedes Problem bis auf seine Grundbausteine und denkt es neu. Das nennt man First Principles Thinking. In dieser Folge zeige ich dir, wie diese Denkweise funktioniert – und wie du sie nutzt, um schneller dorthin zu kommen, wo du hinwillst.

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Die meisten denken wie „Flut-Geologen“: Sie übernehmen Grundannahmen ungeprüft. Wer wirklich weiterkommt, denkt wie ein Wissenschaftler – und fängt bei null an.
  • First Principles Thinking heißt: ein Problem in seine Grundbausteine zerlegen, sie verstehen und neu zusammensetzen – statt „das macht man eben so“.
  • Dein Gehirn ist Hardware und Software. Den Unterschied zwischen Menschen machen selten die angeborenen Talente (Hardware), sondern die Denkmuster (Software) – und die kannst du bewusst verbessern.
  • Deine Software hat vier Bausteine: Want Box (was du willst), Reality Box (was möglich ist), Goal Pool (die Schnittmenge = deine echten Ziele) und Strategie (wie du sie erreichst).
  • Reverse Engineering schlägt Resignation: Statt „hier wird man erst mit 25 Führungskraft“ hinzunehmen, frag, was dafür wirklich nötig ist – und arbeite rückwärts.
  • Jede Strategie ist nur eine Hypothese. Umsetzen, Feedback holen, anpassen. Wer seine Annahmen nie überdenkt, bleibt stehen.

First Principles Thinking: die Kernidee

Flut-Geologen oder Wissenschaftler – zwei Arten zu denken

1681 erklärte der Theologe Thomas Burnett die Entstehung der Erde streng entlang der Bibel: 6.000 Jahre alt, eine Sintflut, fertig. Alle seine Theorien spielten sich innerhalb dieser fixen Grundannahmen ab. Daneben gab es Geologen, die die Bibel zur Seite legten und bei null anfingen – nur mit Beobachtungen und Messungen. Die Frage der Folge: Denkst du im Alltag eher wie ein Flut-Geologe (Annahmen ungeprüft übernehmen) oder wie ein Wissenschaftler (alles selbst durchdenken)? Die meisten von uns sind die meiste Zeit Flut-Geologen.

Dein Gehirn ist Software – und die kannst du updaten

Musk betrachtet Menschen wie Computer: Hardware ist das physische Gehirn, mit dem du geboren wirst – Intelligenz, Talente, Stärken, Schwächen. Software ist alles, was du weißt und wie du denkst: deine Glaubenssätze, Denkmuster, Argumentationsweisen. Bemerkenswerte Menschen unterscheiden sich selten durch die Hardware, sondern durch ihre Software – wie sie Informationen verarbeiten und daraus Entscheidungen ableiten. Die gute Nachricht: An der Software kannst du arbeiten.

Die vier Bausteine: Want Box, Reality Box, Goal Pool, Strategie

Die Want Box enthält alles, was du dir wünschst (Situation A → Situation B). Die Reality Box enthält alles, was tatsächlich möglich ist. Wo beide sich überschneiden, liegt der Goal Pool – deine realistischen Ziele. Aus diesem Pool wählst du ein Ziel und legst fest, wie du Zeit, Energie und Ressourcen einsetzt: das ist deine Strategie. Bis hierhin denken die meisten Menschen ähnlich – nur unbewusst.

First Principles in der Praxis: Reverse Engineering statt Resignation

Der Unterschied bei Musk: Er denkt jeden dieser vier Bausteine von Grund auf neu. Sagt der Chef „Führungskraft wirst du hier frühestens mit 25″, resignieren viele oder nehmen den Satz als Wahrheit. Musk würde das Problem zerlegen: Was muss wirklich wahr sein, um die Rolle zu bekommen? Meist Vertrauen. Wie entsteht Vertrauen? Über Kontaktpunkte, Verlässlichkeit, sichtbare Ergebnisse. Plötzlich ist ein vermeintlich festes Limit nur eine Annahme – und der Weg viel kürzer. Genau so entstehen wiederverwendbare Raketen bei SpaceX: nicht „das war noch nie möglich“, sondern „was sagt die Physik wirklich?“.

Warum du deine Annahmen ständig überdenken musst

Jede Strategie ist eine Hypothese: umsetzen, Feedback einsammeln, anpassen. Und du selbst veränderst dich – deine Werte mit Anfang 20 sind andere als mit Ende 40. Deshalb gehört die Want Box regelmäßig aktualisiert (Selbstreflexion) und die Reality Box an die echte Welt angeglichen (Gespräche, neue Perspektiven). Wer Annahmen nie neu durchdenkt, hält an Zielen fest, die längst überholt sind. Adam Grant nennt das in Think Again „Rethinking“ – und es ist eine der wertvollsten Fähigkeiten überhaupt.

