Deep Work: Die Kunst, konzentriert zu arbeiten

Dieser Artikel ist ein Auszug aus No Zero Days, meinem Bestseller für ambitionierte Ingenieure.

Deep Work bezeichnet die Fähigkeit, ohne Ablenkung an kognitiv anspruchsvollen Aufgaben zu arbeiten. Genau diese Fähigkeit wird immer seltener – und damit immer wertvoller. Mein Werkzeug dafür:

Heilige Stunden.

Inspiriert hierzu hat mich die Deep Work Hypothese von Cal Newport.

Sie lautet:

Die Fähigkeit, konzentriert zu arbeiten (Deep Work), wird immer seltener – in unserer Wirtschaft wird genau diese Fähigkeit von Jahr zu Jahr wertvoller. Folglich werden die Personen, die diese Fähigkeit meistern und fest in ihren Alltag integrieren, erfolgreich sein.

Und was soll ich sagen… es stimmt.

Meine Fähigkeit konzentriert zu arbeiten ist heute deutlich besser als noch vor 2 Jahren. Gerade wichtige Dinge, die im Alltag häufig untergehen (weil ihnen die Dringlichkeit fehlt), bleiben bei mir nicht mehr auf der Strecke.

Das Konzept der heiligen Stunden hatte dabei maßgeblichen Einfluss.

Also, here we go …

Was sind heilige Stunden?

Heilige Stunden sind geblockte Zeitabschnitte, die – du ahnst es – heilig sind.

  • Unerreichbar für andere.
  • Keine Ablenkungen.
  • Völlig von der Bildfläche verschwunden.
  • Rücksichtslos verteidigt.

Mindestens zwei Stunden lang nur du und deine Arbeit. Täglich durchgeführt, zeigt sich schnell die Power dieser Sessions.

Wie du deine heiligen Stunden findest

Im Grunde musst du dafür zwei Fragen beantworten:

  1. Zu welcher Tageszeit bin ich am produktivsten?
  2. Zu welcher Tageszeit kann ich am wenigsten erreichbar sein?

Diese Frage ist für jede Person vor dem Hintergrund der beruflichen Umstände unterschiedlich zu beantworten. Wähle aus dieser Schnittmenge – wenn möglich – einen zweistündigen Block. Eh voilà: Deine heiligen Stunden.

Wie du die heiligen Stunden (wirklich) nutzt

Wenn du deine heiligen Stunden gewählt hast, musst du sie auch als solche behandeln.

Verteidige sie rücksichtslos.

Lasse niemanden in deine heiligen Stunden eindringen.

Arbeite während deiner heiligen Stunden an der Aufgabe auf deiner To-Do-Liste, die den größten Hebel hat. Tue dies wochenlang und beobachte, wie deinen Output in bisher unerreichte Sphären steigen. Deep Work verträgt kein Multitasking. Eine Aufgabe, ein Fenster, ein Ziel – jeder Aufgabenwechsel kostet dich mehr Fokus, als du denkst.

Schalte die Auslöser für Ablenkung aktiv aus: Handy in einen anderen Raum, Benachrichtigungen aus, Tür zu. Du brauchst keine Disziplin, wenn die Versuchung nicht in Reichweite ist.

Und gib dem Start ein festes Ritual. Dein Gehirn lernt schnell: Wenn das passiert, beginnt Deep Work.

Meine heiligen Stunden

Meine heiligen Stunden sind je nach Wochentag unterschiedlich.

  • Montag bis Donnerstag – 7 bis 9 Uhr.
  • Freitags – 7 bis 12 Uhr.
  • Wochenende – morgens, aber deutlich flexibler.

Ich freue mich jeden Tag auf diese Sessions, weil ich weiß, dass die große Arbeit erledigt wird.

Häufige Fragen zu Deep Work

Was ist Deep Work? Die Fähigkeit, konzentriert und ohne Ablenkung an anspruchsvollen Aufgaben zu arbeiten (Begriff von Cal Newport). Sie wird seltener – und dadurch wertvoller.

Wie fange ich mit Deep Work an? Finde die Tageszeit, zu der du am produktivsten und am wenigsten erreichbar bist, und blocke daraus einen mindestens zweistündigen „heiligen“ Block – täglich, kompromisslos verteidigt.

Wie lange sollte ein Deep-Work-Block sein? Mindestens zwei Stunden am Stück. Eine Stunde ohne Unterbrechung ist mehr wert als ein zerstückelter Tag.

Warum gelingt mir konzentriertes Arbeiten nicht? Meist wegen ständiger Erreichbarkeit und Ablenkung. Schalte beides für deinen Block komplett aus und arbeite an der Aufgabe mit dem größten Hebel.

Danke fürs Lesen. Mehr praktische Ideen erhältst du in meinem beliebten Newsletter. Jede Woche versende ich 3 Ideen an über 3.500 ambitionierte Ingenieure. Trage dich jetzt ein und schließ dich uns an.

Über den Autor

Tim Schmaddebeck entwickelt ambitionierte Ingenieure zu strategischen Leadern. Er ist Autor von No Zero Days und schreibt über Karriere, Führung und Strategie.

