Manchmal verändert ein einziges Gespräch mehr als Jahre harter Arbeit – nicht ein weiteres Zertifikat, nicht noch ein Meeting. In vielleicht zehn Minuten kann sich entscheiden, ob die Menschen, die über deine Entwicklung bestimmen, dein Potenzial wirklich erkennen.
In dieser Folge geht es um den größten Hebel für deine Entwicklung: ein Gespräch mit deiner Geschäftsführung – nicht um Gehalt zu fordern, sondern um Rat zu bitten. Genau damit sendest du das Signal: Ich bin bereit für Größeres.
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Der größte Engpass vieler Ingenieure ist nicht Kompetenz, sondern Positionierung bei den entscheidenden Stakeholdern – meist im Management, selten der direkte Vorgesetzte.
- Förderung beginnt mit dem Glauben einer Führungskraft, dass du zu Größerem bestimmt bist. Das solltest du nicht dem Zufall überlassen.
- Die „Advised Session“: ein selbst initiiertes 1:1-Gespräch mit dem Management, in dem du nicht forderst, sondern um Rat bittest.
- Zwei psychologische Hebel: Führungskräfte lieben proaktives Verhalten – und Menschen geben gern Rat (eine hohe Form der Wertschätzung).
- Der Aufhänger entscheidet: ein Buch als Anlass, eine kurze Nachricht, kein Gehalts- oder Beschwerde-Eindruck. Dranbleiben mit freundlichen Follow-ups.
- Drei Kernfragen + eine Buchfrage, 80–90 % Redeanteil beim Chef – und danach Kontaktpunkte halten, bis aus dem Stakeholder ein Mentor und Sponsor wird.
Sichtbarkeit im Job: die Kernidee
Der eigentliche Engpass: Positionierung bei Stakeholdern
Stell dir vor, jemand fragt deine Geschäftsführung: „Wer ist [dein Vorname]?“ Zwei typische Antworten: Entweder man weiß gar nicht, wer du bist (vor allem in großen Unternehmen), oder: „Ein Projektingenieur, fleißig und gewissenhaft.“ Beides ist eine schwache Positionierung. Es gibt keinen größeren Einflussfaktor auf deine Entwicklung als die wahrgenommene Kompetenz bei den wichtigsten Stakeholdern. Bei Ingenieuren, die stark gefördert werden, beginnt alles mit dem festen Glauben eines Vorgesetzten, dass sie zu Größerem bestimmt sind. Die meisten überlassen genau das dem Zufall – und arbeiten jahrelang fleißig, ohne dass die Entscheider ihnen mehr zutrauen. (Hintergrund dazu ist Kapitel 8 in No Zero Days: Stakeholder, Empathy Map, Reputation und Sichtbarkeit.)
Die Advised Session: um Rat bitten statt fordern
Die Lösung ist die „Advised Session“: ein Gespräch mit einem Key Stakeholder (Management oder Geschäftsführung), das du proaktiv initiierst und in dem es um deine Ambitionen geht – aber indirekt. Du forderst nichts und übst keinen Druck aus, sondern bittest um Rat. Dahinter stecken zwei unterschätzte psychologische Prinzipien: Erstens lieben Führungskräfte proaktives Verhalten, und ein selbst initiiertes Gespräch ist genau das. Zweitens geben Menschen – gerade erfahrene Führungskräfte, die selten um Rat gefragt werden – ihren Rat sehr gern weiter; jemanden um Rat zu bitten ist eine hohe Form der Wertschätzung. Im Kern ist die Advised Session ein Interview: Du bist neugierig und stellst Fragen.