Häufige Fragen zu First Principles Thinking

Was ist First Principles Thinking? First Principles Thinking bedeutet, ein komplexes Problem in seine Grundbausteine zu zerlegen, diese zu verstehen und daraus eine neue Lösung zusammenzusetzen – statt sich auf bestehende Annahmen, Analogien oder „so macht man das“ zu verlassen.

Wie wendet Elon Musk First Principles Thinking an? Er denkt jeden Baustein einer Entscheidung von Grund auf neu, statt Konventionen zu übernehmen. Bekanntes Beispiel: Statt teure Raketen als gegeben hinzunehmen, fragte er, woraus eine Rakete physisch besteht und was das an Material wirklich kostet – die Basis für die wiederverwendbaren Raketen von SpaceX.

Wie kann ich First Principles im Job nutzen? Nimm eine Grundannahme, die dich bremst (z. B. „dafür braucht man X Jahre“), und zerlege sie: Was muss tatsächlich erfüllt sein, damit das Ziel eintritt? Arbeite von dort rückwärts (Reverse Engineering) – oft ist der reale Weg kürzer als der angenommene.

Bücher & Ressourcen aus der Folge

Mehr zum Thema

Diese Folge gehört zum Thema bessere Entscheidungen treffen und Strategie als Ingenieur.

Transkript

Herzlich willkommen zur Folge Nummer 127: Wie Elon Musk denkt – First Principles Thinking.

Vor einiger Zeit bin ich auf einen faszinierenden Blogartikel von Tim Urban gestoßen. Tim Urban betreibt den Blog Wait But Why und hat über Elon Musk geschrieben – ein vierteiliger Artikel. Der Teil, über den ich hier spreche, ist der letzte und spannendste. Im ersten Teil erzählt er, wie er überhaupt dazu kam: 2015 rief ihn aus dem Nichts eine Assistentin von Musk an, weil Musk seinen Blog cool fand und ein Gespräch führen wollte. Urban traf ihn, besichtigte die Werke und machte einen Deep Dive in das, was er Musks „Secret Sauce“ nennt. Der Artikel heißt The Cook and the Chef: Musk’s Secret Sauce. Es ist der mit Abstand längste Blogartikel, den ich je gelesen habe – du kannst ihn ruhig über mehrere Tage strecken. Ich kann dir empfehlen: Hör diese Folge, mach einen kleinen Deep Dive in den Artikel, und teile die Ideen mit deinem Umfeld – es gibt keinen besseren Weg zu lernen, als anderen etwas zu erklären.

Ich möchte ein paar Gedanken aus dem Artikel teilen und meine eigenen ergänzen. Der erste dreht sich um das Jahr 1681. Damals veröffentlichte der englische Theologe Thomas Burnett ein Buch: Sacred Theory of the Earth, die heilige Theorie der Erde. Darin erklärte er die Entstehungsgeschichte der Erde ungefähr so: Die Erde sei vor etwa 6.000 Jahren entstanden, ursprünglich eine perfekte Kugel mit idyllischer Oberfläche und einem wässrigen Kern. Irgendwann sei die Oberfläche ausgetrocknet, bekam Risse, das Wasser floss heraus – das Ergebnis war die biblische Sintflut (die Geschichte rund um Noah). Als sich die Erde beruhigte, war sie keine perfekte Kugel mehr, sondern hatte Berge, Täler und Höhlen.

Aus heutiger Sicht klingt das absurd. Aber damals gab es hunderte Geologen, die ähnliche Theorien verfolgten – die sogenannten Flut-Geologen. Daneben gab es eine andere Gruppe, die dasselbe Puzzle lösen wollte, aber wissenschaftlich vorging: die wissenschaftlichen Geologen. Der Unterschied: Die Flut-Geologen hatten klare Anfangsregeln. „Fakt ist: Die Erde ist 6.000 Jahre alt, und es gab eine erdumspannende Flut – das wissen wir aus der Bibel.“ Alle ihre Theorien spielten sich innerhalb dieses Kontextes ab. Die Wissenschaftler dagegen legten die Bibel zur Seite und fingen bei null an: keine Anfangsregeln, nur Beobachtungen und Messungen, frei interpretiert.

Der spannende Gedanke: Wenn es darum geht, wie wir denken, Entscheidungen treffen und unser Leben leben – ähneln wir dann nicht häufig den Flut-Geologen? Wir übernehmen durch Erziehung, durch andere, durch Wahrnehmung unfassbar viele Grundannahmen. Elon Musk ist das Gegenteil: Wissenschaftler durch und durch.

