Sich selbst motivieren: wie du den inneren Widerstand überwindest

An manchen Tagen steckst du voller Begeisterung – an anderen ist es fast unmöglich, dich aufzuraffen, und du verlierst dich in der Abwärtsspirale der Prokrastination. Warum ist das so? Und vor allem: Wie kommst du verlässlich ins Handeln, statt auf Motivation zu warten?

In dieser Folge gehen wir dem Thema tiefgreifend auf den Grund: Wer der größte Gegner ambitionierter Menschen ist, warum aktive Motivation der passiven überlegen ist – und mit welchen konkreten Werkzeugen du dich selbst motivierst.

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Dein größter Gegner bist du selbst – „Resistance“ (Steven Pressfield, The War of Art): Selbstsabotage, Prokrastination, Selbstzweifel. Jeder hat sie, sie ist so natürlich wie die Schwerkraft.
  • Gewinner und Verlierer haben dieselben Ziele – Gewinner überwinden die Resistance. Diese Fähigkeit ist wertvoller als jedes Talent.
  • Resistance ist am Anfang am größten. Der Schlüssel liegt darin, den Start so leicht wie möglich zu machen.
  • Passive Motivation (erst Motivation, dann Handeln): externe Impulse, ein Leitbild, die tägliche Lese-Gewohnheit, das richtige Umfeld – nützlich, aber die schwächste Form (und manchmal selbst Resistance).
  • Aktive Motivation (erst Handeln, dann Motivation) ist der unterschätzte Hebel: Motivation folgt der Handlung, nicht umgekehrt.
  • Die Werkzeuge der aktiven Motivation: Zeit blocken („Profi statt Amateur“), Zwei-Minuten-Regel, Pre-Game-Routine, körperliche Bewegung, „5 Minuten Unwohlsein“ und eine Challenge starten.

Prokrastination überwinden: die Kernidee

Der eigentliche Gegner: Resistance

Vor einigen Jahren hat mir Steven Pressfields Buch The War of Art die Augen geöffnet. Seine Kernaussage: Jeder Mensch mit ambitionierten Zielen hat einen zentralen Gegner – und das bist kein Geringerer als du selbst. Pressfield nennt es Resistance (Widerstand): Wir sabotieren uns selbst, prokrastinieren, zweifeln. Das liegt in uns allen; jeder wird damit geboren. Pressfield beschreibt es als Kampf zwischen einem Ritter (du) und einem Drachen (die Resistance) – und warnt: „Resistance will kill you.“ Du wirst deine Ziele nie erreichen, wenn du nicht lernst, die Resistance zu überwinden. Tröstlich: Gewinner und Verlierer haben dieselben Ziele – die Gewinner sind die, die es schaffen, die Resistance zu überwinden. Es ist also nichts falsch mit dir; jeder spürt diesen Widerstand, so natürlich wie die Schwerkraft. Und die Fähigkeit, ihn zu überwinden, ist wertvoller als jedes Talent.

Zwei Wege der Motivation

Es gibt zwei Ansätze. Passive Motivation: erst motiviert sein, dann handeln. Aktive Motivation: erst handeln, dann folgt die Motivation. Genau hier liegt das typische Missverständnis: Die meisten warten darauf, motiviert zu sein, bevor sie loslegen – dabei ist Motivation oft das Ergebnis einer Handlung, nicht ihre Ursache. Wichtig zu wissen: Fast die gesamte Resistance sitzt am Anfang einer Aufgabe. Hast du erst Momentum, läuft es meist von selbst.

Passive Motivation – nützlich, aber begrenzt

Drei Hebel: Erstens externe Impulse – ein motivierendes Intro, eine Playlist, Motivationsvideos, ein Bildschirmhintergrund oder ein „Memento“, das dich an das Wichtige erinnert. Zweitens die tägliche Lese-Gewohnheit (Learning Habit): Lesen baut nicht nur Wissen auf, sondern liefert täglich einen Motivationsschub und erinnert dich an deine Ziele und Gewohnheiten. Drittens das Umfeld: Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du dich umgibst – ambitionierte, begeisterte Menschen stecken an. Aber Achtung: Passive Motivation ist die schwächste und am wenigsten nachhaltige Form – und sie kann selbst zur Resistance werden („Ich muss erst noch ein Buch lesen / die perfekte Idee finden“ ist oft getarnte Selbstsabotage, gerade bei der nebenberuflichen Gründung).