Schritt 1: die Einladung – der richtige Aufhänger
Alles steht und fällt mit dem Aufhänger. Vermeide unbedingt den Eindruck eines außerplanmäßigen Mitarbeiter- oder Gehaltsgesprächs – sonst wirkst du wie ein Problem. Halte die Nachricht kurz und verrate wenig; das Gespräch ist für den Inhalt da. Bewährte Vorlage: „Hallo Herr/Frau X, ich habe vor ein paar Tagen ein spannendes Buch über proaktives Arbeiten gelesen. Hätten Sie nächste/übernächste Woche 10–15 Minuten Zeit für einen kurzen Rat? Mich würde Ihre Sichtweise dazu sehr interessieren.“ Ein Buch (z. B. über proaktives Arbeiten) ist ein idealer Anlass – es wirkt wie ein leichtes Commitment, keine Gefahr. Kommt keine Antwort, bleib dran: eine freundliche Erinnerung nach 5 Tagen, eine weitere nach 14 Tagen. Geh dabei nicht von Böswilligkeit aus – meist geht die Nachricht nur im Alltag unter.
Schritt 2: das Gespräch – 3 Kernfragen
Strukturiere die Session in drei Teile. Kurzes Intro (ca. 30 Sek.): „Vielen Dank, dass Sie sich Zeit nehmen. Ich habe dieses Buch gelesen [physisch mitbringen], das hat mich inspiriert – ich möchte aktiv den Rat erfahrener Menschen einholen und habe ein paar Fragen mitgebracht. Passt das?“ Dann die drei Kernfragen, denn über Fragen kommunizierst du deine Ambition:
- „Wenn Sie meine Rolle betrachten – womit kann ich aus Ihrer Sicht den größten Mehrwert fürs Unternehmen leisten, auch über meine eigentlichen Aufgaben hinaus?“
- „Was erwarten Sie von jemandem, der den nächsten Schritt in Richtung Führung (bzw. Abteilungs-/Werkleitung) machen möchte?“
- „Welche Fähigkeiten haben Ihnen persönlich am meisten geholfen, Geschäftsführer zu werden?“
Charmantes Ende: „Zum Abschluss noch eine Frage: Gibt es ein Buch, das Sie jungen Führungskräften oder ambitionierten Ingenieuren besonders empfehlen würden?“ Ziel ist ein Redeanteil von 80–90 % beim Chef – und dass du danach nicht mehr als klassischer Ingenieur, sondern als künftige Führungskraft wahrgenommen wirst.
Schritt 3: Follow-up – vom Ratgeber zum Mentor
Eine Session reicht nicht – du willst Kontaktpunkte sammeln. Wenn du eine Buchempfehlung bekommst, ist das der Jackpot. Hol dir das Buch physisch, lies aktiv (Markierungen, Post-its) und melde dich nach 1–2 Wochen mit einem konkreten Learning zurück: „Vielen Dank für Ihre Empfehlung. Ich habe die ersten Kapitel gelesen, besonders der Gedanke XY hat mich angesprochen – ich probiere das gerade bei [konkretes Beispiel] aus.“ Nach ca. 4 Wochen folgt eine zweite Nachricht mit der Bitte um ein weiteres kurzes Gespräch. Dahinter steckt der „Identity Trigger“: Führungskräfte sehen sich gern als Mentor – indem du ihre Ratschläge umsetzt und das zurückspiegelst, bestätigst du diese Rolle, und sie werden automatisch zu deinem Mentor. So landest du auf der mentalen Shortlist, wenn eine Führungsrolle frei wird – und gewinnst einen Sponsor, der überlegt, wie er dich besser im Unternehmen einsetzt.
Diese Methode braucht etwas Mut – wie du den aufbaust, hörst du in Souverän auftreten. Und wie dieselbe Positionierung dir später Jobchancen ganz ohne Bewerbung bringt, zeigt Jobs ohne Bewerbung. Wie du deine Leistung im Meeting überzeugend rüberbringst, hörst du in Überzeugend präsentieren.
Häufige Fragen zur Sichtbarkeit im Job
Wie werde ich im Job sichtbarer und von der Geschäftsführung wahrgenommen? Indem du deine Positionierung aktiv gestaltest, statt sie dem Zufall zu überlassen. Der wirksamste Weg ist ein selbst initiiertes Gespräch mit einem Key Stakeholder, in dem du um Rat bittest – das signalisiert Proaktivität und Ambition, ohne etwas zu fordern.
