Unternehmerisches Denken fällt nicht vom Himmel. Es ist keine Frage von Talent oder Persönlichkeit, sondern von Übung. Und Übungen kann man planen.
In dieser Folge bekommst du elf konkrete Aktionen, mit denen du unternehmerisches Denken systematisch aufbaust. Keine Theorie, sondern Dinge, die du diese Woche angehen kannst. Wähl dir eine aus und fang an.
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Unternehmerisches Denken ist trainierbar. Es entsteht durch konkrete Erfahrungen, nicht durch Nachdenken allein.
- Verstehe das Geschäftsmodell. Fülle ein Business Model Canvas für dein Unternehmen oder deinen Bereich aus – so siehst du das große Bild statt nur deiner Aufgabe.
- Rede mit Menschen, nicht über sie. Interviewe Kunden, kundennahe Kollegen und Geschäftsführer, um zu verstehen, wie Wert wirklich entsteht.
- Verlasse die Komfortzone gezielt. Ein Meetup, ein Coworking Space, eine Cold Message an ein Vorbild – kleine Schritte mit großer Wirkung.
- Werde vom Zuschauer zum Gestalter. Initiiere einen Workshop, pitche ein Projekt, schreib eine Initiativbewerbung.
11 Übungen für unternehmerisches Denken im Detail
Die folgenden elf Übungen sind bewusst konkret. Du musst nicht alle machen. Nimm dir eine vor, die dich reizt, und setz sie diese Woche um – Erfahrung schlägt Nachdenken.
- Fülle ein Business Model Canvas aus. Nimm dir das Geschäftsmodell deines Unternehmens oder deines Bereichs vor und trag es in ein Business Model Canvas ein. Du zwingst dich damit, das große Bild zu sehen: Wer sind die Kunden, worin liegt der Wert, wie verdient das Unternehmen Geld?
- Interviewe Kunden oder kundennahe Personen. Sprich mit Menschen, die nah am Kunden sind – oder direkt mit Kunden. Hör zu, statt zu präsentieren. So verstehst du, welches Problem dein Unternehmen wirklich löst.
- Starte ein kleines Lernprojekt mit Einzelaktien. Investiere bewusst einen kleinen Betrag in einzelne Unternehmen und verfolge sie. Es geht nicht um Rendite, sondern darum, Geschäftsmodelle und Märkte mit echtem Interesse zu durchdringen.
- Interviewe einen Geschäftsführer. Bitte eine Geschäftsführerin oder einen Geschäftsführer um ein Gespräch und frag, wie sie unternehmerisch denken und entscheiden. Kaum jemand traut sich das – genau deshalb lernst du dabei so viel.
- Besuche andere Unternehmen. Schau dir bewusst an, wie andere Firmen arbeiten. Der Blick über den eigenen Tellerrand macht sichtbar, was du für selbstverständlich hältst, und öffnet neue Perspektiven.
- Geh zu einem Meetup. Such dir eine Veranstaltung zu einem Thema, das dich interessiert, und geh hin. Du triffst Menschen mit anderen Denkweisen und trainierst nebenbei, auf Fremde zuzugehen.
- Arbeite einen Tag im Coworking Space. Setz dich bewusst in ein Umfeld voller Gründer und Selbstständiger. Die Gespräche dort sind oft der schnellste Weg, unternehmerisches Denken abzufärben.
- Schreib ein Vorbild an (Cold Message). Kontaktiere eine Person, die du bewunderst. Eine gute Nachricht hat drei Teile: eine echte Gemeinsamkeit, dein Anliegen in zwei Sätzen und eine konkrete, leichte Kontaktmöglichkeit.
- Initiiere einen Workshop oder eine Schulung. Wenn du etwas kannst, das anderen fehlt, biete es an. Ein interner Workshop macht dich vom Konsumenten zum Gestalter – und sichtbar.
- Pitche ein Projekt. Nimm eine eigene Idee und stell sie den richtigen Leuten vor. Du musst keine perfekte Präsentation bauen – der kleinste denkbare Pitch reicht, um ins Handeln zu kommen.
- Schreib eine Initiativbewerbung. Bewirb dich bei einem Unternehmen oder für eine Rolle, die es noch nicht ausgeschrieben hat. So lernst du den verdeckten Stellenmarkt kennen und denkst in Möglichkeiten statt in Stellenanzeigen.
Warum unternehmerisches Denken überhaupt belohnt wird und welche Eigenschaften dahinterstehen, habe ich in Unternehmerisch denken beschrieben – diese Folge ist die praktische Ergänzung dazu. Dass jedes Team ein eigenes Geschäftsmodell hat, vertiefe ich in Big Picture Thinking. Und wenn dich besonders die Initiativbewerbung reizt, hör in Verdeckter Stellenmarkt und Traumjob selbst schaffen rein.
Häufige Fragen zum unternehmerischen Denken
Was ist unternehmerisches Denken? Unternehmerisches Denken bedeutet, das große Bild zu sehen: zu verstehen, wie ein Unternehmen Wert schafft und Geld verdient, Chancen zu erkennen und aus eigenem Antrieb zu handeln – statt nur die zugewiesene Aufgabe zu erfüllen.
Kann man unternehmerisches Denken lernen? Ja. Es ist keine Frage von Talent oder Persönlichkeit, sondern von Erfahrung. Wer gezielt konkrete Übungen macht – Geschäftsmodelle analysieren, mit Kunden sprechen, Projekte pitchen –, baut es systematisch auf.
Wie entwickle ich unternehmerisches Denken als Ingenieur? Über konkrete Aktionen: ein Business Model Canvas ausfüllen, Kunden und Geschäftsführer interviewen, Meetups und Coworking Spaces besuchen, ein Vorbild anschreiben, einen Workshop initiieren, ein Projekt pitchen und eine Initiativbewerbung schreiben.
Was ist ein Business Model Canvas? Das Business Model Canvas ist eine einfache Vorlage, die ein Geschäftsmodell auf einer Seite abbildet – von Kundensegmenten und Wertangebot bis zu Einnahmequellen und Kostenstruktur. Es hilft dir, das große Bild eines Unternehmens schnell zu erfassen.
Bücher & Ressourcen aus der Folge
- Dale Carnegie – Wie man Freunde gewinnt: die Grundlage für gute Cold Messages und echte Beziehungen – zuerst geben, ehrliches Interesse zeigen.
- Jim Collins – Der Weg zu den Besten (Good to Great): liefert das Prinzip „erst wer, dann was“ – erst die richtigen Menschen, dann die Richtung.
Weitere Titel dazu findest du in meinen Buchempfehlungen zur Unternehmensführung.
Diese Folge gehört zum Thema Business.
Transkript
Viele Ingenieure überschätzen ihre unternehmerischen Fähigkeiten. Sie glauben, sie seien gut im unternehmerischen Denken, doch in Wahrheit verhalten sie sich im beruflichen Alltag eher wie Sachbearbeiter. In den letzten Jahren habe ich eines gelernt: Intrapreneure sind selten. Wenn ich mit Geschäftsführern spreche, dann können sie die in ihrem Unternehmen meist an einer Hand abzählen. In dieser Folge spreche ich über 11 Dinge, die jeder Ingenieur gemacht haben sollte. 11 Momente, 11 Erfahrungen. Wenn du deine unternehmerischen Fähigkeiten wirklich entwickeln möchtest, dann solltest du jede einzelne dieser 11 Aktionen umsetzen.