Aktive Motivation – der unterschätzte Hebel

Wenn du dich nicht motiviert fühlst, ist es der falsche Weg, auf Motivation zu warten. Werde aktiv – sechs Werkzeuge: 1. Motivation planen: Blocke feste Zeit im Kalender, statt auf Inspiration zu warten. Pressfield unterscheidet Profis und Amateure: Profis definieren eine Zeit und halten sie ein. 2. Zwei-Minuten-Regel: Mach den Einstieg kleiner als zwei Minuten (eine Seite lesen; die Laufschuhe anziehen) – weil die Resistance am Anfang am größten ist. 3. Pre-Game-Routine (James Clear): ein kleines Ritual vor der großen Aufgabe (Clear kocht sich Tee vor dem Schreiben; ein Morgengetränk als Startschuss fürs Lesen). 4. Körperliche Bewegung: Motivation kommt von „movere“ (bewegen) – eine Runde laufen oder ein Spaziergang („einmal um den Block“) wirkt oft Wunder, wenn du feststeckst. 5. Fünf Minuten Unwohlsein: Bist du bereit, dich fünf Minuten lang unwohl zu fühlen? Die ersten fünf Minuten sind das Schwere – danach kommt das Momentum. 6. Eine Challenge starten: im Kleinen oder Großen, allein oder mit einem Partner (Stichwort David Goggins, eine Lese-Challenge).

Ein lebenslanger Kampf – aber er lohnt sich

Die Resistance verschwindet nie. Es geht nicht darum, sie loszuwerden, sondern besser mit ihr umzugehen und deinen Werkzeugkoffer zu erweitern. Es ist alles eine Frage der Übung – man wird von Mal zu Mal besser. Wer Wichtiges aufschiebt, schiebt im Grunde eine bessere eigene Zukunft auf die lange Bank. Nutzt du dieses Arsenal an passiven und aktiven Hebeln, sitzt du weniger auf der Couch und arbeitest mehr an den Dingen, die dich wirklich begeistern.

Drei dieser Hebel vertiefen eigene Folgen: Wie du Zeit gezielt für deine Prioritäten blockst, zeigt Timeboxing & Minimalist Schedule. Warum die „5 Minuten Unwohlsein“ so stark wirken, vertieft Komfortzone verlassen. Und warum die tägliche Lese-Gewohnheit ein so starker Motor ist, hörst du in Warum Lesen so wichtig ist. Wie du mit der Hemingway-Methode den Wiedereinstieg in Aufgaben erleichterst, zeigt der Zeigarnik-Effekt.

Häufige Fragen zur Selbstmotivation

Was ist „Resistance“ nach Steven Pressfield? Der innere Widerstand, der jeden Menschen mit ambitionierten Zielen von der Arbeit abhält – Selbstsabotage, Prokrastination, Selbstzweifel. Sie ist völlig natürlich (jeder hat sie), und der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, sie immer wieder zu überwinden, nicht darin, sie loszuwerden.

Wie überwinde ich Prokrastination konkret? Vor allem über aktive Motivation: Blocke feste Zeit im Kalender, mach den Einstieg kleiner als zwei Minuten, nutze eine Pre-Game-Routine, bring dich körperlich in Bewegung und sei bereit, dich fünf Minuten lang unwohl zu fühlen. Die Resistance ist am Anfang am größten – ist der Start geschafft, kommt das Momentum.

Was ist der Unterschied zwischen passiver und aktiver Motivation? Bei passiver Motivation wartest du, bis du dich motiviert fühlst, und handelst dann. Bei aktiver Motivation handelst du zuerst – und die Motivation folgt der Handlung. Aktive Motivation ist verlässlicher, weil Motivation meist das Ergebnis des Handelns ist, nicht seine Voraussetzung.

Warte ich nicht besser, bis ich motiviert bin? Nein. Genau das ist der häufigste Fehler. Profis definieren eine Zeit und legen los, Amateure warten auf Inspiration. Auf Motivation zu warten ist oft selbst eine Form von Resistance.

Bücher & Ressourcen aus der Folge

Mehr zum Thema

Diese Folge gehört zum Thema Produktivität für Ingenieure und persönliche Entwicklung.

Den vollständigen Leitfaden findest du im Artikel Prokrastination überwinden.

Transkript

Herzlich willkommen zur Folge 100: Wie man sich selbst motiviert – Prokrastination überwinden. Wenn du den Podcast kennst, hast du gemerkt, dass das Intro diesmal komplett anders war – passend zum Thema. Dieses Intro hat mich in den letzten Jahren selbst Dutzende Male angezündet. Beim Thema Motivation ist es so: Manchmal ist es unglaublich leicht, sich zu motivieren, man steckt voller Begeisterung – und an anderen Tagen ist es fast unmöglich, und man fühlt sich gefangen in einer Abwärtsspirale der Prokrastination. In dieser Folge gehe ich dem Thema tiefgreifend auf den Grund: was der größte Gegner ambitionierter Persönlichkeiten ist, die zwei Wege der Motivation, ein typisches Missverständnis – und viele Tipps, wie du dich motivieren und ins Handeln kommen kannst.