Ein erster Weg zu verstehen, wie Musk denkt, besteht darin, ihm zuzuhören. Tim Urban nennt einige Beispiele. Ein normales Kleinkind sagt: „Ich habe Angst vor der Dunkelheit, weil es Monster gibt.“ Musk sagte: „Als ich klein war, hatte ich Angst vor der Dunkelheit. Dann verstand ich, dass Dunkelheit nur die Abwesenheit von Photonen im sichtbaren Wellenlängenbereich von 400 bis 700 Nanometern ist. Dann dachte ich: Es ist albern, sich vor einem Mangel an Photonen zu fürchten. Von da an hatte ich keine Angst mehr.“ Und als Single sagte er nicht einfach „ich hätte gern eine Freundin“, sondern überlegte, wie viele Stunden pro Woche er ins Dating investieren müsste. Tim Urban nennt diese messerscharfe Art „Musk Speak“: alltägliche Dinge genau so zu beschreiben, wie sie wirklich sind.

Noch ein Gedanke. Urban fragte ihn, ob er Angst vor dem Tod habe. Musk antwortete, seit er Kinder hat, gehe er gelassener damit um. Seine Erklärung: „Kinder sind ein bisschen wie du. Auf der Hardware-Ebene sind sie zur Hälfte du, und je nachdem, wie viel Zeit du mit ihnen verbringst, auf der Software-Ebene ein ähnlicher Prozentsatz.“ Musk betrachtet Menschen also als Computer aus Hardware und Software. Hardware ist das physische Gehirn: Intelligenz, angeborene Talente, natürliche Stärken und Schwächen. Jedes Kind ist 50 % deine Hardware. Software ist alles, was du weißt und wie du denkst: deine Glaubenssysteme, Denkmuster, Argumentationsmethoden. Das Leben ist eine Flut von Daten, die über deine Sinne ins Gehirn gelangen, dort von deiner Software bewertet, gefiltert und verarbeitet werden – um am Ende das Wichtigste zu erzeugen: eine Entscheidung. Bemerkenswerte Persönlichkeiten unterscheiden sich nicht durch die Hardware von anderen, sondern durch ihre Software.

Wie funktioniert nun Musks Software? Sie besteht aus vier Komponenten. Die erste ist die Want Box. Stell sie dir als Quadrat vor. Sie enthält alles, bei dem du dir wünschst, dass sich Situation A in Situation B entwickelt. Situation A: Ich habe wenig Geld. Situation B: Ich habe viel Geld. Situation A: Ich habe einen Job, den ich nicht mag. Situation B: Ich habe einen Job, den ich mag.

Die zweite Komponente ist die Reality Box. Sie enthält alles, was in der Welt möglich ist. Beispiel: 100 Meter in 20 Sekunden zu laufen ist möglich – das liegt in der Reality Box. 100 Meter in 5 Sekunden zu laufen ist (Stand heute) nicht möglich – das liegt außerhalb.

Da, wo Want Box und Reality Box sich überschneiden, liegt der Goal Pool: Dinge, die du möchtest und für realistisch hältst. Das sind deine potenziellen Ziele. Aus diesem Pool wählst du ein Ziel, auf das du dich fokussierst – und die Frage, wie du Zeit, Energie und Ressourcen einsetzt, um es zu erreichen, ist die vierte Komponente: deine Strategie.

Diese vier Komponenten unterscheiden sich noch in keiner Weise von deiner oder meiner Software. Die meisten Menschen durchlaufen diesen Prozess genauso – nur unbewusst, ohne ihn aufzuschreiben. Der Unterschied ist: Musk denkt diesen ganzen Prozess durch und durch wie ein Wissenschaftler. Konkret zwei Dinge.

Erstens: Er entwickelt jede Komponente von Grund auf neu. Das ist das sogenannte First Principles Thinking. Es gibt dazu ein gutes, kurzes Video von Musk – einfach „Elon Musk First Principles Thinking“ googeln. Das Gegenteil von First Principles wären Sätze wie „Ich mache das, weil es schon immer so gemacht wurde“ oder „Das hat noch niemand geschafft, also kann es nicht funktionieren“. First Principles Thinking bedeutet: komplizierte Probleme in ihre Grundelemente zerlegen, verstehen und neu zusammensetzen.

Ein Beispiel: Du bist 27, hast Führungsambitionen, und dein Chef sagt: „Führungskraft wirst du hier frühestens mit 25″ – oder nennt eine andere Hürde. Viele resignieren oder nehmen diese Grundannahme als wahr (Flut-Geologe). Musk würde das Problem zerlegen und Reverse Engineering betreiben: Was muss wirklich wahr werden, um die Rolle zu bekommen? Viel davon hat mit Vertrauen zu tun. Menschen müssen dir vertrauen. Wie baut man Vertrauen auf? Über regelmäßige Kontaktpunkte, Verlässlichkeit und sichtbare Ergebnisse. Das ist eine ganz andere, sehr wissenschaftliche Herangehensweise – und sie führt oft dazu, dass du dein Ziel viel schneller erreichst, weil du dich von den Grundannahmen befreist.

