Warum kurzfristiges Denken gefährlich ist

Stell dir vor, ich stelle einen 100-Euro-Schein zur Auktion. Die Gebote beginnen bei 1 Euro. Es gelten die normalen Regeln für eine Auktion, bis auf eine Ausnahme:

Wenn du das zweithöchste Gebot abgibst, musst du dein Gebot trotzdem zahlen – ohne den 100-Euro-Schein zu bekommen.

Ok? Dann los.

Es gibt schnell Gebote von 1, 2 oder 3 Euro. Warum auch nicht, oder? Immerhin könnte jemand 100 Euro für nur 3 Euro gewinnen.

Es wird fleißig weiter geboten.

Bis jemand 99 Euro bietet – in diesem Moment steigt die Spannung.

Die Person, die 98 Euro geboten hat, wird nervös – immerhin möchte sie keine 98 Euro zahlen und leer ausgehen.

Also bietet sie 100 Euro.

Aber jetzt bietet die Person, die 99 Euro geboten hat, 101 Euro.

Lieber nur 1 Euro verlieren, als 99 Euro, richtig?

Schnell steigen die Gebote der beiden weit über 100 Euro, in der Hoffnung, dass der andere früher aussteigt.

Das Problem:

Nicht von vorne herein bis zum Ende gedacht zu haben.

Wenn das Spiel beginnt, ist es einfach in kurzfristiges Denken zu verfallen und zu denken „wow, das klingt nach einem guten Deal“.

Erst mit der Zeit kommt die Realisierung: Bei diesem Spiel kann man nur verlieren.

Kurzfristiges Denken ist weit verbreitet. Es ist einfach, unkompliziert und schnell.

Die meisten Ingenieure denken nur selten langfristig. Sie leben in den Tag hinein, ohne ein klares Bild ihrer langfristigen Ziele.

Aber manchmal lohnt sich die Frage:

Wo kommst du an, wenn du die nächsten Jahre genau so weitermachst?

Und viel wichtiger: Möchtest du dort ankommen?

Danke fürs Lesen. Mehr praktische Ideen erhältst du in meinem beliebten Newsletter. Jede Woche versende ich 3 Ideen an über 3.500 ambitionierte Ingenieure. Trage dich jetzt ein und schließ dich uns an.

Über den Autor

Tim Schmaddebeck entwickelt ambitionierte Ingenieure zu strategischen Leadern. Er ist Autor von No Zero Days und schreibt über Karriere, Führung und strategisches Arbeiten.

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Wenn du das zweithöchste Gebot abgibst, musst du dein Gebot trotzdem zahlen – ohne den 100-Euro-Schein zu bekommen.

Ok? Dann los.

Es gibt schnell Gebote von 1, 2 oder 3 Euro. Warum auch nicht, oder? Immerhin könnte jemand 100 Euro für nur 3 Euro gewinnen.

Es wird fleißig weiter geboten.

Bis jemand 99 Euro bietet – in diesem Moment steigt die Spannung.

Die Person, die 98 Euro geboten hat, wird nervös – immerhin möchte sie keine 98 Euro zahlen und leer ausgehen.

Also bietet sie 100 Euro.

Aber jetzt bietet die Person, die 99 Euro geboten hat, 101 Euro.

Lieber nur 1 Euro verlieren, als 99 Euro, richtig?

Schnell steigen die Gebote der beiden weit über 100 Euro, in der Hoffnung, dass der andere früher aussteigt.

Das Problem:

Nicht von vorne herein bis zum Ende gedacht zu haben.

Wenn das Spiel beginnt, ist es einfach in kurzfristiges Denken zu verfallen und zu denken „wow, das klingt nach einem guten Deal“.

Erst mit der Zeit kommt die Realisierung: Bei diesem Spiel kann man nur verlieren.

Kurzfristiges Denken ist weit verbreitet. Es ist einfach, unkompliziert und schnell.

Die meisten Ingenieure denken nur selten langfristig. Sie leben in den Tag hinein, ohne ein klares Bild ihrer langfristigen Ziele.

Aber manchmal lohnt sich die Frage:

Wo kommst du an, wenn du die nächsten Jahre genau so weitermachst?

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