Deep Work: Die Kunst, konzentriert zu arbeiten

Dieser Artikel ist ein Auszug aus No Zero Days, meinem Bestseller für ambitionierte Ingenieure.

Deep Work bezeichnet die Fähigkeit, ohne Ablenkung an kognitiv anspruchsvollen Aufgaben zu arbeiten. Genau diese Fähigkeit wird immer seltener – und damit immer wertvoller. Mein Werkzeug dafür:

Heilige Stunden.

Inspiriert hierzu hat mich die Deep Work Hypothese von Cal Newport.

Sie lautet:

Die Fähigkeit, konzentriert zu arbeiten (Deep Work), wird immer seltener – in unserer Wirtschaft wird genau diese Fähigkeit von Jahr zu Jahr wertvoller. Folglich werden die Personen, die diese Fähigkeit meistern und fest in ihren Alltag integrieren, erfolgreich sein.

Und was soll ich sagen… es stimmt.

Meine Fähigkeit konzentriert zu arbeiten ist heute deutlich besser als noch vor 2 Jahren. Gerade wichtige Dinge, die im Alltag häufig untergehen (weil ihnen die Dringlichkeit fehlt), bleiben bei mir nicht mehr auf der Strecke.

Das Konzept der heiligen Stunden hatte dabei maßgeblichen Einfluss.

Also, here we go …

Was sind heilige Stunden?

Heilige Stunden sind geblockte Zeitabschnitte, die – du ahnst es – heilig sind.

  • Unerreichbar für andere.
  • Keine Ablenkungen.
  • Völlig von der Bildfläche verschwunden.
  • Rücksichtslos verteidigt.

Mindestens zwei Stunden lang nur du und deine Arbeit. Täglich durchgeführt, zeigt sich schnell die Power dieser Sessions.

Wie du deine heiligen Stunden findest

Im Grunde musst du dafür zwei Fragen beantworten:

  1. Zu welcher Tageszeit bin ich am produktivsten?
  2. Zu welcher Tageszeit kann ich am wenigsten erreichbar sein?

Diese Frage ist für jede Person vor dem Hintergrund der beruflichen Umstände unterschiedlich zu beantworten. Wähle aus dieser Schnittmenge – wenn möglich – einen zweistündigen Block. Eh voilà: Deine heiligen Stunden.

Wie du die heiligen Stunden (wirklich) nutzt

Wenn du deine heiligen Stunden gewählt hast, musst du sie auch als solche behandeln.

Verteidige sie rücksichtslos.

Lasse niemanden in deine heiligen Stunden eindringen.

Arbeite während deiner heiligen Stunden an der Aufgabe auf deiner To-Do-Liste, die den größten Hebel hat. Tue dies wochenlang und beobachte, wie deinen Output in bisher unerreichte Sphären steigen. Deep Work verträgt kein Multitasking. Eine Aufgabe, ein Fenster, ein Ziel – jeder Aufgabenwechsel kostet dich mehr Fokus, als du denkst.

Schalte die Auslöser für Ablenkung aktiv aus: Handy in einen anderen Raum, Benachrichtigungen aus, Tür zu. Du brauchst keine Disziplin, wenn die Versuchung nicht in Reichweite ist.

Und gib dem Start ein festes Ritual. Dein Gehirn lernt schnell: Wenn das passiert, beginnt Deep Work.

Meine heiligen Stunden

Meine heiligen Stunden sind je nach Wochentag unterschiedlich.

  • Montag bis Donnerstag – 7 bis 9 Uhr.
  • Freitags – 7 bis 12 Uhr.
  • Wochenende – morgens, aber deutlich flexibler.

Ich freue mich jeden Tag auf diese Sessions, weil ich weiß, dass die große Arbeit erledigt wird.

Häufige Fragen zu Deep Work

Was ist Deep Work? Die Fähigkeit, konzentriert und ohne Ablenkung an anspruchsvollen Aufgaben zu arbeiten (Begriff von Cal Newport). Sie wird seltener – und dadurch wertvoller.

Wie fange ich mit Deep Work an? Finde die Tageszeit, zu der du am produktivsten und am wenigsten erreichbar bist, und blocke daraus einen mindestens zweistündigen „heiligen“ Block – täglich, kompromisslos verteidigt.

Wie lange sollte ein Deep-Work-Block sein? Mindestens zwei Stunden am Stück. Eine Stunde ohne Unterbrechung ist mehr wert als ein zerstückelter Tag.

Warum gelingt mir konzentriertes Arbeiten nicht? Meist wegen ständiger Erreichbarkeit und Ablenkung. Schalte beides für deinen Block komplett aus und arbeite an der Aufgabe mit dem größten Hebel.

Danke fürs Lesen. Mehr praktische Ideen erhältst du in meinem beliebten Newsletter. Jede Woche versende ich 3 Ideen an über 3.500 ambitionierte Ingenieure. Trage dich jetzt ein und schließ dich uns an.

Über den Autor

Tim Schmaddebeck entwickelt ambitionierte Ingenieure zu strategischen Leadern. Er ist Autor von No Zero Days und schreibt über Karriere, Führung und Strategie.

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