Vor fast genau zwei Jahren habe ich das Buch The War of Art von Steven Pressfield gelesen – es hat mir die Augen geöffnet. Der Titel sagt es schon: der Kampf rund um die Frage, wie man kreativ sein und etwas erschaffen kann (jede Form eigener Kreation ist eine Art Kunst). Pressfields Kernaussage: Es gibt einen zentralen Gegner. Jeder Mensch mit ambitionierten Zielen hat einen großen Gegner – und das bist kein Geringerer als du selbst. Er nennt es Resistance, also Widerstand. Wir sabotieren uns selbst, wir prokrastinieren, wir haben Selbstzweifel – das alles in verschiedenen Ausmaßen. Es liegt in uns, und jeder wird damit geboren. Pressfield schreibt sinngemäß: Auf dem Schlachtfeld des Selbst stehen ein Ritter und ein Drache. Du bist der Ritter, die Resistance ist der Drache. Und ganz klar: „Resistance will kill you.“ Du wirst deine ambitionierten Ziele nie erreichen, wenn du nicht lernst, mit der Resistance umzugehen und sie zu überwinden.

Diesen Kampf hat jeder – du bist damit keinesfalls allein. Es ist nichts falsch mit dir, du bist nicht schwach oder krank. Es gibt den schönen Spruch: Gewinner und Verlierer haben die gleichen Ziele. Am Ende sind die Gewinner diejenigen, die es schaffen, die Resistance zu überwinden, und die Verlierer die, die es nicht schaffen. Jeder spürt diesen Widerstand bei ambitionierten Zielen – so natürlich wie die Gravitation. Wichtig ist zu verstehen, wie man die Resistance umgehen und schlagen kann. Pressfield sagt: Die Fähigkeit, diese Widerstände, Selbstsabotage und Selbstzweifel zu überwinden, ist viel wichtiger als jede Form von Talent. Wenn du dich selbst motivieren und Prokrastination überwinden kannst, indem du diese Resistance täglich besiegst, ist das die Grundlage für langfristiges persönliches und berufliches Wachstum.

Grundsätzlich gibt es zwei Wege der Motivation. Auf der einen Seite die passive Motivation (oder Inspiration): erst bist du motiviert, dann gehst du ins Handeln. Auf der anderen Seite die aktive Motivation: du gehst erst ins Handeln, und daraus folgt die Motivation. Das ist ein typisches Missverständnis – die aktive Motivation ist stark unterschätzt. Viele warten darauf, motiviert zu sein, um loszulegen, aber Motivation ist oft das Ergebnis einer Handlung und nicht deren Ursache. Wichtig: Fast die gesamte Resistance findet am Anfang einer Aufgabe statt. Wenn du erst Momentum kreiert hast, ist das Problem meist viel kleiner.

Schauen wir die passive Motivation an. Das Einfachste sind externe Impulse – das Intro ganz am Anfang ist genau so ein Impuls. Auch Musik kann enorm anzünden; ich habe mir früher eine Playlist gerade für den Sport erstellt. Dazu ein Bildschirmhintergrund oder ein „Memento“, das mich ständig daran erinnert, was mir wichtig ist – ein Zitat, eine kleine Erinnerung. Es gibt Dutzende Motivations-Checklisten, Inspirationsvideos auf YouTube und so weiter. Auch sich die eigenen Erfolge und den Fortschritt vor Augen zu führen, gehört dazu. Wichtig: Für die meisten hört Motivation hier auf – aber das ist nur die kleinste und am wenigsten nachhaltige Form. Es sind kleine externe Funken, die etwas auslösen können. Ich bin kein riesiger Fan davon, mir den ganzen Tag Motivationsreden anzuhören, aber manchmal geben sie einem den nötigen Schub.

Viel wichtiger ist für mich die tägliche Lese-Gewohnheit, das Learning Habit. Ich habe oft über den Zinseszins der persönlichen Entwicklung gesprochen – täglich zu lesen, Wissen aufzubauen, wissbegierig zu bleiben. Worüber ich selten gesprochen habe: Dieses Lesen löst bei mir immer wieder einen Motivationsschub aus, etwas Neues zu lernen oder an Wichtiges erinnert zu werden. Da stecken so viele motivierende Gedanken drin – meine tägliche Motivationsspritze.

Der dritte Hebel der passiven Motivation ist das Umfeld. Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, die dich umgeben. Wenn vier, fünf Leute um dich herum unfassbar motiviert sind, ist das ansteckend, die Begeisterung überträgt sich. Sich mit ambitionierten Persönlichkeiten zu umgeben, kann enorm beflügeln. Dazu passt die Folge 75 über die Power des Umfelds – auch warum Motivation überbewertet wird, wenn das Umfeld (sozial und physisch, etwa Schreibtisch- und Wohnungsdesign) stimmt und dich automatisch ins Handeln bringt. Achtung aber: Passive Motivation kann selbst eine Form von Resistance sein. Wenn du das Gefühl hast, du müsstest erst noch ein Buch lesen oder dies und jenes vorbereiten, bevor du handelst, ist das oft Selbstsabotage – eine Begründung, warum du noch nicht loslegen kannst. Gerade bei der nebenberuflichen Gründung schleichen sich viele solcher Gedanken ein („noch nicht bereit“, „noch nicht die perfekte Idee“).