Punkt Nummer 1: ein Business Model Canvas ausfüllen. Ich weiß nicht, ob du schon einmal davon gehört hast. Das Business Model Canvas ist eine sehr bewährte Methode, um das Geschäftsmodell eines Unternehmens zu verstehen – also auch das deines Unternehmens. Diese Methode ist sehr bekannt aus der Startup-Szene. In der Startup-Szene geht es viel darum, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, also aufzubauen, und da kann das eine sehr spannende Methode sein. Man macht sozusagen eine kleine Whiteboard-Session und fängt auf einem weißen Blatt Papier an. Aber diese Methode ist eben auch sehr, sehr hilfreich, um das eigene Geschäftsmodell des eigenen Unternehmens besser zu verstehen.
Das Business Model Canvas ist nicht nur auf das gesamte Unternehmen anwendbar. Gerade wenn du in einem größeren Unternehmen unterwegs bist, wird das schnell ziemlich umfangreich. Es ist aber auch möglich, das Ganze für ein einzelnes Team anzuwenden. Denn jede Führungskraft ist ein Mini-CEO. Jedes Team hat Kunden, es gibt externe und interne Kunden. Jedes Team hat eine Wertschöpfungskette und Ressourcen, die verwendet werden.
Was ich dir an dieser Stelle empfehlen kann: Stell dir ein DIN-A4-Blatt vor, mit einigen ganz wichtigen Elementen und den Wechselwirkungen dieser Elemente, die zu einem Geschäftsmodell gehören. Ich kann dir empfehlen, mal einen Artikel dazu zu googeln. Du kannst das ganz normale Modell anschauen, wenn du unter Bildern googelst, dann siehst du alles visualisiert. Was ich dir außerdem empfehlen kann: Schau dir die Version des Business Model Canvas von Chromatic an. Es reicht, wenn du „Chromatic Business Model Canvas“ googelst. Da findest du nämlich meinen persönlichen Favoriten dieses Modells. Das ist eine vereinfachte Variante.
Im Grunde genommen fängst du auf diesem Blatt Papier links an. Da ist der Kunde, darüber die Kundenbeziehungen, dann das Angebot und darüber Marketing und Vertrieb – also: Wie erreichst du mit deinem Angebot den Kunden? Auf der rechten Seite hast du Wertschöpfung und Ressourcen, also die Elemente, mit denen du dein Angebot, den Outcome deines Geschäftsmodells, kreierst. Und ganz unten, die Basis unter allem, ist das Erlösmodell: Wie fließt am Ende das Geld? Es ist relativ simpel gehalten, aber es kann auf jeden Fall hilfreich sein, das Ganze einmal für dein Team zu reflektieren, vielleicht sogar für dein ganzes Unternehmen. Vielleicht gibt es sogar schon solche Gedanken zu einem Business Model Canvas, und du hast dem Thema bisher nie Aufmerksamkeit geschenkt.
Ich kann nur sagen: Jeder ambitionierte Ingenieur sollte einmal ein Business Model Canvas gefühlt haben. Weil es einem dadurch viel, viel einfacher fällt, Geschäftsmodelle zu verstehen. Du verstehst die Wechselwirkungen von Geschäftsmodellen und denkst automatisch anders. Du begibst dich ins Bigger Picture. Und das sind genau die Dinge, die die Gedanken der Menschen prägen, die ein Unternehmen führen. Es ist relativ simpel: Wenn du einen Nachmittag blockst oder zwei Stunden, um einzutauchen, dann hast du im Kontext deiner unternehmerischen Fähigkeiten definitiv etwas geregelt.
Punkt Nummer 2: ein Interview mit Kunden führen – oder zum Beispiel auch mit kundennahen Personen aus deinem Unternehmen. Das knüpft an den ersten Punkt an. Die meisten stellen fest, wenn sie sich Gedanken zu externen und internen Kunden machen: Oh, ich weiß gar nicht so viel darüber. Gerade dann, wenn du irgendwo eine Rolle innerhalb der Wertschöpfungskette des Unternehmens hast, ist es das Beste, was du tun kannst, die Kunden des Unternehmens zu verstehen, um dein unternehmerisches Denken zu verbessern. Alles setzt an den Bedürfnissen und Problemen deiner Kunden an. Das gilt für externe Kunden, aber natürlich auch für interne Kunden.
Bei externen Kunden kann es spannend sein, die Gelegenheit zu nutzen und ein Interview zu suchen – das hängt ganz von deiner Rolle ab. Du kannst aber auch auf Vertriebsteams zugehen, auf einzelne Mitarbeiter aus dem Vertrieb, aus dem Sales, oder auf andere Personen, die engen Kundenkontakt haben. Das kann ein sehr spannender Winkel sein, um für dich persönlich zu verstehen: Wie erzielt unser Unternehmen, mein Team eigentlich Ergebnisse? Was ist unser Beitrag für den Kunden am Ende? Und welche Kundenprobleme lösen wir eigentlich?
Gerade wenn man zuhört, Fragen stellt und sich in so ein Interview mit Kunden oder mit den Vertriebsabteilungen begibt, stellt man häufig sehr viele Details und Facetten fest, die man vorher gar nicht kannte. Und jedes dieser Probleme, jede dieser Herausforderungen, Wünsche und Bedürfnisse der Kunden hat Einfluss auf das, was du den ganzen Tag tust. Beziehe das mal auf deine Tätigkeit: Wer ist der Kunde deiner Tätigkeit? In der Regel ist das nicht dein Vorgesetzter. Manchmal schon, manchmal nicht. Überleg einmal: Wie sieht die Kette aus, in der du tätig bist? Wer ist die nächste Person in dieser Wertschöpfungskette? Sitzt am Ende vielleicht der Vertrieb, der Endkunde? Das zu reflektieren und dann wirklich ins Gespräch zu gehen, Fragen zu stellen und zuzuhören – das ist etwas, was jeder mal gemacht haben sollte, was aber die allerwenigsten machen. Unternehmerisches Denken beginnt mit dem Kunden, mit seinen Problemen und Bedürfnissen. Also Punkt Nummer 2.
Punkt Nummer 3 kommt aus einer etwas anderen Richtung. Es ist noch ein anderer Blickwinkel darauf, deine Unternehmer-Skills auszubauen: in Einzelaktien investieren. Es gibt genügend Gründe, sich mit dem Investieren auseinanderzusetzen, und ich möchte an diesem Punkt gar nicht darauf eingehen, dass es aus finanzieller Perspektive sinnvoll ist, dass man eine attraktive Rendite erzielen kann. Darum geht es mir nicht. Wenn du in eine Einzelaktie investierst, dann ist es sinnvoll, sich vorher mit dem Unternehmen auseinanderzusetzen, weil du Anteilseigner dieses Unternehmens wirst. Und darum geht es: das Ganze aus dieser Brille zu betrachten und es eher als kleines Projekt zu sehen. Ich nenne es mal ein kleines Ultra-Learning-Projekt, um deine unternehmerischen Fähigkeiten und dein Verständnis zu verbessern.
