Warum du Rückschläge nicht zu früh bewerten solltest

Es war einmal ein alter Farmer, der zusammen mit seinem Sohn in einem kleinen Dorf lebte. Eines Tages lief sein einziges Pferd weg, das er für die Arbeit auf dem Feld benötigte.

Die Nachbarn kamen, um ihr Mitgefühl auszudrücken:

„Oh, das ist so schlecht. Wie wirst du jetzt dein Feld bearbeiten?“

Der Farmer antwortete ruhig:

„Wer weiß, was gut oder schlecht ist?“

Einige Tage später kehrte sein Pferd zurück, und es brachte ein wildes Pferd mit sich.

Die Nachbarn kamen wieder und sagten:

„Was für ein Glück! Jetzt hast du zwei Pferde!“

Der Farmer blieb ruhig und sagte:

„Wer weiß, was gut oder schlecht ist?“

Am nächsten Tag versuchte der Sohn des Farmers, das wilde Pferd zu zähmen. Dabei wurde er abgeworfen und brach sich ein Bein.

Die Nachbarn kamen wieder und sagten:

„So ein Pech, dass sich dein Sohn das Bein gebrochen hat!“

Der Farmer antwortete wie zuvor:

„Wer weiß, was gut oder schlecht ist?“

Einige Wochen später kam das Militär in das Dorf und zwang alle jungen Männer, in den Krieg zu ziehen. Der Sohn des Farmers wurde aufgrund seines gebrochenen Beins verschont.

Die Nachbarn kamen wieder und sagten:

„Was für ein Glück, dass dein Sohn nicht in den Krieg ziehen muss!“

Der Farmer sagte erneut:

„Wer weiß, was gut oder schlecht ist?“

Bei jedem schlechten Ereignis, Rückschlag oder Pech-Moment muss ich an diese Geschichte denken.

Es ist unmöglich, sofort zu erkennen, ob etwas gut oder schlecht ist.

Das, was heute als schlecht erscheint, kann sich morgen als gut herausstellen – und umgekehrt.

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Über den Autor

Tim Schmaddebeck entwickelt ambitionierte Ingenieure zu strategischen Leadern. Er ist Autor von No Zero Days und schreibt über Karriere, Führung und Strategie.

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Es war einmal ein alter Farmer, der zusammen mit seinem Sohn in einem kleinen Dorf lebte. Eines Tages lief sein einziges Pferd weg, das er für die Arbeit auf dem Feld benötigte.

Die Nachbarn kamen, um ihr Mitgefühl auszudrücken:

„Oh, das ist so schlecht. Wie wirst du jetzt dein Feld bearbeiten?“

Der Farmer antwortete ruhig:

„Wer weiß, was gut oder schlecht ist?“

Einige Tage später kehrte sein Pferd zurück, und es brachte ein wildes Pferd mit sich.

Die Nachbarn kamen wieder und sagten:

„Was für ein Glück! Jetzt hast du zwei Pferde!“

Der Farmer blieb ruhig und sagte:

„Wer weiß, was gut oder schlecht ist?“

Am nächsten Tag versuchte der Sohn des Farmers, das wilde Pferd zu zähmen. Dabei wurde er abgeworfen und brach sich ein Bein.

Die Nachbarn kamen wieder und sagten:

„So ein Pech, dass sich dein Sohn das Bein gebrochen hat!“

Der Farmer antwortete wie zuvor:

„Wer weiß, was gut oder schlecht ist?“

Einige Wochen später kam das Militär in das Dorf und zwang alle jungen Männer, in den Krieg zu ziehen. Der Sohn des Farmers wurde aufgrund seines gebrochenen Beins verschont.

Die Nachbarn kamen wieder und sagten:

„Was für ein Glück, dass dein Sohn nicht in den Krieg ziehen muss!“

Der Farmer sagte erneut:

„Wer weiß, was gut oder schlecht ist?“

Bei jedem schlechten Ereignis, Rückschlag oder Pech-Moment muss ich an diese Geschichte denken.

Es ist unmöglich, sofort zu erkennen, ob etwas gut oder schlecht ist.

Das, was heute als schlecht erscheint, kann sich morgen als gut herausstellen – und umgekehrt.

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Über den Autor

Tim Schmaddebeck entwickelt ambitionierte Ingenieure zu strategischen Leadern. Er ist Autor von No Zero Days und schreibt über Karriere, Führung und Strategie.

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