Jetzt zum unterschätzten zweiten Aspekt: die aktive Motivation – wie du Momentum kreierst. Wenn du dich gar nicht motiviert fühlst, ist es der falsche Weg, auf Motivation zu warten; werde stattdessen aktiv. Erstens: Plane deine Motivation. Das klingt komisch, heißt aber, nicht länger auf Inspiration zu warten, sondern feste Zeit im Kalender zu blocken. Wenn du wartest, bis du „mal wieder Lust“ hast, laufen zu gehen, passiert es nicht – blockst du die Zeit, ziehst du es unabhängig von der Motivation durch. Pressfield spricht von Profis und Amateuren: Profis definieren eine Zeit und halten sich daran; Amateure warten, bis sie sich inspiriert fühlen. Entwickle dich vom Amateur zum Profi.

Zweitens die Zwei-Minuten-Regel. Fast die gesamte Resistance sitzt am Anfang – der Schlüssel ist, den Einstieg so leicht wie möglich zu machen, in weniger als zwei Minuten. Viele sagen „Ich würde gern täglich 30 Minuten lesen“ – nimm dir stattdessen vor, eine Seite zu lesen. Eine Seite hat keine Einstiegshürde. Im Sport: Zieh einfach die Laufkleidung an, das ist der erste, leichte Schritt. So entsteht Momentum, und daraus folgt die Motivation.

Drittens die Pre-Game-Routine, die ich zuerst bei James Clear gelesen habe. Für große, wiederkehrende Dinge baust du dir ein kleines Ritual vor dem eigentlichen Tun auf. Clear kocht sich immer einen Tee, bevor er schreibt – das ist sein Startschuss. Bei mir ist es ein Morgengetränk, das ich mir zubereite und das mein Startschuss fürs Lesen ist. Viele kommen nie ins Handeln, weil sie sich nicht entscheiden können, wie sie anfangen – ein kleines Ritual erleichtert genau diesen Einstieg.

Viertens: körperliche Bewegung. Motivation kommt vom Wort für Bewegung. Wenn du demotiviert bist, liegt es oft daran, dass du körperlich „durchhängst“. In Bewegung – beim Sport, beim Spazieren – bist du so gut wie nie demotiviert. Manchmal ist der Schlüssel, einen Break zu machen, eine Runde um den Block zu laufen. Danach fühlt man sich oft wie ein anderer Mensch.

Fünftens, und das sollte man sich auf die Fahne schreiben: fünf Minuten Unwohlsein. Die Kernfrage: Bist du bereit, dich fünf Minuten lang unwohl zu fühlen? Sport fällt leichter, wenn man erst mit dem Training begonnen hat; ein Gespräch ist leichter, wenn man schon spricht; Schreiben ist leichter, wenn man mittendrin ist. Die ersten fünf Minuten sind das Schwere. Sag dir: Es sind nur fünf Minuten – danach kommst du ins Rollen, das Momentum trägt dich.

Und sechstens: Starte eine Challenge – im Kleinen oder Großen, allein oder mit einem Partner (zum Beispiel eine Lese-Challenge). Ein Paradebeispiel für Challenges, um über sich hinauszuwachsen, ist David Goggins.

Abschließend: Die Resistance wird nie verschwinden. Es geht nicht darum, dass mit dir etwas falsch ist – jeder Mensch hat sie. Es geht darum, besser damit umzugehen und deinen Werkzeugkoffer zu erweitern. Aus eigener Erfahrung: Es funktioniert. Es ist nicht immer leicht, und manchmal ist es okay zu sagen „heute nicht“. Aber meistens gibt es Wege, dich zu beflügeln – über passive oder aktive Motivation. Nutzt du dieses Arsenal, sitzt du weniger auf der Couch im Netflix-Bingewatching und arbeitest mehr an den Dingen, die dich begeistern. Ein Memento von mir ist heute wieder ein Bildschirmhintergrund mit einer Aussage von James Clear, sinngemäß: Wenn du Wichtiges aufschiebst, schiebst du eine bessere Zukunft für dich selbst auf die lange Bank. Eine Buchempfehlung dazu ist außerdem The Comfort Crisis – weil unser Standardmodus heute ist, in jeder Form in der Komfortzone zu leben, und geübt darin zu sein, sie zu verlassen, eine der wertvollsten Fähigkeiten ist. Ich hoffe, du konntest einige Impulse mitnehmen, um dich besser selbst zu motivieren. Liebe Grüße aus Hamburg, dein Tim.

Danke fürs Lesen. Mehr praktische Ideen erhältst du in meinem beliebten Newsletter. Jede Woche versende ich 3 Ideen an über 3.500 ambitionierte Ingenieure. Trage dich jetzt ein und schließ dich uns an.