Was ist eine „Advised Session“? Ein kurzes, proaktiv initiiertes 1:1-Gespräch mit einer Person aus dem Management, in dem du um Rat zu deiner Entwicklung bittest – kein Gehalts- oder Forderungsgespräch. Du nutzt zwei psychologische Prinzipien: Führungskräfte schätzen proaktives Verhalten und geben gern Rat.
Welche Fragen stelle ich im Gespräch mit der Geschäftsführung? Drei Kernfragen: womit du den größten Mehrwert leisten kannst, was sie von jemandem mit dem nächsten Führungsschritt erwarten, und welche Fähigkeiten ihnen selbst am meisten geholfen haben. Zum Abschluss die Bitte um eine Buchempfehlung – sie öffnet die Tür für weitere Gespräche.
Bücher & Ressourcen aus der Folge
- Tim Schmaddebeck – No Zero Days, Kapitel 8: Stakeholder, Empathy Map, Reputation und Sichtbarkeit – der Kontext zur Advised Session.
- Hanlon’s Razor / „Handlungsraster“: keine Antwort nicht als Böswilligkeit deuten – meist geht die Nachricht nur unter.
Diese Folge gehört zum Thema Kommunikation als Ingenieur und Karriere als Ingenieur.
Transkript
Es gibt Momente, die alles verändern – nicht Jahre harter Arbeit, nicht endlose Meetings, nicht noch ein Zertifikat, sondern ein einziges Gespräch. Vielleicht dauert es nur zehn Minuten, aber genau darin entscheidet sich, ob jemand dein Potenzial erkennt und ob du gefördert wirst. Heute geht es darum, warum der größte Hebel für deine Karriere ein Gespräch mit deiner Geschäftsführung ist – nicht um nach Gehalt zu fragen, nicht um sich zu beschweren, sondern um Rat zu bitten und damit das Signal zu senden: Ich bin bereit für Größeres.
Dieses Gespräch nenne ich die „Advised Session“. Es ist eine Ergänzung zu Kapitel 8 in No Zero Days – dort geht es um Reputation und Sichtbarkeit und um Stakeholder, also die Schlüsselpersonen für deine Entwicklung. Das sind Menschen mit großem Einfluss auf deine Entwicklung, in der Regel auf Management-Ebene. In kleinen Unternehmen ist das die Geschäftsführung; in größeren darfst du dich ruhig näher an die Management-Ebene heranwagen. Die wirklich bedeutenden Stakeholder sind selten deine direkten Vorgesetzten – je höher in der Hierarchie, desto größer der Einfluss auf Entscheidungen, die deine Entwicklung betreffen.
Für viele Ingenieure ist genau das der Engpass. Wenn du stagnierst oder nicht gefördert wirst, liegt es häufig daran, dass du bei den wichtigsten Personen nicht gut genug positioniert bist. Was heißt das? Stell dir vor, ich frage deine Geschäftsführung: „Wer ist [dein Vorname]?“ Zwei Szenarien: Entweder man weiß gar nicht, wer du bist – gerade in größeren Unternehmen der Worst Case –, oder die Antwort lautet: „Ein Projektingenieur, fleißig und gewissenhaft.“ Auch das ist eine schwache Positionierung. Es gibt keinen größeren Einflussfaktor auf deine Entwicklung als die wahrgenommene Kompetenz bei den wichtigsten Stakeholdern. Bei Ingenieuren, die stark gefördert werden, beginnt alles mit dem festen Glauben eines Vorgesetzten, dass sie zu Größerem bestimmt sind. Das willst du nicht dem Zufall überlassen.
