Manchmal ist es hilfreich, Anti-Ziele zu haben. Anti-Ziele sind Dinge, die du täglich vermeiden möchtest. Sie helfen dir dabei, deinen Alltag attraktiver und angenehmer zu gestalten.
In den Worten von Charlie Munger:
“A lot of success in life and business comes from knowing what you want to avoid: early death, a bad marriage, etc.”
Probleme werden oft einfacher, wenn man sie umdreht.
Anstatt zu überlegen, wie ein perfekter Tag aussieht, ist es sinnvoller sich den schlimmstmöglichen Tag vorzustellen und diesen zu vermeiden.
Mein schlimmstmöglicher Tag sieht so aus:
- Zu viele Meetings
- Ein vollgepackter Kalender
- Mit Menschen zusammenarbeiten, die ich nicht mag oder denen ich nicht vertraue
- Nur Low Value Tätigkeiten
- Keine Energie
- Negatives Mindset
Davon ausgehend habe ich diese Anti-Ziele entwickelt:
- Plane niemals ein persönliches Treffen, wenn es auch per Video-Call oder Telefon möglich (oder ganz vermeidbar) ist.
- Nicht mehr als 3 Stunden geplante Zeit pro Tag.
- Keine Geschäfte mit Menschen, die ich nicht mag – schon ein leichtes ungutes Gefühl bedeutet ein klares Nein.
- Nutze den Morgen (deine produktivsten Stunden) für Deep Work, nicht E-Mails oder andere Low-Value Tätigkeiten.
- Nicht länger als 2 Stunden sitzen – steh auf und mach einen Spaziergang, Liegestütze oder Kniebeugen.
- Beschwere dich nicht. Wenn dich etwas stört, dann verändere es.
Natürlich gibt es immer noch den einen oder anderen schlechten Tag in meinem Leben. Aber diese Anti-Ziele haben meinen Alltag definitiv verbessert.
Probieren es aus, es ist wahnsinnig einfach und seltsam nützlich.
Podcast zum Artikel:
#188: Die Power von Anti-Zielen | 6 Dinge, die ich täglich vermeide
