Was ultra-produktive Ingenieure anders machen

Jeder Mensch hat 24 Stunden am Tag. Wie kann es also sein, dass einige deutlich produktiver sind als andere – teilweise 10x, 100x oder 1.000x produktiver?

Die Antwort ist nicht für jeden offensichtlich:

Ultra-produktive Ingenieure arbeiten nicht härter oder länger – sie haben einen größeren Hebel.

An kein Konzept denke ich im Alltag häufiger, als an dieses. Es ist mein wichtigstes Learning der letzten Jahre als Ingenieur und Unternehmer.

Was ist ein Hebel?

Hebel sind Multiplikatoren. Wer einen Hebel nutzt, kann bei gleichem Input (Arbeitseinsatz, Skills, Fähigkeit gute Entscheidungen zu treffen) den Output um ein Vielfaches vergrößern.

Mit einem Hebel verbesserst du dein Input-Output-Verhältnis:

Input x Hebel = Output

Das klingt vielleicht theoretisch, ist aber in der Praxis überall erkennbar. Ein simples Beispiel:

Stell dir vor, deine Aufgabe ist es 1 Stunde lang Bäume zu fällen – mal mit den bloßen Händen, mal mit einer Axt und mal mit einer Motorsäge.

Input: Bäume mit deinen Händen umstoßen
Output: 0 Bäume gefällt

Input: Bäume 1 Std. lang mit einer Axt fällen
Output: 1 Baum gefällt

Input: Bäume 1 Std. lang mit einer Motorsäge fällen
Output: 10 Bäume gefällt

In diesem Beispiel ist es leicht erkennbar: Bessere Tools (Hände, Axt, Motorsäge) erhöhen deinen Hebel. Mit gleichem Arbeitseinsatz (je 1 Stunde) kannst du dadurch deinen Output erhöhen (0, 1 oder 10 Bäume).

Doch Tools sind nur eine Art von Hebel.

Die 4 Arten von Hebel

Es gibt 4 Arten von Hebel. Du solltest jeden von ihnen aufbauen und in deinen Arbeitsalltag integrieren. Umso mehr, desto besser.

  1. Hebel aus Tools: Physische oder digitale Werkzeuge, um deinen Arbeitseinsatz zu erleichtern (ChatGPT).
  2. Hebel aus Systemen: Checklisten, Prozesse, selbst-geschriebene Programme, Automationen oder andere selbst entwickelte Produkte, die dir Arbeit abnehmen. (Second Brain, Deep Work Umgebung, Weekly Review)
  3. Hebel aus Personen: Kollegen und externe Dienstleister, die dich unterstützen und dir Arbeit abnehmen oder die Intelligenz deines Netzwerks. (Gleichgesinnte finden, Delegieren von Low-Value Tätigkeiten)
  4. Hebel aus Kapital: Mit Kapital kann man jeden der vorherigen 3 Hebel noch weiter hebeln. (Budget im Job smart investieren)

Der beste Weg deinen eigenen Hebel zu vergrößern besteht darin, die Hebel anderer Personen wahrzunehmen.

  • Wer sind die Ultra-produktiven Personen in deinem Umfeld?
  • Welche Hebel nutzen sie, die du bisher nicht wahrgenommen hast?

Kein Ingenieur wird mit größerem Hebel geboren.

Einige Menschen arbeiten aktiv daran, ihren Hebel stetig zu vergrößern – andere nicht.

Danke fürs Lesen. Mehr praktische Ideen erhältst du in meinem beliebten Newsletter. Jede Woche versende ich 3 Ideen an über 3.500 ambitionierte Ingenieure. Trage dich jetzt ein und schließ dich uns an.

Über den Autor

Tim Schmaddebeck entwickelt ambitionierte Ingenieure zu strategischen Leadern. Er ist Autor von No Zero Days und schreibt über Karriere, Führung und Strategie.

Was ultra-produktive Ingenieure anders machen

Jeder Mensch hat 24 Stunden am Tag. Wie kann es also sein, dass einige deutlich produktiver sind als andere – teilweise 10x, 100x oder 1.000x produktiver?

Die Antwort ist nicht für jeden offensichtlich:

Ultra-produktive Ingenieure arbeiten nicht härter oder länger – sie haben einen größeren Hebel.

An kein Konzept denke ich im Alltag häufiger, als an dieses. Es ist mein wichtigstes Learning der letzten Jahre als Ingenieur und Unternehmer.

Was ist ein Hebel?

Hebel sind Multiplikatoren. Wer einen Hebel nutzt, kann bei gleichem Input (Arbeitseinsatz, Skills, Fähigkeit gute Entscheidungen zu treffen) den Output um ein Vielfaches vergrößern.

Mit einem Hebel verbesserst du dein Input-Output-Verhältnis:

Input x Hebel = Output

Das klingt vielleicht theoretisch, ist aber in der Praxis überall erkennbar. Ein simples Beispiel:

Stell dir vor, deine Aufgabe ist es 1 Stunde lang Bäume zu fällen – mal mit den bloßen Händen, mal mit einer Axt und mal mit einer Motorsäge.

Input: Bäume mit deinen Händen umstoßen
Output: 0 Bäume gefällt

Input: Bäume 1 Std. lang mit einer Axt fällen
Output: 1 Baum gefällt

Input: Bäume 1 Std. lang mit einer Motorsäge fällen
Output: 10 Bäume gefällt

In diesem Beispiel ist es leicht erkennbar: Bessere Tools (Hände, Axt, Motorsäge) erhöhen deinen Hebel. Mit gleichem Arbeitseinsatz (je 1 Stunde) kannst du dadurch deinen Output erhöhen (0, 1 oder 10 Bäume).

Doch Tools sind nur eine Art von Hebel.

Die 4 Arten von Hebel

Es gibt 4 Arten von Hebel. Du solltest jeden von ihnen aufbauen und in deinen Arbeitsalltag integrieren. Umso mehr, desto besser.

  1. Hebel aus Tools: Physische oder digitale Werkzeuge, um deinen Arbeitseinsatz zu erleichtern (ChatGPT).
  2. Hebel aus Systemen: Checklisten, Prozesse, selbst-geschriebene Programme, Automationen oder andere selbst entwickelte Produkte, die dir Arbeit abnehmen. (Second Brain, Deep Work Umgebung, Weekly Review)
  3. Hebel aus Personen: Kollegen und externe Dienstleister, die dich unterstützen und dir Arbeit abnehmen oder die Intelligenz deines Netzwerks. (Gleichgesinnte finden, Delegieren von Low-Value Tätigkeiten)
  4. Hebel aus Kapital: Mit Kapital kann man jeden der vorherigen 3 Hebel noch weiter hebeln. (Budget im Job smart investieren)

Der beste Weg deinen eigenen Hebel zu vergrößern besteht darin, die Hebel anderer Personen wahrzunehmen.

  • Wer sind die Ultra-produktiven Personen in deinem Umfeld?
  • Welche Hebel nutzen sie, die du bisher nicht wahrgenommen hast?

Kein Ingenieur wird mit größerem Hebel geboren.

Einige Menschen arbeiten aktiv daran, ihren Hebel stetig zu vergrößern – andere nicht.

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Tim Schmaddebeck entwickelt ambitionierte Ingenieure zu strategischen Leadern. Er ist Autor von No Zero Days und schreibt über Karriere, Führung und Strategie.

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