Bei Musk ist das natürlich größer gedacht – die Mission von SpaceX, den Mars zu besiedeln. Aber man sieht es auch praktisch: SpaceX hat ein wiederverwendbares Launch-System entwickelt. Früher galt: Raketenstarts sind enorm teuer, weil viele Komponenten nur einmal verwendbar sind. SpaceX baute Raketen, deren Tanksystem nach dem Start zurück zur Erde fliegt und auf einer Plattform landet. Auch die Boring Company will den Tunnelbau revolutionieren, weil die bestehenden Prozesse veraltet sind. Es gibt Experten, die sagen „das ist alles nicht möglich“ – genau die Flut-Geologen, geblendet von eigenen Grundannahmen. Musk befreit sich davon und geht wissenschaftlich heran.

Um alle vier Komponenten selbst zu durchdenken, braucht es Voraussetzungen: bei der Want Box ein tiefes, ehrliches Verständnis von dir selbst; bei der Reality Box ein möglichst klares Bild der echten Gegebenheiten. Ein Buch, das mir dafür die Augen geöffnet hat, ist Factfulness – denn wenn du dein Weltbild nur aus den Nachrichten ziehst, wird deine Reality Box zu pessimistisch. Für Fortgeschrittene, die wirklich kämpfen wollen: The Beginning of Infinity von David Deutsch – sehr anspruchsvoll, für die meisten nicht nötig. Und die Strategie sollte auf dem aufbauen, was du weißt, nicht auf dem, was man üblicherweise tut.

Die zweite Sache, die Musk auszeichnet: Er versteht, dass das Ganze hochdynamisch ist. Jede Strategie ist nur eine Hypothese. Du setzt sie um, bekommst Feedback, sammelst Erkenntnisse und passt an – das ist der Strategie-Loop. Dazu kommt: Jeder von uns verändert sich laufend. Wir sind keine fixen Statuen; unsere Werte ändern sich mit der Zeit. Was wir mit Anfang 20 wichtig finden, finden wir mit Ende 40 oft nicht mehr wichtig. Deshalb gehört die Want Box ständig aktualisiert – durch Selbstreflexion. Und die Welt selbst verändert sich: Was 1995 oder 2005 möglich war, unterscheidet sich radikal von heute, also muss auch die Reality Box laufend aktualisiert werden.

Es kann passieren, dass sich dadurch Ziele über den Haufen werfen. Vielleicht warst du von deinem ersten Job begeistert und dachtest, du kletterst dort die Karriereleiter hoch – und fünf Jahre später ist es höchste Zeit, den Job zu wechseln, weil sich deine Werte oder dein Umfeld geändert haben. Adam Grant nennt das in Think Again „Rethinking“: eigene Grundannahmen neu durchdenken. Ein Großteil der Menschen ist nicht gut darin; Musk dagegen ist außergewöhnlich gut darin, fluide zu bleiben und sich anzupassen, wenn neue Informationen kommen. Seine Software ist ein lebender Organismus, der auf First Principles aufbaut und sich ständig verändert.

Musk sieht sein Gehirn – seine Software – als sein wertvollstes Produkt und ist besessen davon, es laufend zu optimieren. Das Ganze ist keine Rocket Science und leicht zu verstehen. In der Umsetzung aber sind wir meistens Flut-Geologen, nicht Wissenschaftler – und sehr unbewusst dabei. Der Startpunkt ist, überhaupt zu verstehen, wie deine eigene Software funktioniert, und sie einmal zu zerlegen.

Lies den Artikel – er geht deutlich tiefer und enthält weitere Komponenten. Und reflektiere für dich: Wo sind heute deine Engpässe, und auf welche Komponente bezogen? Was ist in deiner Want Box, und was hältst du für realistisch? Genau daran scheitern viele: Ich höre oft „Ich möchte in 10 Jahren Führungskraft werden“, obwohl in der Realität auch 2 Jahre möglich wären – die Reality Box spiegelt nur nicht die wahre Realität wider. Du näherst deine Reality Box der Realität an, indem du viele Gespräche führst, über den Tellerrand schaust und Menschen kennenlernst, die ähnliche Herausforderungen meistern. Genau das machen wir im Mentoring intensiv.

Ich hoffe, da waren ein paar Impulse für dich dabei. Wenn du glaubst, dass diese Folge auch für andere interessant ist, teile sie gern. Mehr zu mir und meiner Arbeit findest du auf LinkedIn oder direkt auf meiner Website. Bis zum nächsten Mal – liebe Grüße aus Hamburg.

Danke fürs Lesen. Mehr praktische Ideen erhältst du in meinem beliebten Newsletter. Jede Woche versende ich 3 Ideen an über 3.500 ambitionierte Ingenieure. Trage dich jetzt ein und schließ dich uns an.

Über den Host

Tim Schmaddebeck entwickelt ambitionierte Ingenieure zu strategischen Leadern. Er ist Autor von No Zero Days und schreibt über Karriere, Führung und Strategie.

