High Agency: Warum manche Menschen immer einen Weg finden

„Nein. Das geht nicht.“

Nein-Sager

Was machst du, wenn du diese Worte hörst? Für die meisten Menschen bedeuten solche Worte das Ende ihres Vorhabens. Doch für einige wenige beginnt damit ein zweiter Dialog im Kopf.

Sie fragen sich:

„Wie kann ich den Nein-Sagern beweisen, dass es doch geht?“

Oder konkreter:

„Wie werde ich in 3 Monaten zur Führungskraft, obwohl es keine ausgeschriebene Stelle im Unternehmen gibt – und ich weder Führungserfahrung noch wertvolle Netzwerk-Kontakte habe?“

„Wie kann ich nächsten Monat ein Unternehmen gründen – ohne viel Startkapital, eine bahnbrechende Idee oder BWL-Kenntnisse?“

Personen, die das Selbstvertrauen haben, fast alle Umstände zu überwinden, haben eine hohe Handlungskompetenz.

Diese Eigenschaft nennt man: High Agency.

Low vs. High Agency: Die Kunst alle Hindernisse zu überwinden

Personen mit High Agency sind Gestalter. Sie akzeptieren niemals ein Nein. Sie suchen nach verborgenen Wegen oder schaffen neue, ohne darauf zu warten, dass die Bedingungen perfekt sind.

Personen mit Low Agency halten Aussagen der Nein-Sager für wahr und stellen niemals etwas infrage. Sie sind also das genaue Gegenteil. Sie sind passiv und lagern ihre gesamte Entscheidungsfindung an andere Personen aus.

Person A hat Low Agency.
Person B hat High Agency.

Eine Visualisierung zur Veranschaulichung von High Agency

Steve Jobs: Über das Geheimnis des Lebens

Auf der Suche nach einer Lebenspartnerin stellte sich Jeff Bezos eine ungewöhnliche Frage:

Wer könnte mich aus einem Gefängnis in einem Dritte-Welt-Land befreien?

Jeff Bezos

Wen würdest du in einer solchen Situation anrufen?

Diese Person hat High Agency.

Auch für Steve Jobs war High Agency die zentrale Voraussetzung für langfristigen Erfolg. In einem legendären Kurz-Interview beschreibt er den erhellenden Moment, wenn man erkennt, wie viel mehr Handlungsmöglichkeiten man im Leben besitzt. Seine Kernbotschaft:

Everything around you that you call life was made up by people that were no smarter than you.​

And you can change it, you can influence it, you can build your own things that other people can use.

Steve Jobs

Outside-the-box-Thinking: Wie du jedes Problem löst

Eine andere Bezeichnung für High Agency ist Orthogonales Denken, oder: Outside-the-box-Thinking.

Es bedeutet ungesehene, innovative Lösungen zu finden, indem man bewusst eine andere Perspektive einnimmt.

Personen, die dies beherrschen, sind geübt darin Fragen zu stellen, die ihnen einen völlig anderen Blickwinkel auf das Problem geben. Sie denken seitwärts und erkennen verrückte Ideen, die andere übersehen.

Vielleicht kennst du dieses Rätsel:
Das Neun-Punkte-Problem.

9 Punkte in einem Quadrat dargestellt

Die Aufgabe besteht darin, 9 quadratisch angeordnete Punkte mit einem Stift durch 4 (oder weniger) gerade Linien zu verbinden, ohne den Stift abzusetzen.

Nimm dir ein paar Minuten Zeit und versuche eine Lösung zu finden.

Hier zwei mögliche Lösungen:
​(Achtung: Wenn du dir diese Lösungen ansiehst, ist der Rätsel-Spaß vorbei.)

Niemand wird mit der Fähigkeit, orthogonal zu denken, geboren. Es ist eine Denkweise – ein Mindset –, das man sich durch kontinuierliches Training aneignet.

Wenn du das nächste Mal zu hören bekommst, dass etwas unmöglich ist, achte auf deine Reaktion.

Ist die Angelegenheit damit erledigt?

Oder bist du weiterhin entschlossen, eine Lösung zu finden?

Danke fürs Lesen. Mehr praktische Ideen erhältst du in meinem beliebten Newsletter. Jede Woche versende ich 3 Ideen an über 3.500 ambitionierte Ingenieure. Trage dich jetzt ein und schließ dich uns an.

Über den Autor

Tim Schmaddebeck entwickelt ambitionierte Ingenieure zu strategischen Leadern. Er ist Autor von No Zero Days und schreibt über Karriere, Führung und Strategie.