Das heißt, sich einmal mit Unternehmensanalyse auseinanderzusetzen: Wie kann man da vorgehen? Es gibt Untiefen, mit denen sich viele Experten sehr detailliert befassen. Es geht aber nicht darum, jetzt die bestmögliche Rendite zu erzielen. Das ist immer erstrebenswert, aber darum geht es mir hier nicht. Es geht um Unternehmensanalyse: Geschäftsberichte lesen, zum Beispiel die Shareholder-Letter von Jeff Bezos oder von Warren Buffett wirklich lesen. Was schreiben diese Personen? Interviews von CEOs anschauen, Artikel durchlesen. Und dann, wie eben gesagt, das Business Model Canvas noch einmal vor Augen führen und überlegen: Wie funktioniert das Geschäftsmodell dieses Unternehmens? Was sind die Grundelemente? Schau dir auch Analysen anderer Leute zu diesem Unternehmen an, um es zu verstehen. Nutze das Ganze als kleines Ultra-Learning-Projekt. Wenn du in ein Unternehmen investierst, heißt das immer auch, dass du ihm eine attraktive Zukunft prognostizierst. Es gibt viele Wege im Rahmen von Einzelaktien, auch technische Analysen, aber darum geht es mir nicht. Es geht darum: Wie kannst du deine unternehmerischen Fähigkeiten verbessern?
Eine kleine Empfehlung in diesem Kontext noch: Ich würde an dieser Stelle ein sogenanntes Decision Journal anlegen. Das Decision Journal bedeutet, wie das Wort schon sagt, deine Entscheidungen festzuhalten. Gerade wenn du in eine Einzelaktie investierst, bildest du Hypothesen. Du hast dich zwei Wochen mit einem Unternehmen befasst, hast alle möglichen Berichte gelesen, die Unternehmensanalysen und Interviews geschaut und dir eine Meinung gebildet, um eine Entscheidung zu treffen. Das ist immer eine Entscheidung unter Unsicherheit. Und vor dem Hintergrund der sogenannten Vergessenskurve ist es sehr wichtig, den Rahmen deiner Entscheidung festzuhalten, damit du in zwei, drei, vier Monaten dieses Decision Journal noch einmal vornehmen kannst. Dann hast du nämlich Ergebnisse und siehst: Wie ist der Outcome meiner Entscheidung? Sind meine Hypothesen aufgegangen?
Das ist wertvoll, weil wir sehr schnell vergessen, was die Momentaufnahme der damaligen Entscheidung war – die Gründe, warum du dich dafür entschieden hast, die Szenarien, die du gesehen hast. „Decision Journal“ kannst du gerne mal googeln, aber ansonsten würde ich das einfach aus dem Bauch heraus festhalten. Zum Beispiel: Was war dein Ziel? Was war die Aufgabenstellung, die Situation des Unternehmens? Was hast du dir angeschaut? Was ist die Schlussfolgerung daraus? Welche Szenarien siehst du für die Zukunft? Welches Szenario wird aus deiner Sicht mit welcher Wahrscheinlichkeit eintreten? Was erwartest du? Vielleicht sogar noch kleine Notizen wie: Zu welcher Tageszeit hast du die Entscheidung getroffen? Wie hast du dich gefühlt, physisch und psychisch? Du kannst dieses Decision Journal frei gestalten. Es geht darum, dass du in einem Jahr reflektieren kannst und deine Kompetenz, Entscheidungen unter Unsicherheit zu treffen, verbesserst. Das ist ein ganz wichtiger Teil des unternehmerischen Denkens: Entscheidungen zu treffen, auch wenn du nicht alle Informationen hast, die du dir wünschst.
Deswegen: In Einzelaktien investieren und ein kleines Projekt zu starten ist definitiv etwas Wertvolles. Du kannst einen kleinen Betrag wählen. Es geht nicht darum, die große Rendite zu erzielen, sondern darum, unternehmerische Fähigkeiten zu lernen. Deswegen Aktion Nummer 3, die jeder gemacht haben sollte.
Punkt Nummer 4, auch spannend: den CEO deines Unternehmens interviewen. Das kann auch ein Gespräch beim Mittagessen sein. Auf jeden Fall ein Einzelgespräch. Ganz wichtig: Es muss kein formeller Rahmen sein, du musst das Gespräch nicht zwangsweise aufnehmen – du kannst, musst aber nicht. Wichtig ist, dass du dich vorbereitest. Es ist nicht ein Gespräch, bei dem du hinterher sagst: „Ich habe schon mit dem CEO gesprochen“, obwohl es eigentlich ein Gespräch über Sport, Urlaub und anderen Smalltalk war. Nein, es ist wichtig, dass es wirklich einen Termin gibt, dass du dich auf dieses Gespräch vorbereitest und dass du die Führung des Gesprächs übernimmst, indem du Fragen stellst.
Ich hatte in meiner ersten Rolle als Berufseinsteiger jahrelang die Möglichkeit, eng mit dem Geschäftsführer des Unternehmens zu arbeiten. Ich konnte Hunderte, Tausende Fragen stellen, in ganz vielen Momenten. Das war für mich ein ganz, ganz wichtiger, super wertvoller Einblick in die Denkweise der Unternehmensführung. Ich konnte gefühlt in den Kopf des CEOs, des Geschäftsführers, des Inhabers schauen und dadurch viel besser nachvollziehen, wie diese Person Prioritäten setzt. Du kannst zum Beispiel fragen: Was sind die größten Engpässe? Was sind die Themen, die diese Person gerade beschäftigen? Und dann auch: Wie kannst du oder dein Team dazu beitragen, diese Engpässe zu beseitigen? Stell dir aus deiner Sicht einen Fragenkatalog zusammen.
Vielleicht sagst du jetzt: Den CEO zu interviewen ist ein bisschen out of reach, das ist außerhalb meiner Komfortzone. Wenn du in einem großen Konzern arbeitest, dann muss es nicht zwangsweise der CEO sein. Es kann auch eine Person sein, die sich für dich sehr weit weg anfühlt, die ganz andere Gedanken hat, die viel näher am Bigger Picture dran ist, die sich viel mehr mit der Ausrichtung des Unternehmens, eines Bereichs oder einer Abteilung auseinandersetzt. Darum geht es: dass du ein bisschen die Perspektive wechselst, aus deiner Aufgabe herauszoomst, das Bigger Picture verstehen lernst und auch verstehst, wie diese Personen ihre Aufgaben priorisieren, wie sie sich organisieren, wie ihre Denkweise generell aussieht. Das ist etwas, was für viele Leute sehr hilfreich ist. Deswegen Punkt Nummer 4 der 11 Dinge, die jeder Ingenieur gemacht haben sollte.
Punkt Nummer 5, ein leicht anderes Thema: andere Unternehmen besuchen. Es gibt ganz viele Unternehmen, die Führungen anbieten – Werksführungen, Produktionsführungen und so weiter. Ich habe in meiner Vergangenheit, gerade in der Anfangszeit, ganz viele solcher Dinge wahrgenommen. Ich war im Hamburger Bereich einige Male auf dem Airbus-Gelände. Ich habe mir Heidelberger Druckmaschinen angeschaut, Getriebebau Nord, ich war bei Nachbarunternehmen. Auch kleine mittelständische Unternehmen, wo es bei uns im Industriegebiet einen Netzwerkkreis gab, habe ich einfach mal besucht. Und ich war bei sehr vielen unserer Lieferanten zur Auditierung unterwegs. Ich habe Kunden in Freiburg und in ganz Deutschland besucht.