First Principles Thinking: Wie Elon Musk denkt

Die meisten von uns übernehmen Grundannahmen, ohne sie je zu prüfen: „Das war schon immer so.“ „Mit 25 wird hier niemand Führungskraft.“ „Das geht nicht.“ Wir halten diese Sätze für Fakten – und bauen unser ganzes Denken darauf auf.

Elon Musk macht das Gegenteil. Er zerlegt jedes Problem bis auf seine Grundbausteine und denkt es neu. Das nennt man First Principles Thinking. In dieser Folge zeige ich dir, wie diese Denkweise funktioniert – und wie du sie nutzt, um schneller dorthin zu kommen, wo du hinwillst.

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Die meisten denken wie „Flut-Geologen“: Sie übernehmen Grundannahmen ungeprüft. Wer wirklich weiterkommt, denkt wie ein Wissenschaftler – und fängt bei null an.
  • First Principles Thinking heißt: ein Problem in seine Grundbausteine zerlegen, sie verstehen und neu zusammensetzen – statt „das macht man eben so“.
  • Dein Gehirn ist Hardware und Software. Den Unterschied zwischen Menschen machen selten die angeborenen Talente (Hardware), sondern die Denkmuster (Software) – und die kannst du bewusst verbessern.
  • Deine Software hat vier Bausteine: Want Box (was du willst), Reality Box (was möglich ist), Goal Pool (die Schnittmenge = deine echten Ziele) und Strategie (wie du sie erreichst).
  • Reverse Engineering schlägt Resignation: Statt „hier wird man erst mit 25 Führungskraft“ hinzunehmen, frag, was dafür wirklich nötig ist – und arbeite rückwärts.
  • Jede Strategie ist nur eine Hypothese. Umsetzen, Feedback holen, anpassen. Wer seine Annahmen nie überdenkt, bleibt stehen.

First Principles Thinking: die Kernidee

Flut-Geologen oder Wissenschaftler – zwei Arten zu denken

1681 erklärte der Theologe Thomas Burnett die Entstehung der Erde streng entlang der Bibel: 6.000 Jahre alt, eine Sintflut, fertig. Alle seine Theorien spielten sich innerhalb dieser fixen Grundannahmen ab. Daneben gab es Geologen, die die Bibel zur Seite legten und bei null anfingen – nur mit Beobachtungen und Messungen. Die Frage der Folge: Denkst du im Alltag eher wie ein Flut-Geologe (Annahmen ungeprüft übernehmen) oder wie ein Wissenschaftler (alles selbst durchdenken)? Die meisten von uns sind die meiste Zeit Flut-Geologen.

Dein Gehirn ist Software – und die kannst du updaten

Musk betrachtet Menschen wie Computer: Hardware ist das physische Gehirn, mit dem du geboren wirst – Intelligenz, Talente, Stärken, Schwächen. Software ist alles, was du weißt und wie du denkst: deine Glaubenssätze, Denkmuster, Argumentationsweisen. Bemerkenswerte Menschen unterscheiden sich selten durch die Hardware, sondern durch ihre Software – wie sie Informationen verarbeiten und daraus Entscheidungen ableiten. Die gute Nachricht: An der Software kannst du arbeiten.

Die vier Bausteine: Want Box, Reality Box, Goal Pool, Strategie

Die Want Box enthält alles, was du dir wünschst (Situation A → Situation B). Die Reality Box enthält alles, was tatsächlich möglich ist. Wo beide sich überschneiden, liegt der Goal Pool – deine realistischen Ziele. Aus diesem Pool wählst du ein Ziel und legst fest, wie du Zeit, Energie und Ressourcen einsetzt: das ist deine Strategie. Bis hierhin denken die meisten Menschen ähnlich – nur unbewusst.

First Principles in der Praxis: Reverse Engineering statt Resignation

Der Unterschied bei Musk: Er denkt jeden dieser vier Bausteine von Grund auf neu. Sagt der Chef „Führungskraft wirst du hier frühestens mit 25″, resignieren viele oder nehmen den Satz als Wahrheit. Musk würde das Problem zerlegen: Was muss wirklich wahr sein, um die Rolle zu bekommen? Meist Vertrauen. Wie entsteht Vertrauen? Über Kontaktpunkte, Verlässlichkeit, sichtbare Ergebnisse. Plötzlich ist ein vermeintlich festes Limit nur eine Annahme – und der Weg viel kürzer. Genau so entstehen wiederverwendbare Raketen bei SpaceX: nicht „das war noch nie möglich“, sondern „was sagt die Physik wirklich?“.

Warum du deine Annahmen ständig überdenken musst

Jede Strategie ist eine Hypothese: umsetzen, Feedback einsammeln, anpassen. Und du selbst veränderst dich – deine Werte mit Anfang 20 sind andere als mit Ende 40. Deshalb gehört die Want Box regelmäßig aktualisiert (Selbstreflexion) und die Reality Box an die echte Welt angeglichen (Gespräche, neue Perspektiven). Wer Annahmen nie neu durchdenkt, hält an Zielen fest, die längst überholt sind. Adam Grant nennt das in Think Again „Rethinking“ – und es ist eine der wertvollsten Fähigkeiten überhaupt.

