Missverständnisse zerstören Karrieren

Dieser Artikel ist ein Auszug aus No Zero Days, meinem Bestseller für ambitionierte Ingenieure.

Ein Großteil unserer Kommunikation ist nonverbal. Wir versuchen ständig die Aussagen und Handlungen unserer Mitmenschen zu deuten und zu interpretieren. Das Problem: Wir sind unglaublich schlecht darin.

Wir haben die Tendenz, von bösen Absichten auszugehen.

Dein Chef sagt euer Jahresgespräch ab:

  • Du denkst, ihm ist deine Weiterentwicklung egal.
  • In Wirklichkeit ist seine Tochter an COVID erkrankt.

Eine erfahrene Kollegin verweigert ihre Hilfe:

  • Du denkst, sie möchte ihr Wissen nicht mit dir teilen.
  • In Wirklichkeit arbeitet sie bereits 11 Stunden pro Tag.

Missverständnisse, wie diese, gehören für viele zum beruflichen Alltag.

Sie bringen nicht nur Frust mit sich, sondern können dir und deinen Beziehungen auch nachhaltig schaden.

Die Lösung: ​Hanlon’s Razor.

Hanlon’s Razor ist ein englisches Sprichwort, um dieser negativen Tendenz zu entkommen:

„Geh niemals von Böswilligkeit aus, wenn auch Müdigkeit, Hunger, Stress, Faulheit, Unwissenheit, Missverständnisse oder Schüchternheit die Ursache sein kann.“

Nicht jeder hat es ständig auf dich abgesehen.

Menschen sind komplexe Wesen, die häufig mit ihren eigenen Problemen und Herausforderungen zu kämpfen haben.

Mit diesem positiven Menschenbild wirst du nicht nur deutlich emphatischer – sondern baust langfristig auch wesentlich bessere Beziehungen auf.

Danke fürs Lesen. Mehr praktische Ideen erhältst du in meinem beliebten Newsletter. Jede Woche versende ich 3 Ideen an über 3.500 ambitionierte Ingenieure. Trage dich jetzt ein und schließ dich uns an.

Über den Autor

Tim Schmaddebeck entwickelt ambitionierte Ingenieure zu strategischen Leadern. Er ist Autor von No Zero Days und schreibt über Karriere, Führung und Strategie.

Missverständnisse zerstören Karrieren

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Ein Großteil unserer Kommunikation ist nonverbal. Wir versuchen ständig die Aussagen und Handlungen unserer Mitmenschen zu deuten und zu interpretieren. Das Problem: Wir sind unglaublich schlecht darin.

Wir haben die Tendenz, von bösen Absichten auszugehen.

Dein Chef sagt euer Jahresgespräch ab:

  • Du denkst, ihm ist deine Weiterentwicklung egal.
  • In Wirklichkeit ist seine Tochter an COVID erkrankt.

Eine erfahrene Kollegin verweigert ihre Hilfe:

  • Du denkst, sie möchte ihr Wissen nicht mit dir teilen.
  • In Wirklichkeit arbeitet sie bereits 11 Stunden pro Tag.

Missverständnisse, wie diese, gehören für viele zum beruflichen Alltag.

Sie bringen nicht nur Frust mit sich, sondern können dir und deinen Beziehungen auch nachhaltig schaden.

Die Lösung: ​Hanlon’s Razor.

Hanlon’s Razor ist ein englisches Sprichwort, um dieser negativen Tendenz zu entkommen:

„Geh niemals von Böswilligkeit aus, wenn auch Müdigkeit, Hunger, Stress, Faulheit, Unwissenheit, Missverständnisse oder Schüchternheit die Ursache sein kann.“

Nicht jeder hat es ständig auf dich abgesehen.

Menschen sind komplexe Wesen, die häufig mit ihren eigenen Problemen und Herausforderungen zu kämpfen haben.

Mit diesem positiven Menschenbild wirst du nicht nur deutlich emphatischer – sondern baust langfristig auch wesentlich bessere Beziehungen auf.

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Tim Schmaddebeck entwickelt ambitionierte Ingenieure zu strategischen Leadern. Er ist Autor von No Zero Days und schreibt über Karriere, Führung und Strategie.

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