Das ist etwas, wozu ich jedem raten würde. Das passiert häufig nicht von allein, du musst es proaktiv angehen. Geh da sukzessive heran, damit du Eindrücke von ganz anderen Unternehmen gewinnst. Es bringt natürlich wenig, wenn du dir nur Bürogebäude anschaust – auch das kann spannend sein, aber gerade wenn du in der Produktion, in der Industrie unterwegs bist, dann ist dieser Einblick sehr, sehr hilfreich. In der Regel stehen viele Türen offen, nur die meisten fragen nicht.
Ein wichtiger weiterer Punkt: Wenn du dich in einem Bewerbungsprozess befindest, gibt es eine Frage, die die wenigsten proaktiv stellen und stattdessen dem Zufall überlassen. Ich würde immer, immer fragen, ob du dir die Produktion oder das Werksgelände anschauen kannst. Ich habe in der Vergangenheit immer eine Führung bekommen, wenn ich gefragt habe. Spannend ist auch: Meistens ist es so, dass die Personen, die dich interviewen, das nicht selbst machen, weil sie Termine haben, sondern sie fragen einen Kollegen oder jemanden aus der Produktion oder aus dem Team. Das heißt, du wirst wirklich von Personen aus dem Team durch die Produktion geführt. Das ist eine riesengroße Möglichkeit, noch eine andere Perspektive auf den Bewerbungsprozess zu bekommen. Aber auch generell die Möglichkeit, zu lernen, neugierig zu sein, während der Führung Fragen zu stellen, die Leute zu löchern, um blinde Flecken aufzudecken und deine mentale Landkarte zu erweitern. Andere Unternehmen zu besuchen kann unglaublich spannend sein, auf jeden Fall etwas, was jeder mal gemacht haben sollte.
Kommen wir zu Punkt 6: an einem Meetup teilnehmen. Für viele Ingenieure, gerade für introvertierte Persönlichkeiten, ist das definitiv ein Schritt aus der Komfortzone. Ein Meetup ist letzten Endes ein Treffen, bei dem zu einem bestimmten Thema verschiedene, in der Regel fremde Personen zusammenkommen. In Hamburg gibt es ganz viele solcher Meetups. Das können Meetups zu irgendeinem besonderen Thema sein, wo man sich in einem Workshop-Raum trifft und Vorträge gehalten werden, oder es sind Netzwerkveranstaltungen. Ich habe an solchen Veranstaltungen teilgenommen. Und – das war so spannend – ich habe bei Meetups nicht unbedingt die goldenen Kontakte kennengelernt oder gesammelt. Ich habe sie also nicht als reines Networking-Event genutzt.
Für mich war es auf der einen Seite immer wertvoll, die eigene Bubble zu verlassen, open minded zu sein und limitierende, begrenzende Glaubenssätze zu brechen, indem man auf Personen stößt, die komplett anders denken, die ganz andere Einflüsse haben als man selbst. Vor allem aber war es für mich dahingehend wertvoll, weil man im beruflichen Alltag häufig nicht auf so viele neue, unbekannte Personen trifft, die alle Interesse an einem gewissen Thema haben. Ich habe das Ganze damals sehr intensiv genutzt, als ich das Buch von Dale Carnegie gelesen habe – „Wie man Freunde gewinnt“, auf Englisch „How to Win Friends and Influence People“. Du kennst es mit Sicherheit, ein absoluter Klassiker im Umgang mit Menschen. Als ich dieses Buch gelesen habe, habe ich an ganz vielen Meetups teilgenommen, um in den Übungsmodus zu gehen und das Gelernte einfach mal umzusetzen.
Für mich war damals ganz klar: Ich hatte mir quasi ein Verbot ausgesprochen, bei diesen Meetups nicht über mich zu reden. Ich habe mich eher in die Rolle begeben, Fragen zu stellen, zuzuhören, neugierig zu sein – aber auch solche Dinge zu üben, wie mir Namen zu merken. Ich kenne ganz viele Personen, die sagen: „Darin bin ich schlecht, mir Namen zu merken.“ Aber am Ende ist das eine Frage von Prioritäten und der Übung. Gerade solche Meetups können vor dem Hintergrund des Buches „Wie man Freunde gewinnt“ wertvoll sein. Denn es ist nett, die Theorie zu lesen, zu verstehen und die Stories zu verinnerlichen, aber es ist noch viel besser, das Ganze direkt in die Umsetzung zu bringen. Dafür können Meetups hervorragend sein. Sie sind eine super Trainingsplattform, um die eigenen Soft Skills zu verbessern und überhaupt erst einmal zu spüren, wie das ist, wenn du dir selbst verbietest, über dich selbst zu reden. Wenn dir jemand Fragen stellt, dann sagst du vielleicht einen Satz, aber stellst dann die Gegenfrage. Du wirst merken, das sind alles Skills, die später gerade im Hinblick auf Führung sehr wertvoll sind, um deine Coaching-Skills zu verbessern. Deswegen Punkt Nummer 6 der Dinge, die jeder Ingenieur gemacht haben sollte.
Punkt Nummer 7 knüpft daran an, ist aber ein etwas anderer Winkel: einen Coworking Space oder mehrere Coworking Spaces besuchen. Und dazu will ich auch eine kleine Challenge in den Raum werfen: mit mindestens drei Personen zu sprechen. Und da ist ganz wichtig, dich wieder in den Modus zu begeben, Fragen zu stellen – aber jetzt zu deren Geschäftsmodell. Denn da sind wir wieder beim Thema, unternehmerische Fähigkeiten zu verbessern. Wenn du dich, wie eingangs bei Punkt 1 gesagt, intensiver mit dem Business Model Canvas auseinandergesetzt hast, dann kannst du definitiv bessere Fragen stellen. Dann hast du ein gewisses Fundament, wie ein Geschäftsmodell funktioniert, und kannst viel zielgerichteter fragen.
In Coworking Spaces sind sehr viele Personen unterwegs, die Ambitionen haben, ein Unternehmen zu gründen, die bereits gegründet haben oder die in Innovations-Hubs größerer Unternehmen ein bisschen ausgelagert sind. Auch die befassen sich sehr intensiv mit dem Aufbau und der Entwicklung von Geschäftsmodellen. Es kann sehr spannend sein, sich mit diesen Personen auszutauschen. Frag sie einfach mal, was aktuell ihre Engpässe sind, was ihre großen Herausforderungen sind. Du wirst eine ganze Menge lernen. Du kannst auch nach Empfehlungen und Inspirationsquellen fragen.