Über den Host

Tim Schmaddebeck entwickelt ambitionierte Ingenieure zu strategischen Leadern. Er ist Autor von No Zero Days und schreibt über Karriere, Führung und Strategie.

Sich selbst motivieren: wie du den inneren Widerstand überwindest

An manchen Tagen steckst du voller Begeisterung – an anderen ist es fast unmöglich, dich aufzuraffen, und du verlierst dich in der Abwärtsspirale der Prokrastination. Warum ist das so? Und vor allem: Wie kommst du verlässlich ins Handeln, statt auf Motivation zu warten?

In dieser Folge gehen wir dem Thema tiefgreifend auf den Grund: Wer der größte Gegner ambitionierter Menschen ist, warum aktive Motivation der passiven überlegen ist – und mit welchen konkreten Werkzeugen du dich selbst motivierst.

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Dein größter Gegner bist du selbst – „Resistance“ (Steven Pressfield, The War of Art): Selbstsabotage, Prokrastination, Selbstzweifel. Jeder hat sie, sie ist so natürlich wie die Schwerkraft.
  • Gewinner und Verlierer haben dieselben Ziele – Gewinner überwinden die Resistance. Diese Fähigkeit ist wertvoller als jedes Talent.
  • Resistance ist am Anfang am größten. Der Schlüssel liegt darin, den Start so leicht wie möglich zu machen.
  • Passive Motivation (erst Motivation, dann Handeln): externe Impulse, ein Leitbild, die tägliche Lese-Gewohnheit, das richtige Umfeld – nützlich, aber die schwächste Form (und manchmal selbst Resistance).
  • Aktive Motivation (erst Handeln, dann Motivation) ist der unterschätzte Hebel: Motivation folgt der Handlung, nicht umgekehrt.
  • Die Werkzeuge der aktiven Motivation: Zeit blocken („Profi statt Amateur“), Zwei-Minuten-Regel, Pre-Game-Routine, körperliche Bewegung, „5 Minuten Unwohlsein“ und eine Challenge starten.

Prokrastination überwinden: die Kernidee

Der eigentliche Gegner: Resistance

Vor einigen Jahren hat mir Steven Pressfields Buch The War of Art die Augen geöffnet. Seine Kernaussage: Jeder Mensch mit ambitionierten Zielen hat einen zentralen Gegner – und das bist kein Geringerer als du selbst. Pressfield nennt es Resistance (Widerstand): Wir sabotieren uns selbst, prokrastinieren, zweifeln. Das liegt in uns allen; jeder wird damit geboren. Pressfield beschreibt es als Kampf zwischen einem Ritter (du) und einem Drachen (die Resistance) – und warnt: „Resistance will kill you.“ Du wirst deine Ziele nie erreichen, wenn du nicht lernst, die Resistance zu überwinden. Tröstlich: Gewinner und Verlierer haben dieselben Ziele – die Gewinner sind die, die es schaffen, die Resistance zu überwinden. Es ist also nichts falsch mit dir; jeder spürt diesen Widerstand, so natürlich wie die Schwerkraft. Und die Fähigkeit, ihn zu überwinden, ist wertvoller als jedes Talent.

Zwei Wege der Motivation

Es gibt zwei Ansätze. Passive Motivation: erst motiviert sein, dann handeln. Aktive Motivation: erst handeln, dann folgt die Motivation. Genau hier liegt das typische Missverständnis: Die meisten warten darauf, motiviert zu sein, bevor sie loslegen – dabei ist Motivation oft das Ergebnis einer Handlung, nicht ihre Ursache. Wichtig zu wissen: Fast die gesamte Resistance sitzt am Anfang einer Aufgabe. Hast du erst Momentum, läuft es meist von selbst.

Passive Motivation – nützlich, aber begrenzt

Drei Hebel: Erstens externe Impulse – ein motivierendes Intro, eine Playlist, Motivationsvideos, ein Bildschirmhintergrund oder ein „Memento“, das dich an das Wichtige erinnert. Zweitens die tägliche Lese-Gewohnheit (Learning Habit): Lesen baut nicht nur Wissen auf, sondern liefert täglich einen Motivationsschub und erinnert dich an deine Ziele und Gewohnheiten. Drittens das Umfeld: Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du dich umgibst – ambitionierte, begeisterte Menschen stecken an. Aber Achtung: Passive Motivation ist die schwächste und am wenigsten nachhaltige Form – und sie kann selbst zur Resistance werden („Ich muss erst noch ein Buch lesen / die perfekte Idee finden“ ist oft getarnte Selbstsabotage, gerade bei der nebenberuflichen Gründung).