Was ist die Advised Session? Ein Gespräch mit einem Key Stakeholder aus dem oberen Management oder der Geschäftsführung, das du proaktiv initiierst und in dem es um deine Ambitionen geht. Es ist immer ein 1:1-Gespräch; bei mehreren Stakeholdern wiederholst du es einzeln. Was es nicht ist: Es geht nicht darum, etwas einzufordern oder Druck auszuüben – du sagst nicht „Ich will Führungskraft werden“. Stattdessen bittest du um Rat – daher „advised“. Dahinter stecken zwei psychologische Prinzipien: Erstens lieben Führungskräfte proaktives Verhalten, und ein selbst initiiertes Gespräch signalisiert genau das. Zweitens lieben Menschen es, Ratschläge weiterzugeben – gerade erfahrene Führungskräfte, die im Alltag selten um Rat gefragt werden. Jemanden um Rat zu bitten ist eine hohe Form der Wertschätzung. Im Kern ist es ein Interview: neugierig sein, Fragen stellen.
Es braucht Mut – aber vor allem Klarheit darüber, wie es abläuft. Es sind drei Schritte (plus Schritt null: Lies Kapitel 8 in No Zero Days zur Stakeholder- und Empathy-Map, um zu wissen, mit wem du sprechen solltest).
Schritt 1: die Einladung. Das Ganze steht und fällt mit dem richtigen Aufhänger. Achtung: Vermeide den Eindruck eines außerplanmäßigen Mitarbeiter- oder Gehaltsgesprächs – sonst entsteht der Verdacht, du wolltest kündigen oder etwas fordern. Ziel ist ein kurzes, einfaches Ja. Halte die Nachricht kurz und verrate wenig. Bewährte Vorlage: „Hallo Herr/Frau X, ich habe vor ein paar Tagen ein spannendes Buch über proaktives Arbeiten gelesen. Hätten Sie nächste/übernächste Woche 10–15 Minuten Zeit für einen kurzen Rat? Mich würde Ihre Sichtweise dazu sehr interessieren.“ Viele in der Engineer Alliance nutzen als Aufhänger das Buch No Zero Days – sobald jemand mehr über proaktives Arbeiten lernen will, sind Führungskräfte neugierig und offen. Es wirkt wie ein leichtes Commitment, keine Gefahr.
Von einer Kalendereinladung würde ich eher abraten – kapere nicht den Kalender der Geschäftsführung. Du kannst aber konkrete Slots vorschlagen (z. B. „Dienstag 10 Uhr, Mittwoch 15 Uhr oder Donnerstag 14 Uhr“). Nutze den Kanal, der zur Unternehmenskultur passt (E-Mail, Teams). Kommt ein paar Tage keine Antwort: keine Sorge. Nach 5 Tagen eine Erinnerung: „Hallo Herr/Frau X, ich wollte kurz fragen, ob Sie in den nächsten Tagen 10–15 Minuten für mich hätten. Mich würde Ihre Sichtweise zum Thema proaktives Arbeiten sehr interessieren. Wenn es gerade nicht passt, absolut kein Problem.“ Und nach 14 Tagen noch einmal: „Ich melde mich noch einmal, falls meine Nachricht untergegangen ist. Falls es aktuell nicht passt, habe ich vollstes Verständnis – vielleicht ergibt sich später die Gelegenheit. Vielen Dank für Ihre Zeit.“ Geh nicht von Böswilligkeit aus (Handlungsraster): Meist geht die Nachricht nur unter. In der Regel bekommst du eine Rückmeldung.
Schritt 2: die Session selbst. Sie kann 10 Minuten dauern – oder 90, wenn die Geschäftsführung Feuer fängt; das entscheidet sie, nicht du. Geh mit der Erwartung „10–15 Minuten“ hinein. Drei Teile. Intro (ca. 30 Sek.): „Vielen Dank, dass Sie sich Zeit nehmen. Ich habe dieses Buch gelesen [physisch auf den Tisch legen], das hat mich inspiriert, und dabei kam mir die Idee, aktiv den Rat erfahrener Menschen einzuholen. Deshalb habe ich ein paar Fragen mitgebracht – passt das für Sie?“
Dann die drei Kernfragen, denn über Fragen kommunizierst du deine Ambition. Erstens: „Wenn Sie meine Rolle betrachten – womit kann ich aus Ihrer Sicht den größten Mehrwert fürs Unternehmen leisten, auch über meine eigentlichen Aufgaben hinaus?“ (Gib kurz Kontext zu deiner Rolle, keinen Roman.) Zweitens: „Was erwarten Sie von jemandem, der den nächsten Schritt in Richtung Führung machen möchte?“ – bist du schon Führungskraft, fragst du nach dem nächsten Schritt Richtung Abteilungs- oder Werkleitung. Drittens: „Welche Fähigkeiten haben Ihnen persönlich am meisten geholfen, Geschäftsführer zu werden?“ Mit diesen Fragen signalisierst du: Du denkst im Sinne des Unternehmens, willst die Extrameile gehen und hast klare Ambitionen. Nach diesem Gespräch wirst du nicht mehr als klassischer Ingenieur wahrgenommen, sondern als künftige Führungskraft.