Häufige Fragen zu First Principles Thinking

Was ist First Principles Thinking? First Principles Thinking bedeutet, ein komplexes Problem in seine Grundbausteine zu zerlegen, diese zu verstehen und daraus eine neue Lösung zusammenzusetzen – statt sich auf bestehende Annahmen, Analogien oder „so macht man das“ zu verlassen.

Wie wendet Elon Musk First Principles Thinking an? Er denkt jeden Baustein einer Entscheidung von Grund auf neu, statt Konventionen zu übernehmen. Bekanntes Beispiel: Statt teure Raketen als gegeben hinzunehmen, fragte er, woraus eine Rakete physisch besteht und was das an Material wirklich kostet – die Basis für die wiederverwendbaren Raketen von SpaceX.

Wie kann ich First Principles im Job nutzen? Nimm eine Grundannahme, die dich bremst (z. B. „dafür braucht man X Jahre“), und zerlege sie: Was muss tatsächlich erfüllt sein, damit das Ziel eintritt? Arbeite von dort rückwärts (Reverse Engineering) – oft ist der reale Weg kürzer als der angenommene.

Bücher & Ressourcen aus der Folge

Mehr zum Thema

Diese Folge gehört zum Thema bessere Entscheidungen treffen und Strategie als Ingenieur.

Transkript

Herzlich willkommen zur Folge Nummer 127: Wie Elon Musk denkt – First Principles Thinking.

Vor einiger Zeit bin ich auf einen faszinierenden Blogartikel von Tim Urban gestoßen. Tim Urban betreibt den Blog Wait But Why und hat über Elon Musk geschrieben – ein vierteiliger Artikel. Der Teil, über den ich hier spreche, ist der letzte und spannendste. Im ersten Teil erzählt er, wie er überhaupt dazu kam: 2015 rief ihn aus dem Nichts eine Assistentin von Musk an, weil Musk seinen Blog cool fand und ein Gespräch führen wollte. Urban traf ihn, besichtigte die Werke und machte einen Deep Dive in das, was er Musks „Secret Sauce“ nennt. Der Artikel heißt The Cook and the Chef: Musk’s Secret Sauce. Es ist der mit Abstand längste Blogartikel, den ich je gelesen habe – du kannst ihn ruhig über mehrere Tage strecken. Ich kann dir empfehlen: Hör diese Folge, mach einen kleinen Deep Dive in den Artikel, und teile die Ideen mit deinem Umfeld – es gibt keinen besseren Weg zu lernen, als anderen etwas zu erklären.

Ich möchte ein paar Gedanken aus dem Artikel teilen und meine eigenen ergänzen. Der erste dreht sich um das Jahr 1681. Damals veröffentlichte der englische Theologe Thomas Burnett ein Buch: Sacred Theory of the Earth, die heilige Theorie der Erde. Darin erklärte er die Entstehungsgeschichte der Erde ungefähr so: Die Erde sei vor etwa 6.000 Jahren entstanden, ursprünglich eine perfekte Kugel mit idyllischer Oberfläche und einem wässrigen Kern. Irgendwann sei die Oberfläche ausgetrocknet, bekam Risse, das Wasser floss heraus – das Ergebnis war die biblische Sintflut (die Geschichte rund um Noah). Als sich die Erde beruhigte, war sie keine perfekte Kugel mehr, sondern hatte Berge, Täler und Höhlen.

Aus heutiger Sicht klingt das absurd. Aber damals gab es hunderte Geologen, die ähnliche Theorien verfolgten – die sogenannten Flut-Geologen. Daneben gab es eine andere Gruppe, die dasselbe Puzzle lösen wollte, aber wissenschaftlich vorging: die wissenschaftlichen Geologen. Der Unterschied: Die Flut-Geologen hatten klare Anfangsregeln. „Fakt ist: Die Erde ist 6.000 Jahre alt, und es gab eine erdumspannende Flut – das wissen wir aus der Bibel.“ Alle ihre Theorien spielten sich innerhalb dieses Kontextes ab. Die Wissenschaftler dagegen legten die Bibel zur Seite und fingen bei null an: keine Anfangsregeln, nur Beobachtungen und Messungen, frei interpretiert.

Der spannende Gedanke: Wenn es darum geht, wie wir denken, Entscheidungen treffen und unser Leben leben – ähneln wir dann nicht häufig den Flut-Geologen? Wir übernehmen durch Erziehung, durch andere, durch Wahrnehmung unfassbar viele Grundannahmen. Elon Musk ist das Gegenteil: Wissenschaftler durch und durch.