Aktive Motivation – der unterschätzte Hebel

Wenn du dich nicht motiviert fühlst, ist es der falsche Weg, auf Motivation zu warten. Werde aktiv – sechs Werkzeuge: 1. Motivation planen: Blocke feste Zeit im Kalender, statt auf Inspiration zu warten. Pressfield unterscheidet Profis und Amateure: Profis definieren eine Zeit und halten sie ein. 2. Zwei-Minuten-Regel: Mach den Einstieg kleiner als zwei Minuten (eine Seite lesen; die Laufschuhe anziehen) – weil die Resistance am Anfang am größten ist. 3. Pre-Game-Routine (James Clear): ein kleines Ritual vor der großen Aufgabe (Clear kocht sich Tee vor dem Schreiben; ein Morgengetränk als Startschuss fürs Lesen). 4. Körperliche Bewegung: Motivation kommt von „movere“ (bewegen) – eine Runde laufen oder ein Spaziergang („einmal um den Block“) wirkt oft Wunder, wenn du feststeckst. 5. Fünf Minuten Unwohlsein: Bist du bereit, dich fünf Minuten lang unwohl zu fühlen? Die ersten fünf Minuten sind das Schwere – danach kommt das Momentum. 6. Eine Challenge starten: im Kleinen oder Großen, allein oder mit einem Partner (Stichwort David Goggins, eine Lese-Challenge).

Ein lebenslanger Kampf – aber er lohnt sich

Die Resistance verschwindet nie. Es geht nicht darum, sie loszuwerden, sondern besser mit ihr umzugehen und deinen Werkzeugkoffer zu erweitern. Es ist alles eine Frage der Übung – man wird von Mal zu Mal besser. Wer Wichtiges aufschiebt, schiebt im Grunde eine bessere eigene Zukunft auf die lange Bank. Nutzt du dieses Arsenal an passiven und aktiven Hebeln, sitzt du weniger auf der Couch und arbeitest mehr an den Dingen, die dich wirklich begeistern.

Drei dieser Hebel vertiefen eigene Folgen: Wie du Zeit gezielt für deine Prioritäten blockst, zeigt Timeboxing & Minimalist Schedule. Warum die „5 Minuten Unwohlsein“ so stark wirken, vertieft Komfortzone verlassen. Und warum die tägliche Lese-Gewohnheit ein so starker Motor ist, hörst du in Warum Lesen so wichtig ist. Wie du mit der Hemingway-Methode den Wiedereinstieg in Aufgaben erleichterst, zeigt der Zeigarnik-Effekt.

Häufige Fragen zur Selbstmotivation

Was ist „Resistance“ nach Steven Pressfield? Der innere Widerstand, der jeden Menschen mit ambitionierten Zielen von der Arbeit abhält – Selbstsabotage, Prokrastination, Selbstzweifel. Sie ist völlig natürlich (jeder hat sie), und der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, sie immer wieder zu überwinden, nicht darin, sie loszuwerden.

Wie überwinde ich Prokrastination konkret? Vor allem über aktive Motivation: Blocke feste Zeit im Kalender, mach den Einstieg kleiner als zwei Minuten, nutze eine Pre-Game-Routine, bring dich körperlich in Bewegung und sei bereit, dich fünf Minuten lang unwohl zu fühlen. Die Resistance ist am Anfang am größten – ist der Start geschafft, kommt das Momentum.

Was ist der Unterschied zwischen passiver und aktiver Motivation? Bei passiver Motivation wartest du, bis du dich motiviert fühlst, und handelst dann. Bei aktiver Motivation handelst du zuerst – und die Motivation folgt der Handlung. Aktive Motivation ist verlässlicher, weil Motivation meist das Ergebnis des Handelns ist, nicht seine Voraussetzung.

Warte ich nicht besser, bis ich motiviert bin? Nein. Genau das ist der häufigste Fehler. Profis definieren eine Zeit und legen los, Amateure warten auf Inspiration. Auf Motivation zu warten ist oft selbst eine Form von Resistance.

Bücher & Ressourcen aus der Folge

Mehr zum Thema

Diese Folge gehört zum Thema Produktivität für Ingenieure und persönliche Entwicklung.

Den vollständigen Leitfaden findest du im Artikel Prokrastination überwinden.

Transkript

Herzlich willkommen zur Folge 100: Wie man sich selbst motiviert – Prokrastination überwinden. Wenn du den Podcast kennst, hast du gemerkt, dass das Intro diesmal komplett anders war – passend zum Thema. Dieses Intro hat mich in den letzten Jahren selbst Dutzende Male angezündet. Beim Thema Motivation ist es so: Manchmal ist es unglaublich leicht, sich zu motivieren, man steckt voller Begeisterung – und an anderen Tagen ist es fast unmöglich, und man fühlt sich gefangen in einer Abwärtsspirale der Prokrastination. In dieser Folge gehe ich dem Thema tiefgreifend auf den Grund: was der größte Gegner ambitionierter Persönlichkeiten ist, die zwei Wege der Motivation, ein typisches Missverständnis – und viele Tipps, wie du dich motivieren und ins Handeln kommen kannst.