Zwei Dinge wirst du dabei lernen. Erstens: Unternehmertum wird häufig romantisiert. Diese Personen sind alle nicht auf Knopfdruck erfolgreich. Es ist spannend zu sehen, wenn ambitionierte Personen, die in diesen Coworking Spaces unterwegs sind, ein Geschäftsmodell aufbauen wollen, wie viele Herausforderungen es gibt. Diesen Struggle zu spüren, was es heißt, unternehmerisch aktiv zu sein – diese Personen stehen alle vor großen Unsicherheiten, müssen Entscheidungen unter Unsicherheit treffen. Das zu verstehen hilft dir, deine Intrapreneur-Skills weiter auszubauen. Und zweitens lernst du eine Menge über Geschäftsmodelle und die Herausforderungen des Unternehmenswachstums. Es ist wirklich so, dass Learnings aus kleinen Unternehmen sehr häufig auf große Unternehmen oder große Situationen übertragbar sind. Andersherum ist das schwieriger: Von großen Situationen auf die Anfangsphase eines Startups zu übertragen, ist meistens nicht so einfach.
Deswegen würde ich jedem empfehlen, mal ein, zwei Tage in einem Coworking Space zu verbringen, wirklich aktiv auf Leute zuzugehen. Das erfordert auch von dir den Schritt aus der Komfortzone, neue Dinge zu machen, zu probieren, zu testen und dadurch persönlich zu wachsen und zu reifen. Das ist ein Boost für deine Intrapreneur-Skills, für deine unternehmerischen Fähigkeiten. Deshalb: Coworking Space besuchen, Punkt Nummer 7.
Punkt Nummer 8 ist noch einmal ein ganz anderer Blickwinkel: ein Vorbild anschreiben. Und damit meine ich nicht Arnold Schwarzenegger oder Barack Obama. Ich meine eine Person, die dich in irgendeiner Form beeindruckt. Das muss keine Person des öffentlichen Lebens sein. Die meisten denken aus meiner Erfahrung vollkommen falsch über Vorbilder nach. Die meisten Ingenieure, mit denen ich über die Jahre gesprochen habe, sagen, sie hätten keine Vorbilder, sie tun sich schwer damit, welche zu benennen. Aus meiner Sicht ist die falsche Herangehensweise, nach Vorbildern für das gesamte Leben oder für alle Lebensbereiche zu suchen. Das ist fast utopisch. So ein Vorbild habe ich auch nicht, das gibt es aus meiner Sicht auch nicht wirklich, oder es hat absoluten Seltenheitscharakter. Am Ende sind wir alle viel zu individuell.
Die richtige Herangehensweise ist zu fragen: Wer ist eine Inspirationsquelle für ein ganz kleines Thema, für eine kleine Sache? Das reicht, um zu sagen: Diese Person ist für mich in diesem Themenspektrum ein Vorbild. Wichtig: Wenn ich sage „ein Vorbild anschreiben“, dann meine ich Personen, die du nicht kennst. Personen, die du spannend findest, in mindestens einem Bereich, und von denen du glaubst, dass du einiges von ihnen lernen kannst. Das erste Ziel ist, irgendeine Antwort zu erhalten. Plattformen wie LinkedIn sind dafür prädestiniert. Das muss auch nicht außerhalb des Unternehmens sein, es kann auch innerhalb sein. Wie gesagt, dieser Punkt verschwimmt mit dem, den CEO zu interviewen – das kann der gleiche Punkt sein, es kann aber auch eine andere Person sein.
Der erste Schritt ist überhaupt, den ersten Schritt auf so eine Person zuzugehen. Das kann mit einer Nachricht oder einer E-Mail sein. Der zweite Schritt ist, ein Gespräch zu initiieren. Und dafür möchte ich dir ein kleines Framework an die Hand geben – eine Nachricht, die du eins zu eins kopieren kannst. Sie besteht aus drei Teilen. Jedes Mal, wenn du eine sogenannte Cold Message schreibst – also eine Nachricht, die quasi aus dem Nichts kommt, an eine Person, die dich nicht kennt –, dann nennt man das eine Cold Message oder eine Cold Email. Dann ist das folgende Framework sinnvoll.
Es sind drei Punkte zum Aufbau. Erstens: Gemeinsamkeiten finden – gemeinsame Verbindungen, gemeinsame Interessen. Das ist der Start. Zweitens: in zwei kurzen und prägnanten Sätzen zu erklären, warum du dieser Person eine Nachricht schreibst. Und drittens: verschiedene Möglichkeiten der Kontaktaufnahme anzubieten, um die Antwortmöglichkeiten für die andere Person – gerade wenn das viel beschäftigte Personen sind – zu vereinfachen.
Ich gebe dir mal ein ganz reales Beispiel, damit du ein Gefühl dafür bekommst, wie so etwas ablaufen kann. Diese Nachricht funktioniert, du kannst sie eins zu eins übernehmen, wenn du mit Leuten ins Gespräch kommen möchtest. Sie lautet wie folgt: „Hallo XYZ“ – natürlich der Name der Person. Dann der erste Teil, die Gemeinsamkeit: „Grüße von einem TUM-Absolventen.“ TUM steht hier zum Beispiel für die Technische Universität München. Das ist die gemeinsame Verbindung, wenn diese Person das Gleiche studiert hat. Zweiter Absatz: „Ich habe auf LinkedIn nach Stellen für Projektleiter recherchiert und dabei gesehen, dass du Projektleiter bei Audi bist. Ich bin auf der Suche nach meinem Traumjob und würde dir gerne drei bis fünf Fragen zu deinen Erfahrungen bei Audi stellen.“ Das ist Punkt Nummer 2: in zwei prägnanten Sätzen erklären, warum du die Mail schreibst. Und der letzte Part: „Wärst du am Donnerstag um 10 Uhr für ein kurzes Telefonat oder einen Kaffee verfügbar? Am Freitag habe ich auch jederzeit Zeit. Wenn eine E-Mail einfacher ist, schicke ich dir gerne meine Fragen zu. Liebe Grüße, dein Name.“
Du merkst: Dieses Framework ist relativ simpel, die Nachricht ist relativ einfach. Und du hast hiermit eine sehr große Wahrscheinlichkeit, dass Personen sagen: „Klar, warum nicht, lass uns gerne mal sprechen.“ Du wirst überrascht sein, wie viele Leute offen sind für solche Gespräche und für solchen Austausch. Und du wirst merken, wie einfach es ist, mit inspirierenden, spannenden Personen ins Gespräch zu kommen und wie unglaublich wertvoll diese Erfahrung ist. Deswegen ist das Punkt Nummer 8 auf der Liste der Aktionen, die jede Ingenieurin und jeder Ingenieur mal im Leben gemacht haben sollte.
Kommen wir zu Punkt 9: einen Schulungs-Workshop initiieren. Das eigene Wissen im Unternehmen zu teilen ist ein unglaublich mächtiges Instrument, um deine Sichtbarkeit zu steigern und deine eigene Reputation zu stärken. Es gibt zwei Dinge, die du dich im Vorhinein fragen solltest. Erstens: Welche Dinge beherrschst du gut? Das kann zum Beispiel die Frage sein: Zu welchem Thema wirst du häufig von anderen Personen um Rat gebeten? Und zweitens: Welche Personen können von deiner Expertise profitieren? Das kann die erste Herangehensweise sein, um überhaupt ein Thema und eine Personengruppe zu finden. Du kannst es aber auch umdrehen und fragen: Was sind die klassischen Probleme einer Personengruppe bei uns im Unternehmen, bei denen meine Expertise helfen kann?
