Warum Ingenieure oft schlecht kommunizieren

Dieser Artikel ist ein Auszug aus No Zero Days, meinem Bestseller für ambitionierte Ingenieure.

Stell dir vor, ein ambitionierter Ingenieur hat eine brillante Lösungsidee für ein großes Problem im Unternehmen. Er nutzt die nächste Gelegenheit, um seinem Vorgesetzten davon zu erzählen.

Doch dann kommt die Ernüchterung:

Sein Vorgesetzter interessiert sich nicht dafür.

Solche Momente sind frustrierend. Was es noch schlimmer macht: Sie sind nicht selten. Im Alltag eines ambitionierten Ingenieurs kommen sie immer wieder vor.

Die Wahrheit ist: Die Ursache ist selten eine schlechte Idee.

Der wahre Grund ist oft ein anderer:

Schlechte Kommunikation.

Ingenieure sind eher rational und analytisch. Das macht sie zu herausragenden Problemlösern – aber oft auch zu mittelmäßigen Kommunikatoren.

Menschen verarbeiten Informationen nicht logisch, sondern psychologisch.

Gute Kommunikation beginnt mit einem Grundsatz:

Was verstanden wird > Was du sagst

Wenn du mit einer anderen Person spricht, zählt nur eine Sache: Was bei deinem Gegenüber ankommt – was er oder sie versteht. Was du gemeint hast, ist Nebensache.

Wenn du nicht verstanden wirst, dann liegt das Problem bei dir – nicht bei den anderen.

Sprich kurz, präzise und einfach

Einfache Aussagen und Texte sind überzeugend. Ein gutes Argument in 5 Sätzen wird mehr Menschen überzeugen als ein brillantes Argument in 100 Sätzen.

Sprich klar, schreib klar und präsentiere klar.

Je mehr man sich anstrengen muss, dich zu verstehen, desto weniger wird man sich für deine Meinung interessieren. Wenn du ständig versuchst clever zu klingen, wirst du weniger bewirken.

  • Schlecht: Wir nutzen eine multifaktorielle Regression zur Datenanalyse.
  • Besser: Wir haben verschiedene Faktoren untersucht, um Muster in den Daten zu erkennen.

Der Unterschied?

Jeder versteht das zweite Beispiel. Es ist klar und einfach.

Es braucht keine komplexen Wörter, um komplexe Ideen zu erklären.

ELI 5 – Explain It Like I’m Five

Danke fürs Lesen. Mehr praktische Ideen erhältst du in meinem beliebten Newsletter. Jede Woche versende ich 3 Ideen an über 3.500 ambitionierte Ingenieure. Trage dich jetzt ein und schließ dich uns an.

Über den Autor

Tim Schmaddebeck entwickelt ambitionierte Ingenieure zu strategischen Leadern. Er ist Autor von No Zero Days und schreibt über Karriere, Führung und strategisches Arbeiten.

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Doch dann kommt die Ernüchterung:

Sein Vorgesetzter interessiert sich nicht dafür.

Solche Momente sind frustrierend. Was es noch schlimmer macht: Sie sind nicht selten. Im Alltag eines ambitionierten Ingenieurs kommen sie immer wieder vor.

Die Wahrheit ist: Die Ursache ist selten eine schlechte Idee.

Der wahre Grund ist oft ein anderer:

Schlechte Kommunikation.

Ingenieure sind eher rational und analytisch. Das macht sie zu herausragenden Problemlösern – aber oft auch zu mittelmäßigen Kommunikatoren.

Menschen verarbeiten Informationen nicht logisch, sondern psychologisch.

Gute Kommunikation beginnt mit einem Grundsatz:

Was verstanden wird > Was du sagst

Wenn du mit einer anderen Person spricht, zählt nur eine Sache: Was bei deinem Gegenüber ankommt – was er oder sie versteht. Was du gemeint hast, ist Nebensache.

Wenn du nicht verstanden wirst, dann liegt das Problem bei dir – nicht bei den anderen.

Sprich kurz, präzise und einfach

Einfache Aussagen und Texte sind überzeugend. Ein gutes Argument in 5 Sätzen wird mehr Menschen überzeugen als ein brillantes Argument in 100 Sätzen.

Sprich klar, schreib klar und präsentiere klar.

Je mehr man sich anstrengen muss, dich zu verstehen, desto weniger wird man sich für deine Meinung interessieren. Wenn du ständig versuchst clever zu klingen, wirst du weniger bewirken.

  • Schlecht: Wir nutzen eine multifaktorielle Regression zur Datenanalyse.
  • Besser: Wir haben verschiedene Faktoren untersucht, um Muster in den Daten zu erkennen.

Der Unterschied?

Jeder versteht das zweite Beispiel. Es ist klar und einfach.

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