Charmantes Ende: „Zum Abschluss noch eine Frage: Gibt es ein Buch, das Sie jungen Führungskräften oder ambitionierten Ingenieuren besonders empfehlen würden?“ Falls kein Buch kommt, frag nach einer Person. Ziel ist ein Redeanteil von 80–90 % beim Chef – diese Fragen haben Gewicht, und viele Führungskräfte sprechen lange und gern darüber. Genau solche Gespräche wünscht sich jede Geschäftsführung.
Schritt 3: das Follow-up. Dein Ziel ist Regelmäßigkeit und mehrere Kontaktpunkte, bis aus dem Stakeholder ein Mentor wird. Eine Buchempfehlung ist der Jackpot – sie impliziert Offenheit für weitere Gespräche. Hol dir das Buch physisch (auch wenn das E-Book bequemer wäre), lies aktiv mit Markierungen und Post-its und bring es zu jedem Gespräch mit, auch per Kamera bei digitalen Terminen – das sind unterschätzte Signale für Proaktivität und Coachability. Du musst es nicht sofort ganz gelesen haben. Nach 1–2 Wochen: „Vielen Dank noch mal für Ihre Buchempfehlung [Titel]. Ich habe die ersten Kapitel gelesen, besonders der Gedanke XY hat mich angesprochen – ich probiere das gerade bei [konkretes Beispiel] aus, sehr spannend, was das schon verändert.“ Nach ca. 4 Wochen: „Ich habe [Titel] inzwischen komplett gelesen, besonders [Kerngedanke] nehme ich mit – das hat mir einen neuen Blick auf [Arbeitssituation] gegeben. Falls es für Sie passt, würde ich mich freuen, mich bei Gelegenheit noch einmal 10 Minuten mit Ihnen dazu auszutauschen.“
Dahinter steckt der „Identity Trigger“: Geschäftsführer sehen sich gern als Mentor. Indem du ihre Ratschläge umsetzt und das zurückspiegelst, bestätigst du diese Rolle – Mentoring ist kein formeller Prozess, du musst niemanden fragen „Wollen Sie mein Mentor sein?“. Verlasse außerdem nie ein Gespräch ohne den nächsten Termin: Bekommst du eine weitere Buchempfehlung, wiederholst du das Spiel – das Vertrauenslevel steigt mit jedem Gespräch. Und nein, du überspringst damit keine Hierarchien: Du führst einfach Entwicklungsgespräche über Themen, die dich interessieren.
Zwei Dinge passieren dadurch: Erstens landest du auf der mentalen Shortlist – wird hinter verschlossenen Türen eine Führungsrolle besetzt, ist dein Name präsent. Zweitens überlegt die Geschäftsführung aktiv, wie sie dich – wenn sie dich als Hochkaliber wahrnimmt – besser einsetzen kann; manchmal entsteht so sogar eine neue Rolle. Genau das sind die Momente, in denen sich ein Berufsleben verändert, weil du plötzlich einen Sponsor im Management hast. Coachability ist eine der wertvollsten Eigenschaften überhaupt – und genau die zeigst du hier, statt sie nur zu behaupten. Probier es aus und schreib mir, wie es gelaufen ist. Liebe Grüße aus Hamburg, dein Tim.
