Verständlich zu erklären ist eines der wichtigsten Elemente guter Kommunikation – mit deinem Chef, mit Kollegen, mit Mitarbeitern. Wer relevante Informationen auf den Punkt bringt, hebt sich ab. Wer sich im Kreis dreht, verliert seine Zuhörer (und manchmal die Geduld des Chefs).
In dieser Folge teile ich zwei Geschichten aus meiner Praxis und leite daraus die zwei Schlüssel ab, auf die es wirklich ankommt: die relevanten Informationen für dein Gegenüber herausfiltern – und sie konkret und verständlich rüberbringen.
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Verständlich erklären besteht aus 2 Schritten: die relevanten Informationen für dein Gegenüber herausfiltern – und sie konkret und verständlich rüberbringen.
- Mach den Perspektivwechsel. Der häufigste Fehler: aus der eigenen Perspektive reden, statt zu fragen, was das Gegenüber gerade braucht.
- Hol die Leute ab. Gib Kontext, fang vorne an (Sinn, bisherige Schritte, Meilensteine) – lieber einmal zu viel als zu wenig.
- Steig nicht bei 100 % Detail ein. Dein Gegenüber war vielleicht gerade gedanklich ganz woanders und muss erst abgeholt werden.
- ELI5 – „Explain like I’m 5″. Erkläre es so einfach, als wäre dein Gegenüber fünf Jahre alt. Kompliziert klingen ≠ kompetent sein.
- Komplexes einfach erklären ist eine Kunst – und reine Übungssache. Ein starker Hebel: visualisieren, denn das zwingt dich zu vereinfachen.
Verständlich erklären: die Kernidee
Zwei Geschichten aus der Praxis
Erste Geschichte, aus meiner Zeit als Werkstudent in einem mittelständischen Unternehmen: Drei Studenten arbeiteten parallel an Optimierungsprojekten (Lean Management, Prozessoptimierung) und präsentierten freitags den Zwischenstand – auch vor dem Geschäftsführer. Ein Kollege geriet jede Woche in denselben Strudel: Er schaffte es nicht, auf den Punkt zu bringen, was er umgesetzt hatte, wo das Projekt stand und worauf es hinauslief. Er redete viel, ohne roten Faden. Der Chef wurde ungeduldig, übernahm irgendwann selbst die Gesprächsführung und wurde sogar sauer – weil die wesentlichen Informationen nicht ankamen.
Zweite Geschichte: ein ehemaliger Mitarbeiter, der Schwierigkeiten hatte, Dinge auf den Punkt zu bringen. Er sprach zehn Minuten für etwas, das man in zwanzig Sekunden hätte sagen können. Man hatte ständig das Gefühl, eingreifen und aufs Wesentliche zurückführen zu müssen. Solche Menschen kennst du bestimmt – Kollegen oder Chefs, die lange reden und sich im Kreis drehen.
Aus beiden Geschichten ergeben sich zwei Kernpunkte, die du brauchst, um verständlich zu erklären.
Schritt 1: Die relevanten Informationen für dein Gegenüber herausfiltern
Das Entscheidende ist der Perspektivwechsel: dich in die andere Person hineinzuversetzen. Der häufigste Fehler ist, dass das Gegenüber nicht abgeholt wird. Gerade bei Zwischenständen hast du dich wochenlang tief in ein Thema eingearbeitet – die anderen aber nicht. Deshalb ist es elementar, sie abzuholen und Kontext zu geben: Was ist der Sinn des Projekts? Warum mache ich das? Was habe ich bisher gemacht, was waren die Meilensteine? Warum ist das für dich relevant?
Was man nicht vergessen darf: Vielleicht hatte dein Chef zehn Minuten vorher ein wichtiges Kundentelefonat und ist gedanklich noch ganz woanders. Wenn du dann von null auf hundert in den Detailgrad einsteigst, verlierst du ihn. Der Fehler in meiner Geschichte war genau das: Der Student stieg sofort mit vollem Detail ein, obwohl der Chef erst hätte abgeholt werden müssen. Also: Überleg, was dein Gegenüber wissen muss, wo du einsteigst – und steig im Zweifel lieber einen Schritt früher ein. Lieber einmal zu viel abholen als zu wenig.
