Bist du verrückt genug?

WeWork wurde 2010 von Adam Neumann und Miguel McKelvey gegründet. Das Unternehmen steht seitdem für ein Wort in der modernen Arbeitswelt: Co-Working.

2017 war Adam Neumann auf der Suche nach Investoren und kreativen Möglichkeiten, das Wachstum von WeWork voranzutreiben.

Ein Name stand ganz oben auf seiner Liste:

Masayoshi Son, genannt „Masa“. Ein koreanisch-japanischer Milliardär, Technologieunternehmer, Investor und Gründer von SoftBank. 2022 auf Platz 45 der Forbes-Liste der einflussreichsten Menschen.

2017 war Masa in der Start-up-Welt ein sehr gefragter Mann. Er hatte gerade den SoftBank Vision Funds eröffnet – mit einem Kapital von über 100 Mrd. Dollar der größte technologieorientierte Investmentfonds der Welt.

Adam Neumann unternahm zahlreiche Versuche, an Masa ranzukommen. Nach unzähligen Anfragen bekam er eine 12-minütige Chance mit Masa zu sprechen: in seiner Limousine während der Fahrt von seinem New Yorker Büro zum Flughafen.

Während der Fahrt und dem Gespräch mit Masa malte Adam ein fantastisches Zukunftsbild von WeWork. Er stellte Wachstumsmöglichkeiten vor und zeigte Wege diese zu realisieren.

Masa machte eine unangenehm langen Pause, dann sagt er:

Masa: „A smart person and a crazy person fight – who wins?

Adam: „The crazy person?“

Masa: „Right, the crazy person always wins. And you are thinking way too small. You need to think 10 times bigger. That’s not crazy enough.“

Masa schaute Adam in die Augen, reichte ihm die Hand für einen Handshake-Deal und sagte:

„Go crazy.“

Am nächsten Tag erhielt WeWork einen Check über 4,4 Milliarden US-Dollar vom SoftBank Vision Fund.

Adam folgte Masa’s Rat. Innerhalb weniger Monate expandierte WeWork weltweit und wurde zum Synonym für moderne Co-Working-Spaces.

Nur wenige Menschen erlauben sich verrückt zu sein. Sie trauen sich nicht groß zu denken oder den Status Quo zu hinterfragen.

Die Menschen, die verrückt genug sind zu glauben, sie können die Welt verändern, sind diejenigen, die es tun.

Wenn du den Mut hast, große Probleme anzupacken. Wenn du voller Tatendrang steckst und dich weder von Kritik, noch von Rückschlägen entmutigen lässt. Wenn du bereit bist, die Zukunft mitzugestalten.

Dann greif nach den Sternen.

Go crazy.

Danke fürs Lesen. Mehr praktische Ideen erhältst du in meinem beliebten Newsletter. Jede Woche versende ich 3 Ideen an über 3.500 ambitionierte Ingenieure. Trage dich jetzt ein und schließ dich uns an.

Über den Autor

Tim Schmaddebeck entwickelt ambitionierte Ingenieure zu strategischen Leadern. Er ist Autor von No Zero Days und schreibt über Karriere, Führung und Strategie.

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WeWork wurde 2010 von Adam Neumann und Miguel McKelvey gegründet. Das Unternehmen steht seitdem für ein Wort in der modernen Arbeitswelt: Co-Working.

2017 war Adam Neumann auf der Suche nach Investoren und kreativen Möglichkeiten, das Wachstum von WeWork voranzutreiben.

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Masayoshi Son, genannt „Masa“. Ein koreanisch-japanischer Milliardär, Technologieunternehmer, Investor und Gründer von SoftBank. 2022 auf Platz 45 der Forbes-Liste der einflussreichsten Menschen.

2017 war Masa in der Start-up-Welt ein sehr gefragter Mann. Er hatte gerade den SoftBank Vision Funds eröffnet – mit einem Kapital von über 100 Mrd. Dollar der größte technologieorientierte Investmentfonds der Welt.

Adam Neumann unternahm zahlreiche Versuche, an Masa ranzukommen. Nach unzähligen Anfragen bekam er eine 12-minütige Chance mit Masa zu sprechen: in seiner Limousine während der Fahrt von seinem New Yorker Büro zum Flughafen.

Während der Fahrt und dem Gespräch mit Masa malte Adam ein fantastisches Zukunftsbild von WeWork. Er stellte Wachstumsmöglichkeiten vor und zeigte Wege diese zu realisieren.

Masa machte eine unangenehm langen Pause, dann sagt er:

Masa: „A smart person and a crazy person fight – who wins?

Adam: „The crazy person?“

Masa: „Right, the crazy person always wins. And you are thinking way too small. You need to think 10 times bigger. That’s not crazy enough.“

Masa schaute Adam in die Augen, reichte ihm die Hand für einen Handshake-Deal und sagte:

„Go crazy.“

Am nächsten Tag erhielt WeWork einen Check über 4,4 Milliarden US-Dollar vom SoftBank Vision Fund.

Adam folgte Masa’s Rat. Innerhalb weniger Monate expandierte WeWork weltweit und wurde zum Synonym für moderne Co-Working-Spaces.

Nur wenige Menschen erlauben sich verrückt zu sein. Sie trauen sich nicht groß zu denken oder den Status Quo zu hinterfragen.

Die Menschen, die verrückt genug sind zu glauben, sie können die Welt verändern, sind diejenigen, die es tun.

Wenn du den Mut hast, große Probleme anzupacken. Wenn du voller Tatendrang steckst und dich weder von Kritik, noch von Rückschlägen entmutigen lässt. Wenn du bereit bist, die Zukunft mitzugestalten.

Dann greif nach den Sternen.

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Über den Autor

Tim Schmaddebeck entwickelt ambitionierte Ingenieure zu strategischen Leadern. Er ist Autor von No Zero Days und schreibt über Karriere, Führung und Strategie.

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