Ein erster Weg zu verstehen, wie Musk denkt, besteht darin, ihm zuzuhören. Tim Urban nennt einige Beispiele. Ein normales Kleinkind sagt: „Ich habe Angst vor der Dunkelheit, weil es Monster gibt.“ Musk sagte: „Als ich klein war, hatte ich Angst vor der Dunkelheit. Dann verstand ich, dass Dunkelheit nur die Abwesenheit von Photonen im sichtbaren Wellenlängenbereich von 400 bis 700 Nanometern ist. Dann dachte ich: Es ist albern, sich vor einem Mangel an Photonen zu fürchten. Von da an hatte ich keine Angst mehr.“ Und als Single sagte er nicht einfach „ich hätte gern eine Freundin“, sondern überlegte, wie viele Stunden pro Woche er ins Dating investieren müsste. Tim Urban nennt diese messerscharfe Art „Musk Speak“: alltägliche Dinge genau so zu beschreiben, wie sie wirklich sind.

Noch ein Gedanke. Urban fragte ihn, ob er Angst vor dem Tod habe. Musk antwortete, seit er Kinder hat, gehe er gelassener damit um. Seine Erklärung: „Kinder sind ein bisschen wie du. Auf der Hardware-Ebene sind sie zur Hälfte du, und je nachdem, wie viel Zeit du mit ihnen verbringst, auf der Software-Ebene ein ähnlicher Prozentsatz.“ Musk betrachtet Menschen also als Computer aus Hardware und Software. Hardware ist das physische Gehirn: Intelligenz, angeborene Talente, natürliche Stärken und Schwächen. Jedes Kind ist 50 % deine Hardware. Software ist alles, was du weißt und wie du denkst: deine Glaubenssysteme, Denkmuster, Argumentationsmethoden. Das Leben ist eine Flut von Daten, die über deine Sinne ins Gehirn gelangen, dort von deiner Software bewertet, gefiltert und verarbeitet werden – um am Ende das Wichtigste zu erzeugen: eine Entscheidung. Bemerkenswerte Persönlichkeiten unterscheiden sich nicht durch die Hardware von anderen, sondern durch ihre Software.

Wie funktioniert nun Musks Software? Sie besteht aus vier Komponenten. Die erste ist die Want Box. Stell sie dir als Quadrat vor. Sie enthält alles, bei dem du dir wünschst, dass sich Situation A in Situation B entwickelt. Situation A: Ich habe wenig Geld. Situation B: Ich habe viel Geld. Situation A: Ich habe einen Job, den ich nicht mag. Situation B: Ich habe einen Job, den ich mag.

Die zweite Komponente ist die Reality Box. Sie enthält alles, was in der Welt möglich ist. Beispiel: 100 Meter in 20 Sekunden zu laufen ist möglich – das liegt in der Reality Box. 100 Meter in 5 Sekunden zu laufen ist (Stand heute) nicht möglich – das liegt außerhalb.

Da, wo Want Box und Reality Box sich überschneiden, liegt der Goal Pool: Dinge, die du möchtest und für realistisch hältst. Das sind deine potenziellen Ziele. Aus diesem Pool wählst du ein Ziel, auf das du dich fokussierst – und die Frage, wie du Zeit, Energie und Ressourcen einsetzt, um es zu erreichen, ist die vierte Komponente: deine Strategie.

Diese vier Komponenten unterscheiden sich noch in keiner Weise von deiner oder meiner Software. Die meisten Menschen durchlaufen diesen Prozess genauso – nur unbewusst, ohne ihn aufzuschreiben. Der Unterschied ist: Musk denkt diesen ganzen Prozess durch und durch wie ein Wissenschaftler. Konkret zwei Dinge.

Erstens: Er entwickelt jede Komponente von Grund auf neu. Das ist das sogenannte First Principles Thinking. Es gibt dazu ein gutes, kurzes Video von Musk – einfach „Elon Musk First Principles Thinking“ googeln. Das Gegenteil von First Principles wären Sätze wie „Ich mache das, weil es schon immer so gemacht wurde“ oder „Das hat noch niemand geschafft, also kann es nicht funktionieren“. First Principles Thinking bedeutet: komplizierte Probleme in ihre Grundelemente zerlegen, verstehen und neu zusammensetzen.

Ein Beispiel: Du bist 27, hast Führungsambitionen, und dein Chef sagt: „Führungskraft wirst du hier frühestens mit 25″ – oder nennt eine andere Hürde. Viele resignieren oder nehmen diese Grundannahme als wahr (Flut-Geologe). Musk würde das Problem zerlegen und Reverse Engineering betreiben: Was muss wirklich wahr werden, um die Rolle zu bekommen? Viel davon hat mit Vertrauen zu tun. Menschen müssen dir vertrauen. Wie baut man Vertrauen auf? Über regelmäßige Kontaktpunkte, Verlässlichkeit und sichtbare Ergebnisse. Das ist eine ganz andere, sehr wissenschaftliche Herangehensweise – und sie führt oft dazu, dass du dein Ziel viel schneller erreichst, weil du dich von den Grundannahmen befreist.