Schritt 2: Konkret und verständlich rüberbringen (ELI5)
Wenn es ums Erklären geht, sollte ELI5 deine Philosophie sein: „Explain like I’m 5″ – erkläre es, als wäre dein Gegenüber fünf Jahre alt. Das klingt absurd, ist aber wichtig, denn wir laufen oft Gefahr, Dinge kompliziert zu erklären – gerade in Deutschland wird kompliziert gern mit Experten-Status gleichgesetzt. Dabei ist das Gegenteil die Kunst: Komplizierte Sachverhalte sehr einfach zu erklären beherrschen nur wenige, weil viele fürchten, sie wirkten dann wie ein Laie. Tatsächlich ist es ein starkes Unterscheidungsmerkmal, wenn du komplexe Themen einfach machst.
Das ist reine Übungssache. Du kannst es im Familien- oder Freundeskreis trainieren, bei Menschen, die mit deinem Thema nichts zu tun haben (versuch mal, jemandem dein Hobby oder ein Fachthema verständlich zu erklären). Ein berühmter Physiker, der für genau diese Kunst bekannt war – Richard Feynman –, konnte selbst die Relativitätstheorie so herunterbrechen, dass sie Jugendliche verstehen. Ein sehr hilfreicher Hebel ist außerdem das Visualisieren: Sinngemäß heißt es bei Einstein, was man nicht visualisieren kann, hat man nicht verstanden – und kann es auch nicht erklären. Eine Visualisierung zwingt dich zu vereinfachen.
Das bedeutet nicht, dass du dich immer nur auf der einfachen Ebene bewegen musst. Aber dieser Einstieg bringt dich schnell in einen guten Kommunikationsmodus, holt die Leute ab und macht dich – gerade in Meetings mit Vorgesetzten und Führungsrunden – als „management-fähig“ sichtbar. Effektiv kommunizieren heißt: nur die relevanten Informationen herauskristallisieren und sie verständlich auf den Punkt bringen.
Kurz gefasst: Verständlich erklären gelingt in zwei Schritten. Mach den Perspektivwechsel und hol dein Gegenüber ab (im Zweifel ganz vorne anfangen). Und bring die Botschaft konkret rüber, indem du komplexe Dinge nach dem ELI5-Prinzip radikal vereinfachst – am besten visualisiert.
Wie du darüber hinaus die Grundsätze gelungener Kommunikation anwendest, hörst du in Besser kommunizieren. Wie du deine Ergebnisse vor anderen wirkungsvoll präsentierst, vertieft Überzeugend präsentieren. Und wie du dieselbe Klarheit in E-Mails und Texte bringst, zeigt Überzeugend schreiben.
Häufige Fragen zum Thema verständlich erklären
Wie erkläre ich etwas verständlich? In zwei Schritten: Erstens die für dein Gegenüber relevanten Informationen herausfiltern und es abholen (Kontext geben, vorne anfangen). Zweitens die Botschaft konkret und einfach rüberbringen – nach dem ELI5-Prinzip, so als würdest du es einem Fünfjährigen erklären.
Was bedeutet ELI5? ELI5 steht für „Explain like I’m 5″ – erkläre es so, als wäre dein Gegenüber fünf Jahre alt. Das Prinzip zwingt dich, komplizierte Sachverhalte auf ihre wesentlichen, einfachen Bestandteile herunterzubrechen, statt sie unnötig kompliziert klingen zu lassen.
Warum erkläre ich komplizierter, als nötig wäre? Weil kompliziert oft mit Kompetenz und Experten-Status verwechselt wird. Viele fürchten, einfach zu wirken wie ein Laie. Dabei ist das Vereinfachen die eigentliche Kunst – und ein starkes Unterscheidungsmerkmal in der Kommunikation.