Vor fast genau zwei Jahren habe ich das Buch The War of Art von Steven Pressfield gelesen – es hat mir die Augen geöffnet. Der Titel sagt es schon: der Kampf rund um die Frage, wie man kreativ sein und etwas erschaffen kann (jede Form eigener Kreation ist eine Art Kunst). Pressfields Kernaussage: Es gibt einen zentralen Gegner. Jeder Mensch mit ambitionierten Zielen hat einen großen Gegner – und das bist kein Geringerer als du selbst. Er nennt es Resistance, also Widerstand. Wir sabotieren uns selbst, wir prokrastinieren, wir haben Selbstzweifel – das alles in verschiedenen Ausmaßen. Es liegt in uns, und jeder wird damit geboren. Pressfield schreibt sinngemäß: Auf dem Schlachtfeld des Selbst stehen ein Ritter und ein Drache. Du bist der Ritter, die Resistance ist der Drache. Und ganz klar: „Resistance will kill you.“ Du wirst deine ambitionierten Ziele nie erreichen, wenn du nicht lernst, mit der Resistance umzugehen und sie zu überwinden.

Diesen Kampf hat jeder – du bist damit keinesfalls allein. Es ist nichts falsch mit dir, du bist nicht schwach oder krank. Es gibt den schönen Spruch: Gewinner und Verlierer haben die gleichen Ziele. Am Ende sind die Gewinner diejenigen, die es schaffen, die Resistance zu überwinden, und die Verlierer die, die es nicht schaffen. Jeder spürt diesen Widerstand bei ambitionierten Zielen – so natürlich wie die Gravitation. Wichtig ist zu verstehen, wie man die Resistance umgehen und schlagen kann. Pressfield sagt: Die Fähigkeit, diese Widerstände, Selbstsabotage und Selbstzweifel zu überwinden, ist viel wichtiger als jede Form von Talent. Wenn du dich selbst motivieren und Prokrastination überwinden kannst, indem du diese Resistance täglich besiegst, ist das die Grundlage für langfristiges persönliches und berufliches Wachstum.

Grundsätzlich gibt es zwei Wege der Motivation. Auf der einen Seite die passive Motivation (oder Inspiration): erst bist du motiviert, dann gehst du ins Handeln. Auf der anderen Seite die aktive Motivation: du gehst erst ins Handeln, und daraus folgt die Motivation. Das ist ein typisches Missverständnis – die aktive Motivation ist stark unterschätzt. Viele warten darauf, motiviert zu sein, um loszulegen, aber Motivation ist oft das Ergebnis einer Handlung und nicht deren Ursache. Wichtig: Fast die gesamte Resistance findet am Anfang einer Aufgabe statt. Wenn du erst Momentum kreiert hast, ist das Problem meist viel kleiner.

Schauen wir die passive Motivation an. Das Einfachste sind externe Impulse – das Intro ganz am Anfang ist genau so ein Impuls. Auch Musik kann enorm anzünden; ich habe mir früher eine Playlist gerade für den Sport erstellt. Dazu ein Bildschirmhintergrund oder ein „Memento“, das mich ständig daran erinnert, was mir wichtig ist – ein Zitat, eine kleine Erinnerung. Es gibt Dutzende Motivations-Checklisten, Inspirationsvideos auf YouTube und so weiter. Auch sich die eigenen Erfolge und den Fortschritt vor Augen zu führen, gehört dazu. Wichtig: Für die meisten hört Motivation hier auf – aber das ist nur die kleinste und am wenigsten nachhaltige Form. Es sind kleine externe Funken, die etwas auslösen können. Ich bin kein riesiger Fan davon, mir den ganzen Tag Motivationsreden anzuhören, aber manchmal geben sie einem den nötigen Schub.

Viel wichtiger ist für mich die tägliche Lese-Gewohnheit, das Learning Habit. Ich habe oft über den Zinseszins der persönlichen Entwicklung gesprochen – täglich zu lesen, Wissen aufzubauen, wissbegierig zu bleiben. Worüber ich selten gesprochen habe: Dieses Lesen löst bei mir immer wieder einen Motivationsschub aus, etwas Neues zu lernen oder an Wichtiges erinnert zu werden. Da stecken so viele motivierende Gedanken drin – meine tägliche Motivationsspritze.

Der dritte Hebel der passiven Motivation ist das Umfeld. Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, die dich umgeben. Wenn vier, fünf Leute um dich herum unfassbar motiviert sind, ist das ansteckend, die Begeisterung überträgt sich. Sich mit ambitionierten Persönlichkeiten zu umgeben, kann enorm beflügeln. Dazu passt die Folge 75 über die Power des Umfelds – auch warum Motivation überbewertet wird, wenn das Umfeld (sozial und physisch, etwa Schreibtisch- und Wohnungsdesign) stimmt und dich automatisch ins Handeln bringt. Achtung aber: Passive Motivation kann selbst eine Form von Resistance sein. Wenn du das Gefühl hast, du müsstest erst noch ein Buch lesen oder dies und jenes vorbereiten, bevor du handelst, ist das oft Selbstsabotage – eine Begründung, warum du noch nicht loslegen kannst. Gerade bei der nebenberuflichen Gründung schleichen sich viele solcher Gedanken ein („noch nicht bereit“, „noch nicht die perfekte Idee“).