Bei Musk ist das natürlich größer gedacht – die Mission von SpaceX, den Mars zu besiedeln. Aber man sieht es auch praktisch: SpaceX hat ein wiederverwendbares Launch-System entwickelt. Früher galt: Raketenstarts sind enorm teuer, weil viele Komponenten nur einmal verwendbar sind. SpaceX baute Raketen, deren Tanksystem nach dem Start zurück zur Erde fliegt und auf einer Plattform landet. Auch die Boring Company will den Tunnelbau revolutionieren, weil die bestehenden Prozesse veraltet sind. Es gibt Experten, die sagen „das ist alles nicht möglich“ – genau die Flut-Geologen, geblendet von eigenen Grundannahmen. Musk befreit sich davon und geht wissenschaftlich heran.

Um alle vier Komponenten selbst zu durchdenken, braucht es Voraussetzungen: bei der Want Box ein tiefes, ehrliches Verständnis von dir selbst; bei der Reality Box ein möglichst klares Bild der echten Gegebenheiten. Ein Buch, das mir dafür die Augen geöffnet hat, ist Factfulness – denn wenn du dein Weltbild nur aus den Nachrichten ziehst, wird deine Reality Box zu pessimistisch. Für Fortgeschrittene, die wirklich kämpfen wollen: The Beginning of Infinity von David Deutsch – sehr anspruchsvoll, für die meisten nicht nötig. Und die Strategie sollte auf dem aufbauen, was du weißt, nicht auf dem, was man üblicherweise tut.

Die zweite Sache, die Musk auszeichnet: Er versteht, dass das Ganze hochdynamisch ist. Jede Strategie ist nur eine Hypothese. Du setzt sie um, bekommst Feedback, sammelst Erkenntnisse und passt an – das ist der Strategie-Loop. Dazu kommt: Jeder von uns verändert sich laufend. Wir sind keine fixen Statuen; unsere Werte ändern sich mit der Zeit. Was wir mit Anfang 20 wichtig finden, finden wir mit Ende 40 oft nicht mehr wichtig. Deshalb gehört die Want Box ständig aktualisiert – durch Selbstreflexion. Und die Welt selbst verändert sich: Was 1995 oder 2005 möglich war, unterscheidet sich radikal von heute, also muss auch die Reality Box laufend aktualisiert werden.

Es kann passieren, dass sich dadurch Ziele über den Haufen werfen. Vielleicht warst du von deinem ersten Job begeistert und dachtest, du kletterst dort die Karriereleiter hoch – und fünf Jahre später ist es höchste Zeit, den Job zu wechseln, weil sich deine Werte oder dein Umfeld geändert haben. Adam Grant nennt das in Think Again „Rethinking“: eigene Grundannahmen neu durchdenken. Ein Großteil der Menschen ist nicht gut darin; Musk dagegen ist außergewöhnlich gut darin, fluide zu bleiben und sich anzupassen, wenn neue Informationen kommen. Seine Software ist ein lebender Organismus, der auf First Principles aufbaut und sich ständig verändert.

Musk sieht sein Gehirn – seine Software – als sein wertvollstes Produkt und ist besessen davon, es laufend zu optimieren. Das Ganze ist keine Rocket Science und leicht zu verstehen. In der Umsetzung aber sind wir meistens Flut-Geologen, nicht Wissenschaftler – und sehr unbewusst dabei. Der Startpunkt ist, überhaupt zu verstehen, wie deine eigene Software funktioniert, und sie einmal zu zerlegen.

Lies den Artikel – er geht deutlich tiefer und enthält weitere Komponenten. Und reflektiere für dich: Wo sind heute deine Engpässe, und auf welche Komponente bezogen? Was ist in deiner Want Box, und was hältst du für realistisch? Genau daran scheitern viele: Ich höre oft „Ich möchte in 10 Jahren Führungskraft werden“, obwohl in der Realität auch 2 Jahre möglich wären – die Reality Box spiegelt nur nicht die wahre Realität wider. Du näherst deine Reality Box der Realität an, indem du viele Gespräche führst, über den Tellerrand schaust und Menschen kennenlernst, die ähnliche Herausforderungen meistern. Genau das machen wir im Mentoring intensiv.

Ich hoffe, da waren ein paar Impulse für dich dabei. Wenn du glaubst, dass diese Folge auch für andere interessant ist, teile sie gern. Mehr zu mir und meiner Arbeit findest du auf LinkedIn oder direkt auf meiner Website. Bis zum nächsten Mal – liebe Grüße aus Hamburg.

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Über den Host

Tim Schmaddebeck entwickelt ambitionierte Ingenieure zu strategischen Leadern. Er ist Autor von No Zero Days und schreibt über Karriere, Führung und Strategie.

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