High Agency: Warum manche Menschen immer einen Weg finden

„Nein. Das geht nicht.“

Nein-Sager

Was machst du, wenn du diese Worte hörst? Für die meisten Menschen bedeuten solche Worte das Ende ihres Vorhabens. Doch für einige wenige beginnt damit ein zweiter Dialog im Kopf.

Sie fragen sich:

„Wie kann ich den Nein-Sagern beweisen, dass es doch geht?“

Oder konkreter:

„Wie werde ich in 3 Monaten zur Führungskraft, obwohl es keine ausgeschriebene Stelle im Unternehmen gibt – und ich weder Führungserfahrung noch wertvolle Netzwerk-Kontakte habe?“

„Wie kann ich nächsten Monat ein Unternehmen gründen – ohne viel Startkapital, eine bahnbrechende Idee oder BWL-Kenntnisse?“

Personen, die das Selbstvertrauen haben, fast alle Umstände zu überwinden, haben eine hohe Handlungskompetenz.

Diese Eigenschaft nennt man: High Agency.

Low vs. High Agency: Die Kunst alle Hindernisse zu überwinden

Personen mit High Agency sind Gestalter. Sie akzeptieren niemals ein Nein. Sie suchen nach verborgenen Wegen oder schaffen neue, ohne darauf zu warten, dass die Bedingungen perfekt sind.

Personen mit Low Agency halten Aussagen der Nein-Sager für wahr und stellen niemals etwas infrage. Sie sind also das genaue Gegenteil. Sie sind passiv und lagern ihre gesamte Entscheidungsfindung an andere Personen aus.

Person A hat Low Agency.
Person B hat High Agency.

Eine Visualisierung zur Veranschaulichung von High Agency

Steve Jobs: Über das Geheimnis des Lebens

Auf der Suche nach einer Lebenspartnerin stellte sich Jeff Bezos eine ungewöhnliche Frage:

Wer könnte mich aus einem Gefängnis in einem Dritte-Welt-Land befreien?

Jeff Bezos

Wen würdest du in einer solchen Situation anrufen?

Diese Person hat High Agency.

Auch für Steve Jobs war High Agency die zentrale Voraussetzung für langfristigen Erfolg. In einem legendären Kurz-Interview beschreibt er den erhellenden Moment, wenn man erkennt, wie viel mehr Handlungsmöglichkeiten man im Leben besitzt. Seine Kernbotschaft:

Everything around you that you call life was made up by people that were no smarter than you.​

And you can change it, you can influence it, you can build your own things that other people can use.

Steve Jobs

Outside-the-box-Thinking: Wie du jedes Problem löst

Eine andere Bezeichnung für High Agency ist Orthogonales Denken, oder: Outside-the-box-Thinking.

Es bedeutet ungesehene, innovative Lösungen zu finden, indem man bewusst eine andere Perspektive einnimmt.

Personen, die dies beherrschen, sind geübt darin Fragen zu stellen, die ihnen einen völlig anderen Blickwinkel auf das Problem geben. Sie denken seitwärts und erkennen verrückte Ideen, die andere übersehen.

Vielleicht kennst du dieses Rätsel:
Das Neun-Punkte-Problem.

9 Punkte in einem Quadrat dargestellt

Die Aufgabe besteht darin, 9 quadratisch angeordnete Punkte mit einem Stift durch 4 (oder weniger) gerade Linien zu verbinden, ohne den Stift abzusetzen.

Nimm dir ein paar Minuten Zeit und versuche eine Lösung zu finden.

Hier zwei mögliche Lösungen:
​(Achtung: Wenn du dir diese Lösungen ansiehst, ist der Rätsel-Spaß vorbei.)

Niemand wird mit der Fähigkeit, orthogonal zu denken, geboren. Es ist eine Denkweise – ein Mindset –, das man sich durch kontinuierliches Training aneignet.

Wenn du das nächste Mal zu hören bekommst, dass etwas unmöglich ist, achte auf deine Reaktion.

Ist die Angelegenheit damit erledigt?

Oder bist du weiterhin entschlossen, eine Lösung zu finden?

Danke fürs Lesen. Mehr praktische Ideen erhältst du in meinem beliebten Newsletter. Jede Woche versende ich 3 Ideen an über 3.500 ambitionierte Ingenieure. Trage dich jetzt ein und schließ dich uns an.

Über den Autor

Tim Schmaddebeck entwickelt ambitionierte Ingenieure zu strategischen Leadern. Er ist Autor von No Zero Days und schreibt über Karriere, Führung und Strategie.

Als Nächstes lesen