Wie übe ich, einfacher zu erklären? Erkläre dein Fachthema Menschen, die nichts damit zu tun haben (Familie, Freunde). Nutze Visualisierungen – sie zwingen dich zu vereinfachen. Und orientiere dich an Vorbildern wie Richard Feynman, der selbst komplexeste Physik anschaulich machte.
Bücher & Ressourcen aus der Folge
- Das ELI5-Prinzip („Explain like I’m 5″): komplexe Sachverhalte so erklären, als wäre das Gegenüber fünf Jahre alt.
- Die Feynman-Technik (Richard Feynman): der Physiker, der dafür bekannt war, komplizierteste Phänomene einfach herunterzubrechen – sehenswert sind seine Erklär-Videos auf YouTube.
Mehr dazu in meinen Buchempfehlungen zu Kommunikation.
Diese Folge gehört zum Thema Kommunikation.
Transkript
Herzlich willkommen zu Podcast-Episode Nummer 33. In dieser Folge geht es um das Thema: wie du verständlicher erklärst. Ich berichte gleich zwei Geschichten aus meiner Praxis und leite daraus ab, worauf es beim verständlichen Erklären wirklich ankommt. Das ist ein ganz wichtiges Element, wenn du im Unternehmen mit dem Chef, mit Kollegen oder mit Mitarbeitern kommunizierst: einfach verständlich zu erklären und die relevanten Informationen auf den Punkt zu bringen.
Die erste Geschichte stammt aus meiner Zeit als Student. Ich war damals in einem Praktikum bei einem mittelständischen Unternehmen und hatte dort über mehrere Monate Projekte. Die Organisation war so, dass wir drei Studenten zeitgleich an Optimierungsprojekten arbeiteten – alles rund um Lean Management, Prozessoptimierung, die Einführung von Kanban-Systemen, Organisationsentwicklung und Operational Excellence. Ein wichtiger Bestandteil war, dass wir jede Woche freitags den Zwischenstand präsentierten – in der Regel vor dem Chef, und da es ein mittelständisches Unternehmen war, auch vor dem Geschäftsführer und Inhaber, der sehr interessiert war und die Finger mit im Spiel haben wollte.
Spannend zu beobachten war, dass einer der Studenten jedes Mal wieder in einen Strudel kam. Jedes Mal gab es Probleme, teilweise eskalierte es sogar – der Chef wurde ungeduldig und sauer. Auch ich als externer Beobachter hatte das Gefühl: Hier gibt es unglaubliche Kommunikationsbarrieren. Der Kandidat schaffte es nicht zu berichten, was die wesentlichen Elemente waren, die er umgesetzt hatte, was der Status quo war, was er die Woche gemacht hatte und worauf er hinarbeitete – also einen roten Faden, sehr verständlich und auf den Punkt. Er fing an zu reden, aber ohne roten Faden, und brachte viel Information ohne Struktur heraus. Irgendwann wurde der Chef ungeduldig, übernahm die Führung des Gesprächs, stellte aktiv Fragen und wurde sauer, weil er das Gefühl hatte, der andere dreht sich im Kreis, kommt nicht auf den Punkt und bringt die wesentlichen Informationen nicht rüber.
Das mag auch an der Arbeitsweise des Studenten gelegen haben, der vielleicht nicht ganz so strukturiert war. Aber das größte Problem – und das war meine Erkenntnis – war, dass er es nicht geschafft hat, sich in die Perspektive des Chefs hineinzuversetzen und sich zu überlegen, was die relevanten Informationen sind, die er kommunizieren sollte, damit das Gegenüber ihn versteht. Klassischerweise spricht man da vom Thema „management-fähig“ präsentieren und kommunizieren.