Jetzt zum unterschätzten zweiten Aspekt: die aktive Motivation – wie du Momentum kreierst. Wenn du dich gar nicht motiviert fühlst, ist es der falsche Weg, auf Motivation zu warten; werde stattdessen aktiv. Erstens: Plane deine Motivation. Das klingt komisch, heißt aber, nicht länger auf Inspiration zu warten, sondern feste Zeit im Kalender zu blocken. Wenn du wartest, bis du „mal wieder Lust“ hast, laufen zu gehen, passiert es nicht – blockst du die Zeit, ziehst du es unabhängig von der Motivation durch. Pressfield spricht von Profis und Amateuren: Profis definieren eine Zeit und halten sich daran; Amateure warten, bis sie sich inspiriert fühlen. Entwickle dich vom Amateur zum Profi.

Zweitens die Zwei-Minuten-Regel. Fast die gesamte Resistance sitzt am Anfang – der Schlüssel ist, den Einstieg so leicht wie möglich zu machen, in weniger als zwei Minuten. Viele sagen „Ich würde gern täglich 30 Minuten lesen“ – nimm dir stattdessen vor, eine Seite zu lesen. Eine Seite hat keine Einstiegshürde. Im Sport: Zieh einfach die Laufkleidung an, das ist der erste, leichte Schritt. So entsteht Momentum, und daraus folgt die Motivation.

Drittens die Pre-Game-Routine, die ich zuerst bei James Clear gelesen habe. Für große, wiederkehrende Dinge baust du dir ein kleines Ritual vor dem eigentlichen Tun auf. Clear kocht sich immer einen Tee, bevor er schreibt – das ist sein Startschuss. Bei mir ist es ein Morgengetränk, das ich mir zubereite und das mein Startschuss fürs Lesen ist. Viele kommen nie ins Handeln, weil sie sich nicht entscheiden können, wie sie anfangen – ein kleines Ritual erleichtert genau diesen Einstieg.

Viertens: körperliche Bewegung. Motivation kommt vom Wort für Bewegung. Wenn du demotiviert bist, liegt es oft daran, dass du körperlich „durchhängst“. In Bewegung – beim Sport, beim Spazieren – bist du so gut wie nie demotiviert. Manchmal ist der Schlüssel, einen Break zu machen, eine Runde um den Block zu laufen. Danach fühlt man sich oft wie ein anderer Mensch.

Fünftens, und das sollte man sich auf die Fahne schreiben: fünf Minuten Unwohlsein. Die Kernfrage: Bist du bereit, dich fünf Minuten lang unwohl zu fühlen? Sport fällt leichter, wenn man erst mit dem Training begonnen hat; ein Gespräch ist leichter, wenn man schon spricht; Schreiben ist leichter, wenn man mittendrin ist. Die ersten fünf Minuten sind das Schwere. Sag dir: Es sind nur fünf Minuten – danach kommst du ins Rollen, das Momentum trägt dich.

Und sechstens: Starte eine Challenge – im Kleinen oder Großen, allein oder mit einem Partner (zum Beispiel eine Lese-Challenge). Ein Paradebeispiel für Challenges, um über sich hinauszuwachsen, ist David Goggins.

Abschließend: Die Resistance wird nie verschwinden. Es geht nicht darum, dass mit dir etwas falsch ist – jeder Mensch hat sie. Es geht darum, besser damit umzugehen und deinen Werkzeugkoffer zu erweitern. Aus eigener Erfahrung: Es funktioniert. Es ist nicht immer leicht, und manchmal ist es okay zu sagen „heute nicht“. Aber meistens gibt es Wege, dich zu beflügeln – über passive oder aktive Motivation. Nutzt du dieses Arsenal, sitzt du weniger auf der Couch im Netflix-Bingewatching und arbeitest mehr an den Dingen, die dich begeistern. Ein Memento von mir ist heute wieder ein Bildschirmhintergrund mit einer Aussage von James Clear, sinngemäß: Wenn du Wichtiges aufschiebst, schiebst du eine bessere Zukunft für dich selbst auf die lange Bank. Eine Buchempfehlung dazu ist außerdem The Comfort Crisis – weil unser Standardmodus heute ist, in jeder Form in der Komfortzone zu leben, und geübt darin zu sein, sie zu verlassen, eine der wertvollsten Fähigkeiten ist. Ich hoffe, du konntest einige Impulse mitnehmen, um dich besser selbst zu motivieren. Liebe Grüße aus Hamburg, dein Tim.

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Über den Host

Tim Schmaddebeck entwickelt ambitionierte Ingenieure zu strategischen Leadern. Er ist Autor von No Zero Days und schreibt über Karriere, Führung und Strategie.

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