Du kannst ganz offen eine E-Mail an einen gewissen Verteilerkreis schicken und offene Fragen stellen. Wenn ich das auf meinen persönlichen Kontext beziehe: Angenommen, ich wäre damals im Bereich Qualitätsmanagement, in der Qualitätssicherung unterwegs gewesen, und angenommen, ich würde auf die Produktion oder die Arbeitsvorbereitung zugehen und sagen: „Wie sieht es aus, ich würde gerne in zwei Wochen einen kleinen Austausch zum Thema Qualitätsmanagement machen. Gibt es besondere Themen oder Herausforderungen, die ihr nicht versteht, zu denen ihr Fragen habt, wo sich ein Deep Dive lohnt?“ So etwas kann spannend sein. Man kann auf den Produktionsleiter zugehen und fragen: „Wo liegen die größten Herausforderungen im Hinblick auf die Qualität in der Produktion, und wo kann ich unterstützen? Da teile ich gerne mein Wissen und gebe Mehrwert.“ Das ist eine Herangehensweise, um zwei Dinge herauszufinden: was das Thema ist und wer die Personengruppe ist, für die das Thema relevant ist.
Je nach Unternehmensgröße würde ich das Ganze generell nicht formell, sondern sehr informell halten. Das kann eine E-Mail sein, eine persönliche Einladung: „Ich würde gerne meine Erfahrungen zum Thema XYZ teilen, hättest du Interesse, dabei zu sein? Eine dreiviertel Stunde oder halbe Stunde in diesen Räumlichkeiten an diesem Datum.“ Das reicht meistens ein Gespräch in der Kaffeeküche, oder du machst es einfach per Mail an fünf bis zehn Leute. Wichtig: Einige unserer Teilnehmer aus dem IntraMBA haben interne Workshops mit bis zu 100 Teilnehmern gegeben. Das muss nicht dein Start sein. Du kannst in einer kleinen Gruppe mit drei, fünf Personen starten, um überhaupt erst einmal zu spüren, wie es sich auswirkt, wenn du dein Wissen teilst. Das hilft dir, im Nachgang größer zu denken. Dann sagst du: „Wow, mit drei Personen hat das schon gut geklappt, wie läuft das mit 15 ab?“
Ohne Frage hat so eine Maßnahme eine ganz große Auswirkung auf deine persönliche Reputation. Das setzt voraus, dass es alles Themen sind, zu denen du wirklich einen großen Beitrag mit deinem Wissen, mit deiner Expertise leisten kannst. Das muss kein großes Thema sein im Sinne von „Ich erkläre dir die Welt“, es kann ein ganz kleines Thema sein, bei dem du dir einen kleinen Personenkreis vornimmst und sagst: „Hey, mir ist aufgefallen, ich habe das Gefühl, hier kann ich etwas teilen.“ Das ist definitiv etwas, was jeder machen sollte: einen Schulungs-Workshop zu initiieren. Und da brauchst du nicht groß zu denken. Du musst nicht die riesengroße Halle anmieten und jahrelang planen. Es reicht, wenn du am Montag die Idee hast und das Ganze am Freitagnachmittag umsetzt. Es geht darum, das mal gemacht zu haben und zu spüren, wie einfach das ist. Eigene Bedenken – „Wie nehmen mich die Leute wahr? Wird das nicht unproduktiv wahrgenommen? Wie kommt das an?“ – solltest du beiseiteschieben. Nicht um Erlaubnis bitten, sondern einfach mal machen und spüren, dass das in der Regel extrem positive Auswirkungen hat. Deswegen Punkt 9 der 11 Aktionen: einen Schulungs-Workshop intern initiieren.
Punkt Nummer 10, auch spannend: ein Projekt pitchen. Jedes Team, jedes Unternehmen hat unzählige Probleme und dadurch auch unzählige Optimierungspotenziale. Einige sind ganz, ganz klein, kleine Mikro-Probleme und Mikro-Optimierungspotenziale, andere sind enorm groß. Jeder Ingenieur, jede Ingenieurin sollte auf jeden Fall einmal einen konkreten Vorschlag für ein Optimierungsprojekt pitchen. Und auch hier: Es muss nicht sofort das größte Problem des Teams sein. Du musst nicht die Frage beantworten, was deinen Chef oder deine Chefin nachts wach liegen lässt und dir dieses Problem schnappen. In erster Linie kannst du wirklich mal eine Problemliste anfangen. Halte Augen und Ohren offen und überlege, was Probleme sind, die auch von anderen als Probleme wahrgenommen werden. Denn das ist ganz wichtig: Es geht nicht nur um Probleme, die du siehst. Ich würde immer mit Problemen starten, die auch andere Leute sehen, über die vielleicht gesprochen wird, die andere Personen aus deinem Team oder Kollegen nerven und stören, wo sie sagen würden: „Das wäre wirklich ein Mehrwert, wenn diese Probleme gelöst würden.“
Du kannst auf jeden Fall auch andere Personen fragen und Indizien für das Thema sammeln: Was sind Probleme, die du hier angehen könntest? Wenn du ein Problem hast, wo du sagst: „Das lohnt sich, das könnte ich mir vorstellen zu pitchen“, dann ist das zweite Thema, einen Lösungsvorschlag zu entwickeln. Auch da kann es spannend sein, mit Beteiligten Gespräche zu führen. Mach das alles informell, stelle einfach Fragen und verstehe: Was sind die Probleme? Wie wird darüber gedacht? Was sind mögliche Lösungsideen dieser Personen? Denn viele Beteiligte haben hervorragende Ideen, die sie aber nicht in die Umsetzung bringen. Solche Ideen kannst du zum Beispiel auch aufgreifen. Also Punkt Nummer 2: einen Lösungsvorschlag entwickeln. Und Punkt Nummer 3: den Pitch vorbereiten und durchführen. Das muss keine PowerPoint-Präsentation mit 25 Folien sein. Es kann sein, dass du ein Viertel Blatt nimmst und ein kleines Framework aufschreibst. Du gehst auf deinen Vorgesetzten zu und erzählst folgende Geschichte: Du hast ein paar Gespräche geführt und folgendes Problem festgestellt, Problem XYZ. Aus deiner Wahrnehmung hast du das Gefühl, dass die Lösung dieses Problems dem Team folgende Benefits bringen würde. Und dann fragst du: Siehst du das ähnlich? Sind das auch deine Gedanken? Und dann sagst du: „Ich habe mir schon Gedanken zu einem Lösungsvorschlag gemacht. Ich kann mir vorstellen, dass wir das umsetzen könnten, und ich würde das gerne umsetzen.“
Deswegen würde ich empfehlen, im kleinen Rahmen zu starten. Wichtig ist: Das Ganze ist generell ein komplexes Thema. Es gibt ganz viele verschiedene Wege und Herangehensweisen, ein Optimierungspotenzial zu pitchen. Ich weiß auch, es gibt viele Ingenieurinnen und Ingenieure, die ein bisschen Frust haben, weil sie sagen: „Ich habe es dreimal versucht und wurde immer wieder abgeschmettert.“ Dann ist dein Skill heute noch nicht gut genug, muss ich ehrlich sagen. Dann ist erstens die Recherche der Probleme vielleicht nicht ausreichend, und zweitens dein Verkaufs-Skill: der Perspektivwechsel, dich in deine Vorgesetzten hineinzuversetzen und zu fragen, was nicht die realen, sondern die wahrgenommenen Probleme sind – da kann es manchmal einen großen Unterschied geben. Und ebenso: Was ist der reale Wert und was der wahrgenommene Wert, dieses Problem zu lösen?