Zweite Geschichte, auch spannend: ein ehemaliger Mitarbeiter von mir, der große Schwierigkeiten hatte, Dinge auf den Punkt zu bekommen. Du kennst vielleicht solche Kandidaten – sie sprechen zehn Minuten mit dir und berichten etwas, das sie auch in zwanzig Sekunden hätten mitteilen können. Das ist ein weiterer Punkt beim Thema verständlich erklären: Wie filtere ich nicht nur die relevanten Informationen für mein Gegenüber heraus, sondern wie bringe ich sie konkret und verständlich rüber? Ich weiß noch genau, dass es jedes Mal ein Krampf war – man hatte das Gefühl, eingreifen, unterbrechen und wieder aufs Wesentliche zurückführen zu müssen, damit es keine unnötigen langen Schleifen gibt. Du kennst sicher auch Leute, Kollegen, Mitarbeiter oder Chefs, die lange reden, gefühlt nicht auf den Punkt kommen, sich im Kreis drehen und viel zu lange brauchen, um eine Information rüberzubringen.
Das sind zwei Erkenntnisse, die ich gewonnen habe: erstens, was sind die relevanten Informationen für mein Gegenüber, also die wesentlichen Dinge; und zweitens, wie bringe ich diese Information sehr konkret, verständlich und auf den Punkt rüber. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Kandidaten da Schwächen haben. Das sind aus meiner Sicht die beiden Kernpunkte, die du brauchst, um verständlich zu erklären.
Erster Punkt: Was sind die relevanten Informationen für mein Gegenüber? Super wichtig ist der Perspektivwechsel – sich in die andere Person hineinzuversetzen. Einer der ersten und wichtigsten Punkte, an dem es oft hakt, ist, dass die Person nicht abgeholt wird. Gerade bei Zwischenständen, die präsentiert werden müssen, hat man sich selbst über Wochen intensiv und tief mit dem Projekt befasst. Wenn man dann mit Leuten kommuniziert, die überhaupt nicht im Thema drin sind, ist es das Wichtigste, diese Leute abzuholen, ihnen Kontext zu geben und ganz vorne anzufangen: Was ist der Sinn des Projekts, warum mache ich das, was habe ich bisher gemacht, was waren die Meilensteine und Erfolge? Und dann sukzessive: Warum ist das relevant für dich, welche Rolle spielst du, warum erzähle ich dir das überhaupt? Viele dieser Fragen passieren oft nicht. Häufig redet eine Person zu sehr aus der eigenen Perspektive, weil sie sich intensiv mit der Thematik befasst hat – die andere Person aber nicht.
Was man nicht vergessen darf, um in der Konstellation des Freitagsmeetings zu bleiben: Es kann gut sein, dass der Chef zehn Minuten vorher ein sehr wichtiges Telefonat mit einem Kunden hatte und mit den Gedanken ganz woanders ist. Und immer wieder war es der Fall, dass der Student von null auf hundert eingestiegen ist und in einem enormen Detailgrad erklärt hat, was er gemacht hat, während der Chef gedanklich noch gar nicht dabei war und eigentlich erst hätte abgeholt werden müssen. Das zu versäumen ist ein schwerwiegender Fehler. Der erste Punkt ist also ganz wichtig: die Person abholen. Und auch wenn du das Gefühl hast, die Leute wissen Bescheid: Mach es lieber einmal zu viel als zu wenig. Überleg, was die Person wissen muss und wo du einsteigst – im Zweifel lieber einen Schritt vorher und nicht direkt mit hundert Prozent Detail starten.
Damit kommen wir zum zweiten Punkt: Wie bringe ich die Information konkret und verständlich rüber? Ein Punkt, den ich in diesem Podcast schon einmal erwähnt habe, ist das Thema ELI5. Das sollte deine Philosophie sein, wenn es ums Erklären und Abholen geht. ELI5 heißt ausgesprochen „Explain like I’m 5″ – erkläre es mir, als wäre ich fünf Jahre alt. Das klingt etwas absurd, aber wir laufen viel zu häufig Gefahr, Dinge sehr kompliziert zu erklären. Gerade in Deutschland wird kompliziert häufig mit Experten-Status in Verbindung gesetzt. Wenn du verständlich erklären und dein Kommunikationsverhalten verbessern möchtest – gerade gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und anderen Führungskräften – und dich von anderen abheben willst, solltest du die Leute nicht nur abholen, sondern wirklich auch verständlich erklären: „Explain like I’m 5″, sehr einfach auf die wesentlichen Bestandteile herunterbrechen.
