Die Formel für persönliches Wachstum

Ich war 24, als ich meine erste Vorlesung hielt. Vor mir saßen 40 Studenten im letzten Semester ihres Maschinenbaustudiums. Wir sprachen über Prozess- und Qualitätsmanagement – mein Fachgebiet.

Doch die Studenten interessierte etwas anderes.

Als sich die Fragen zu meinem Werdegang häuften, skizzierte ich ein Bild an die Tafel. Ich zeigte auf den rechten Kreis:

„Da lebe ich seit 3 Jahren.“

Die ersten Jahre meines Berufslebens waren steinig.

Mein Vorgänger war mit Burnout ausgeschieden und vor ihm waren 2 Personen an der gleichen Aufgabe gescheitert.

Überall gab es Probleme.

Jedes Gespräch war emotional aufgeladen.

Als ich mit Tränen in den Augen vor meinem Chef saß, hatte ich den Tiefpunkt erreicht. Es war bei weitem nicht der einzige Tag, an dem ich mich fragte, warum ich mir das antue.

Mein Mentor war in dieser Phase überlebensnotwendig für mich. Stundenlang half er mir zu reflektierten und die richtigen Schritte abzuleiten. Er erinnerte mich dabei immer wieder an ein wichtiges Prinzip:

Struggle ist der Ort, an dem Größe entsteht. Er formt und stärkt diejenigen, die ihn durchstehen.

Erst als ich Jahre später auf diese Formel gestoßen bin, verstand ich, wie wertvoll diese Phase des Struggles für meine Persönlichkeitsentwicklung war.

Schmerz + Reflexion = Fortschritt

Wir alle versuchen, Schmerzen zu vermeiden.

Doch wer ambitionierte Ziele verfolgt, muss seine Einstellung zum Schmerz ändern. Wachstum ist ohne Schmerz nicht möglich.

Im Sport kennt man dieses Phänomen schon lange:

Wer nur auf der Couch sitzt und jede Art von Anstrengung meidet, wird niemals die Ausdauer und Stärke entwickeln, um einen Marathon zu laufen.

Danke fürs Lesen. Mehr praktische Ideen erhältst du in meinem beliebten Newsletter. Jede Woche versende ich 3 Ideen an über 3.500 ambitionierte Ingenieure. Trage dich jetzt ein und schließ dich uns an.

Über den Autor

Tim Schmaddebeck entwickelt ambitionierte Ingenieure zu strategischen Leadern. Er ist Autor von No Zero Days und schreibt über Karriere, Führung und strategisches Arbeiten.

Die Formel für persönliches Wachstum

Ich war 24, als ich meine erste Vorlesung hielt. Vor mir saßen 40 Studenten im letzten Semester ihres Maschinenbaustudiums. Wir sprachen über Prozess- und Qualitätsmanagement – mein Fachgebiet.

Doch die Studenten interessierte etwas anderes.

Als sich die Fragen zu meinem Werdegang häuften, skizzierte ich ein Bild an die Tafel. Ich zeigte auf den rechten Kreis:

„Da lebe ich seit 3 Jahren.“

Die ersten Jahre meines Berufslebens waren steinig.

Mein Vorgänger war mit Burnout ausgeschieden und vor ihm waren 2 Personen an der gleichen Aufgabe gescheitert.

Überall gab es Probleme.

Jedes Gespräch war emotional aufgeladen.

Als ich mit Tränen in den Augen vor meinem Chef saß, hatte ich den Tiefpunkt erreicht. Es war bei weitem nicht der einzige Tag, an dem ich mich fragte, warum ich mir das antue.

Mein Mentor war in dieser Phase überlebensnotwendig für mich. Stundenlang half er mir zu reflektierten und die richtigen Schritte abzuleiten. Er erinnerte mich dabei immer wieder an ein wichtiges Prinzip:

Struggle ist der Ort, an dem Größe entsteht. Er formt und stärkt diejenigen, die ihn durchstehen.

Erst als ich Jahre später auf diese Formel gestoßen bin, verstand ich, wie wertvoll diese Phase des Struggles für meine Persönlichkeitsentwicklung war.

Schmerz + Reflexion = Fortschritt

Wir alle versuchen, Schmerzen zu vermeiden.

Doch wer ambitionierte Ziele verfolgt, muss seine Einstellung zum Schmerz ändern. Wachstum ist ohne Schmerz nicht möglich.

Im Sport kennt man dieses Phänomen schon lange:

Wer nur auf der Couch sitzt und jede Art von Anstrengung meidet, wird niemals die Ausdauer und Stärke entwickeln, um einen Marathon zu laufen.

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Über den Autor

Tim Schmaddebeck entwickelt ambitionierte Ingenieure zu strategischen Leadern. Er ist Autor von No Zero Days und schreibt über Karriere, Führung und strategisches Arbeiten.

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