Angenommen, du hast eine Analyse gemacht und hast das Gefühl, dieses Problem zu lösen hat einen realen, großen Wert. Deine Aufgabe ist es, diesen realen Wert – der von deiner Seite immer eine Hypothese ist – so zu verkaufen und so transparent zu machen, dass eine andere Person, der du das innerhalb von fünf bis zehn Minuten erklärst, das Gefühl hat: „Oh, der wahrgenommene Wert, dieses kleine Projekt umzusetzen, ist sehr hoch.“ Das ist eine Kompetenz, die man lernen kann. Wenn du heute häufig hörst, dass Personen deine Ideen abschmettern und sagen „Nein, wir machen andere Sachen“, dann liegt es genau an diesem Skill, den du trainieren kannst. Dann solltest du nicht resignieren, sondern reflektieren: Was kann ich anders machen? Was habe ich nicht erkannt? Welchen Kontext habe ich nicht gesehen? Welche Fragen habe ich nicht gestellt? Und daraus lernen. Dieses Thema zu üben ist ganz, ganz wichtig, denn es ist ein wichtiger Teil des unternehmerischen Denkens. Und vor diesem Hintergrund solltest du das nicht nur einmal, sondern mehrfach gemacht haben. Ich habe eingangs gesagt: Intrapreneure sind selten. Denn wenn du nach links und rechts schaust – wie viele Personen haben schon fünf bis zehn solcher Projekte umgesetzt, gepitcht und machen das regelmäßig? Die gibt es tatsächlich, aber nicht viele.
Kommen wir zu Punkt Nummer 11, den jede Ingenieurin, jeder Ingenieur mal umgesetzt haben sollte: eine Initiativbewerbung schreiben. Und zwar auch dann, wenn du gerade einen Job hast, wenn du keinen Job suchst, beziehungsweise sehr zufrieden mit deinem Job bist. Denn diese Maßnahme hat einen anderen Zweck. Es geht nicht darum, dass du jetzt den nächsten Schritt machst oder den Job wechselst, in keinster Weise. Eine Initiativbewerbung hat folgenden Benefit: Es gibt ein ganz häufiges Problem. Die meisten Personen fangen, wenn sie an den Punkt kommen, dass sie stagnieren, an, bei Stepstone oder bei LinkedIn durch den Stellenmarkt zu scrollen – manchmal über Tage, manchmal über Wochen. Sie haben ein paar Keywords und ein schwammiges Verständnis davon, was sie interessieren könnte. Aber viele Personen stellen fest: „Ich gucke da durch und finde einfach keine Stelle, die mich absolut vom Hocker reißt.“ Und deswegen entsteht automatisch Frust.
Im schlimmsten Fall passiert Folgendes: Personen sagen, am Markt gebe es aktuell wenig Stellen, am Markt werde gerade wenig gesucht. Diese Schlussfolgerung ist ganz, ganz weit weg von der Realität. Das ist ein begrenzender Glaubenssatz. Wenn du dich dabei ertappst, dass du sagst „Es gibt aktuell am Markt wenig Stellen“, dann kann ich dir sagen: Das ist die Wahrheit, das ist kein Fakt. Ich habe es schon hundertmal erlebt, dass ich zeitgleich mit drei, vier Personen gesprochen habe, die den nächsten Schritt gehen wollten. Zwei davon sagen: „Am Markt gibt es keine Stellen.“ Und auf der anderen Seite sind zwei Personen, die gleichzeitig hervorragende Angebote vor sich liegen haben, die sogar in der gleichen Region unterwegs sind. Einfach nur, weil die eine Person ein sogenanntes Scarcity Mindset hat und die andere ein Abundance Mindset. Für Intrapreneure gibt es immer, immer, immer attraktive Angebote. Die Voraussetzung ist das sogenannte Abundance Mindset – im Überfluss zu denken. Also zu wissen, dass es da draußen spannende Entwicklungsmöglichkeiten und Angebote im Überfluss gibt. Du kennst sie heute noch nicht, du hast sie noch nicht entdeckt. Und manchmal sind sie nicht auf dem öffentlichen Stellenmarkt, sondern auf dem verdeckten Stellenmarkt. Dazu kommen wir gleich noch.
Das Gegenteil ist das Scarcity Mindset. Das manifestiert sich in diesem Denken, dass alles begrenzt ist. „In einem Unternehmen gibt es einfach nur diese drei offenen Führungspositionen, und die sind heute besetzt.“ Und deswegen sagt das Scarcity Mindset: „Es gibt keine Chance für mich, es gibt keine Stelle, die ich besetzen kann.“ Ich kann dir nur sagen: Ich habe schon so häufig erlebt, dass für gute Ingenieure, für Intrapreneure, extra spannende Stellen geschaffen werden. Man schickt eine Initiativbewerbung raus, und für diese Person wird eine Stelle kreiert. Es gibt diesen schönen Spruch von Jim Collins: „Erst wer, dann was.“ Viele Unternehmen sagen sich: „Wir haben zwar keine Rolle, die heute unbesetzt ist, aber wir wissen ganz genau: Intrapreneure sind selten. Und wenn sich gerade ein Intrapreneur beworben hat, ist das der Jackpot. Das Wichtigste, was wir machen können, ist, diese Person in unser Unternehmen zu holen und dann eine Stelle für sie zu kreieren.“ Das habe ich so häufig entdeckt.
Dieses Verständnis gewinnt man eben nur, indem man sich mal mit dem verdeckten Stellenmarkt befasst hat, indem man wirklich mal eine Initiativbewerbung rausgeschickt hat. Es gibt Hunderte verschiedene Wege, wie du diesen verdeckten Stellenmarkt durchdringen kannst und ein Gefühl dafür bekommst, was das überhaupt bedeutet. Der einfache Weg ist, auf Stepstone oder LinkedIn zu gehen, den offenen Stellenmarkt anzuschauen, durchzuscrollen und zum Schluss zu kommen: Es gibt keine Möglichkeiten. Die verdeckten Möglichkeiten zu entdecken ist gar nicht so einfach, das braucht Training, Übung und auch Mut. Aber alles beginnt mit dem Gedanken, einfach mal zu sagen: Auf meiner beruflichen Bucket List steht, dass ich eine Initiativbewerbung schreiben möchte, schreiben muss. Deswegen ist das Nummer 11 auf dieser Liste.
Das war eine ganze Menge Punkte. Zur kleinen Reflexion: Die meisten ambitionierten Ingenieure, die ich in den letzten Jahren kennengelernt habe, haben nur einen Bruchteil dieser 11 Dinge umgesetzt. Und natürlich gibt es weitaus mehr Möglichkeiten, unternehmerische Skills zu verbessern. Aber diese 11 Möglichkeiten geben dir schon ein ziemlich gutes Fundament, um dein unternehmerisches Denken und dein Skillset als Intrapreneur als Ganzes zu entwickeln.