Das ist einfacher gesagt als getan. Komplizierte Sachverhalte sehr einfach zu erklären ist eine hohe Kunst, die nur wenige beherrschen – weil man fürchtet, dass man, wenn man etwas einfach erklärt, nicht wie ein Experte wirkt, sondern wie ein Laie. Das klingt banal, ist aber tatsächlich so. Es gibt gute Möglichkeiten, das zu üben – unterm Strich ist es reine Übungssache. Im Familienkreis oder in anderen Kreisen hast du immer Menschen, die fremd sind, wenn es um deine Arbeit oder deine Interessen geht. Wenn ich zum Beispiel versuche, jemandem Biohacking zu erklären: Das Wort versteht im Moment keiner. Aber wenn ich erkläre, dass es bedeutet, den eigenen Körper zu verstehen – wie er funktioniert, gerade auch aus evolutionärer Sicht, weil wir über Jahrtausende durch die Natur geprägt wurden und unser Körper sich daran angepasst hat – und wie man das optimieren kann, dann wird es greifbar. Das auf so einfache Sätze und Zusammenhänge herunterzubrechen ist unfassbar schwierig.
Wenn du das Gefühl hast, deine Arbeit ist sehr kompliziert, und es dir schwerfällt, komplizierte Sachverhalte zu erklären, solltest du das unbedingt üben – denn es gibt nichts, was du nicht einfach erklären kannst. Mir fällt ein berühmter Physiker ein, dessen Name mir gerade nicht einfällt – er war sehr bekannt für die Kunst, komplizierte physikalische Phänomene herunterzubrechen. Es gibt ein super Video auf YouTube, das ich dir in den Shownotes verlinke – schau es dir unbedingt an. Da erfährst du, was es bedeutet, sehr komplizierte Sachverhalte einfach herunterzubrechen, selbst die Relativitätstheorie und Ähnliches mit den höchsten Komplexitätsgraden, sodass es Jugendliche oder Kinder verstehen. Das ist die höchste Kunst, und wenn du das in deiner Kommunikation beachtest, kommst du plötzlich auf ein ganz anderes Level – gerade in Meetings mit Mitarbeitern, aber auch mit Vorgesetzten.
Diese beiden Regeln solltest du in der Kommunikation beachten, um verständlich zu erklären. Jedes Mal, wenn du etwas zu berichten hast: Punkt eins, mach den Perspektivwechsel und hol die Leute ab – im Zweifel ganz vorne, und tu so, als hätten sie noch nie davon gehört. Du kannst das dynamisch betrachten und ganz vorne anfangen, mit einer Zwischenfrage wie: „Sag Bescheid, wenn das zu einfach oder zu weit vorne ist – ich möchte dich nur einmal gerne abholen.“ So ein Disclaimer kann nie schaden. Und Punkt zwei: „Explain like I’m 5″ – komplizierte Sachverhalte so einfach wie möglich herunterbrechen. Sehr hilfreich ist auch das Visualisieren. Es gibt sinngemäß ein Zitat von Einstein: Wenn ich etwas nicht visualisieren kann, kann ich es nicht verstehen und auch nicht erklären. Überleg also, ob du etwas visualisieren kannst – als Visualisierung bist du gezwungen zu vereinfachen und es dadurch einfach zu erklären. Das soll nicht heißen, dass du dich immer nur auf der einfachen Ebene bewegst, aber es bringt dich schnell in einen guten Kommunikationsmodus.
Dieses ganze Thema „management-fähig“: Jedes Mal, wenn du im Management-Board oder in Führungskräfte-Runden etwas erklären musst, solltest du das beherzigen. Da kommt es auf Effektivität an – effektiv kommunizieren bedeutet, nur die relevanten Informationen herauszukristallisieren und sie verständlich auf den Punkt zu bringen. Wenn du das beherrschst, hast du alles, was du brauchst, um verständlicher zu erklären und Kommunikationsbarrieren zu vermeiden. Ich hoffe, du konntest einiges für dich mitnehmen. Liebe Grüße aus Hamburg, dein Tim.