Ich wiederhole die 11 Punkte noch einmal. Der erste Punkt war, ein Business Model Canvas auszufüllen, sich damit auseinanderzusetzen und auch mal zu reflektieren – für dein eigenes Team, deine eigene Rolle, vielleicht sogar für das ganze Unternehmen. Dadurch wirst du eine Menge lernen. In dem Kontext auch die Chance nutzen, mit Kunden zu sprechen, mit anderen Personen des Unternehmens zu sprechen und zu interviewen, um dieses Business Model Canvas zu füllen. Denn du wirst feststellen: Wenn du ein leeres Blatt Papier vor dir hast und es ausfüllen möchtest, deckt das häufig viele blinde Flecken auf. Deswegen Punkt Nummer 2: Interviews führen.
Punkt Nummer 3, ein anderer Blickwinkel: in Einzelaktien investieren, um andere Unternehmen zu analysieren, Geschäftsberichte zu lesen, Interviews von CEOs anzuschauen und durchzulesen, auch in dem Kontext das Business Model Canvas anzuwenden und Analysen anderer Leute anzuschauen. Das kann ein spannendes Trainingsprojekt sein. Ich habe auch gesagt: auf jeden Fall das sogenannte Decision Journal anwenden, um auch in einem halben Jahr noch zu verstehen, wie und warum du damals entschieden hast, und um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie gut dein Entscheidungs-Skill eigentlich ist. Denn du wirst merken, dieser Skill entwickelt sich weiter. Entscheidungen, die du heute triffst, würdest du vielleicht in zwei Jahren ganz anders treffen, weil du kompetenter darin geworden bist, Entscheidungen unter Unsicherheit zu treffen.
Punkt 4: den CEO deines Unternehmens interviewen. Definitiv etwas, wo du Einblicke in eine Person gewinnst, die sich den ganzen Tag mit dem Thema Unternehmensführung befasst. Punkt Nummer 5: andere Unternehmen besuchen. Das können Großunternehmen sein, die Führungen anbieten, aber auch Kleinunternehmen, Nachbarunternehmen. Wenn du die Möglichkeit hast, bei Auditierungen dabei zu sein oder Kunden zu besuchen, dann ist das alles spannend. Und im Bewerbungsprozess: einfach mal die Frage stellen, ob du dir die Produktion ansehen darfst.
Punkt Nummer 6 der 11 Punkte: an einem Meetup teilnehmen. Da war es für mich sehr hilfreich, die eigene Bubble zu verlassen und das Thema von Dale Carnegie, „Wie man Freunde gewinnt“, zu nutzen, um meine Social Skills und Soft Skills zu verbessern. Das Meetup als kleines Trainingslager zu sehen, nicht über dich selbst zu sprechen, sondern in den Coaching-Modus zu gehen: Fragen stellen, zuhören, neugierig sein, sich Namen merken. Deswegen Punkt 7: Coworking Spaces besuchen. Eine ähnliche Kategorie, aber es geht mehr darum, zu verstehen, wie Unternehmertum funktioniert, wie Geschäftsmodelle funktionieren, welchen Struggle diese Personen haben, welche Engpässe und Herausforderungen, welche Inspirationsquellen und Buchempfehlungen. Du wirst auf jeden Fall eine ganze Menge über Geschäftsmodelle und über die Herausforderungen des Unternehmenswachstums lernen.
Punkt 8 habe ich auch angesprochen: ein Vorbild anschreiben. Einfach mal auf eine fremde Person zugehen, die du spannend findest. Das muss nichts Großes sein, keine Person des öffentlichen Lebens. Du kannst natürlich versuchen, mit Arnold Schwarzenegger ins Gespräch zu kommen, aber das ist meistens gar nicht so einfach. Deswegen in kleinen Schritten anfangen. Eine Möglichkeit, eine Nachricht zu formulieren, habe ich dir genannt, die kannst du dir gerne noch einmal anhören.
Punkt 9: einen Schulungs-Workshop initiieren. Auch da klein anfangen, im Unternehmen, informell. Überleg mal, wo es bei anderen Personen im Unternehmen Probleme gibt, zu deren Lösung du mit deiner Expertise einen Beitrag leisten kannst. Punkt Nummer 10: ein Projekt pitchen. Jeder sollte sich mal Gedanken machen, wo Mikro-Probleme liegen. Und gerade da: Wenn du dich mit dem Geschäftsmodell deines Teams auseinandersetzt, wirst du viel mehr feststellen, was eigentlich die Aktivitäten sind, auf die es wirklich ankommt, wie wir als Team den größtmöglichen Beitrag leisten. Das kann übrigens auch ein spannendes Thema für einen Team-Workshop sein: „Hey, ich würde gerne mal das Business Model Canvas für unser Team besprechen.“ Und dann bei Punkt Nummer 10: Was sind die Probleme? Einen Lösungsvorschlag machen, ihn deinem Vorgesetzten präsentieren, also pitchen, und dann gegebenenfalls den Zuschlag bekommen. Überhaupt zu üben ist ein ganz wichtiger Faktor, um dein unternehmerisches Denken weiter auszubauen.
Und Nummer 11: Um aus deinen beruflichen Chancen das Maximale herauszuholen, ist es wichtig, dass du nicht nur den offenen Stellenmarkt kennst, sondern auch das Gefühl kennst, dass andere Unternehmen bereit wären, dich einzustellen, ohne überhaupt eine Position für dich zu haben. Einfach nur, weil sie begeistert von dir sind, von deinen Intrapreneur-Fähigkeiten, von deinen Ambitionen als Ingenieur. Dieses Mindset solltest du niemals ablegen, sondern dich damit auseinandersetzen, wie der verdeckte Stellenmarkt aussieht. Also: mal eine Initiativbewerbung schreiben. Das ist Punkt Nummer 11.
Wenn du das hörst und für dich reflektierst, ist es spannend festzustellen: Welche dieser 11 Dinge hast du schon gemacht? Bei den meisten Personen, die ich kennengelernt habe, sind es tatsächlich nur ein, zwei Punkte, wenn überhaupt. Es gibt viele Leute, die sagen: „Ich bin Intrapreneur, ich bin gut im unternehmerischen Denken“, und die noch keinen einzigen Haken bei diesen 11 Punkten gesetzt haben. Genau davor habe ich eingangs gewarnt. Tappe auf keinen Fall in diese Falle. Expertise fällt nicht vom Himmel, und auch unternehmerische Fähigkeiten fallen nicht vom Himmel.
Unternehmerisches Denken gehört zu den zwei meistgenannten Begriffen in Stellenausschreibungen. Dafür gibt es einen Grund: Gute Unternehmen sehnen sich nach Intrapreneuren. Und wenn du proaktiv diese 11 Dinge vorantreibst, dann wirst du definitiv deinen persönlichen Wert als Intrapreneur steigern. Du wirst als Intrapreneur wahrgenommen, als souveräne Führungspersönlichkeit mit unternehmerischen Skills. Und das hat unumstritten sehr, sehr positive Effekte auf deine berufliche Weiterentwicklung.
Ich hoffe, du konntest einige Impulse aus dieser Folge mitnehmen. Liebe Grüße aus Hamburg, Tim.